Vitametik Blog

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Vitametik – Beruf, Verband und Ausbildung

Die Methode Vitametik ist der einzige heilkundliche Beruf, der ohne die Voraussetzung, Arzt oder Heilpraktiker sein zu müssen, ausgeübt werden darf. In der Ausbildung zum Vitametiker wird in Theorie und Praxis ein eigenständiges Berufsbild vermittelt, das innerhalb des Berufsverbands für Vitametik e. V. einheitlich praktiziert wird.

 

Viele Menschen mit heilkundlichem Hintergrund erlernen die spezielle Technik der Vitametik. Eine entsprechende Vorbildung ist allerdings nicht notwendig, sodass auch diejenigen, die sich beruflich umorientieren möchten und/oder ihre Freude an der Hilfe und Unterstützung anderer zum Beruf machen möchten, eine großartige Chance zur Weiterentwicklung und Ausübung ihrer inneren Berufung in der Vitametik finden.

 

Das Praktizieren der vitametischen Methode ist nur möglich, wenn man eine Ausbildung beim Bildungsinstitut für Vitametik abgeschlossen hat und Mitglied im Berufsverband der Vitametiker ist.

Eine Ausbildung kann man an mehreren Terminen über das Jahr verteilt an unterschiedlichen Standorten in Deutschland beginnen. In fünf modularen Ausbildungