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Schwierig, schwierig – Übergewicht, Wohlbefinden und Gesundheit

mai16wohlfühlgewichtJeder hat ein Wohlfühlgewicht. Bei dem einen ist es etwas höher, bei dem anderen niedriger. Wir sprechen dabei ausdrücklich nicht vom Idealgewicht, das standardisiert über den Body mass index (BMI) errechnet wird, sondern über die Körperfülle und die Silhouette, mit der wir uns wohl, attraktiv, gesund und leistungsfähig fühlen.

Bemerkenswerterweise gibt es gar nicht so viele Menschen, die – akut oder dauerhaft – der Meinung sind, mit ihrem Wohlfühlgewicht zu leben. Das wirft die Frage auf, ob nicht der Druck von außen und der daraus resultierende hohe Anspruch an uns selbst uns unzufriedener machen als nötig.

Sicher, deutliches Übergewicht ist auf Dauer nicht gesund. Das kann man so allgemein sagen. Aber wenn die Hose in Größe 38 zu eng ist oder die Bauchmuskulatur den begehrten Sixpack nicht mehr ganz so deutlich abzeichnet, heißt das doch noch nicht, dass man übergewichtig, faul oder unattraktiv ist. Oder doch?

Der Anspruch an einen schönen und gesunden Körper ist heute ohne Frage extrem hoch und wird medial ununterbrochen und so gut wie tabulos kommuniziert. Dabei ist das heutige Körperideal weit weg von dem, was ein Körper bei einer durchschnittlichen Lebensführung zu bieten hat. Das bedeutet wenig Bewegung, viel Sitzen, freier und unbegrenzter Zugang zu Nahrungsmitteln.

Im dem Sinne hatten unsere Vorfahren es deutlich leichter, dem heutigen körperlichen Ideal nahe zu kommen. Die allerdings verehrten besonders üppige Körper als gesund, wohlgenährt und fruchtbar.

Streben wir denn etwa immer genau das an, was am schwierigsten für uns zu erreichen ist? Ein bisschen Wahrheit steckt in dieser Überlegung sicherlich. Wer sich von der Masse abhebt, ist besonders und somit interessant für andere.

Wenn wir versuchen, die Bedienung eines Ideals und die Beurteilung durch andere weitgehend außer Acht zu lassen, fällt es uns vielleicht leichter, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren: Unser Wohlbefinden.

Und mal ehrlich, fühlen Sie sich wirklich weniger gesund und fit, nur weil sich Ihre Kleidergröße in den letzten Jahren um zwei Nummern verändert hat?

Sorgen Sie sich um sich selbst, aber seien Sie nicht zu streng mit sich. Auch das schafft Wohlbefinden.

Sommerzeit ist Draußen-Zeit – Bewegung an der frischen Luft

Multl Generation Family Walking Along Autumn Path With Dog

Wir kennen ihn alle – den inneren Schweinehund. Er lauert im Verborgenen, und gerade dann, wenn wir uns sicher entschieden haben, aktiv zu werden, aufzustehen, uns fit zu machen – ist er da. Er greift an und hält uns fest. Auf dem Sofa, dem Stuhl oder sonst wo.

Hier unser Tipp: Im Sommer lässt sich der innere Schweinehund viel leichter an die Leine legen. Der Weg an die frische Luft wird nicht von Kleidungswechsel mit Zwiebellook unterbrochen und die Motivation, das eigene Wohlbefinden durch ein paar warme Sonnenstrahlen zu verbessern, ist schnell gefunden.

Dabei muss Bewegung an der frischen Luft auch keinesfalls immer die semi-professionelle Vorbereitung auf den Halb-Marathon sein. Schon ein relativ kleiner Aufwand ist ausreichend, um das Herz-Kreislauf-System, die Muskulatur und das Gemüt in Form zu bringen oder zu halten.

Durchschnittlich eine halbe Stunde gleichmäßiges Gehen, Gartenarbeit oder Fahrradfahren sind ein optimaler Einstieg in die feste Verankerung von regelmäßiger Bewegung in den Alltag.

Das funktioniert anfangs gut mit einem kurzen täglichen Abendspaziergang oder einem langen Spaziergang am Wochenende. Am besten macht man den zusammen mit dem Partner oder Freunden, so dass man sich bei möglicher Unlust gegenseitig motivieren kann.

Eine besonders wertvolle Form der Bewegung an der frischen Luft ist übrigens der Waldspaziergang. Die Bäume reinigen die Luft optimal und die Sauerstoffaufnahme ist besonders intensiv.

Diesen Effekt erzielt man langfristig auch mit intensiveren Bewegungsformen wie zum Beispiel Joggen, da der erhöhte Herzschlag und die beschleunigte Atmung ebenfalls mehr Sauerstoff über die Lungen in den gesamten Körper pumpen.

Da regelmäßige Bewegung und die daraus resultierende gesteigerte Sauerstoffaufnahme auch die Durchblutung der Muskulatur fördern, wird diese langfristig entspannt und leistungsfähig gehalten.

Deshalb finden wir Vitametiker die Bewegung an der frischen Luft auch so wichtig. Denn sie beugt Verspannungen vor und kann sie sogar abbauen. Und ein entspannter Körper ist nach dem vitametischen Ansatz in optimaler Verfassung, sich gegen negative Einflüsse zu schützen.

Der Sommer ist die beste Zeit, sich im Freien zu bewegen – und der innere Schweinehund bleibt drinnen!

Erholen im Schlaf

schlafEntspannung – die Ladestation für Körper und Seele

Erholen, Relaxen, Entspannen oder Chillen – das sind Begriffe, die wir mit bewusst erlebten Auszeiten zwischen all dem alltäglichen Stress in Verbindung bringen. Dabei ist die eigentlich am nächsten liegende Art, sich zu erholen, der Schlaf! Und auch der will gekonnt sein.

Alles beginnt mit dem Einschlafen. Und schon hier haben viele Menschen ein Problem. Beispielsweise setzen sich viele damit unter Druck, rechtzeitig einzuschlafen und ausreichend Schlafstunden für eine hohe Leistungsfähigkeit am nächsten Tag zu sammeln. Das klingt schon nach Problemen, oder?! Unter Druck in die Entspannung gleiten – das kann nicht wirklich funktionieren.

Bleiben Sie also locker, wenn es mit dem Einschlafen mal nicht so klappen will. Die Faustregel heißt: Wer ausreichend müde ist, schläft auch irgendwann ein.

Einmal entschlummert, kann man die Erholung im Schlaf weiter optimieren. Vermeiden Sie laute oder helle Außenreize. Das heißt: Fernseher, Radio und Computer bleiben während der Schlafzeit am besten aus. Wenn Sie beispielsweise an einer stark befahrenen Straße leben, schließen Sie nach gründlichem Lüften für die Nacht am besten die Fenster. Auch wenn man sich an gleichförmige Störgeräusche recht schnell gewöhnt und diese subjektiv bald nicht mehr wahrnimmt, werden sie trotzdem im Gehirn verarbeitet.

Verwenden Sie einen besonders angenehmen Duft für Ihre Bettwäsche. Wenn Waschmittel oder Weichspüler nicht genau Ihren Geschmack treffen, gibt es Wäschesprays, die – mit Lavendel versetzt – sogar eine beruhigende Wirkung aufweisen können.

Besonders wichtig für einen erholsamen Schlaf ist ein gutes ergonomisches Kopfkissen. Fehlhaltungen und Verkrampfungen im Schlaf durch verdrehte Kopfhaltungen sorgen für Verspannungen und eingeschränktes Wohlbefinden bei Tage. Gönnen Sie sich bei der Wahl des perfekten Kissens ruhig ein paar Versuche, bis Sie Ihren Favoriten gefunden haben. Beim Kauf im Fachhandel können Sie gegebenenfalls Produkte sogar bis zu zwei Wochen vorm Kauf testen.

Trennen Sie Arbeiten und Schlafen. Das sollte zum einen durch eine räumliche Trennung von Arbeitsplatz und Bett erfolgen. Andererseits empfiehlt es sich, nach der Arbeit nicht sofort schlafen zu gehen – auch wenn es mal wieder spät geworden ist. Für einen Moment abschalten, vor die Tür gehen und ein paar Schritte gehen kann Wunder wirken und den Kopf frei machen.

Die Vitametik setzt auf die bewusste Impulsgebung zur Unterstützung von Entspannung und Wohlbefinden. Gleichwohl wissen wir um den hohen Stellenwert der inneren Ruhe und Ausgeglichenheit, die Sie ganz allein durch Ruhe und erholsamen Schlaf erreichen können.
In diesem Sinne: Schlafen Sie gut!

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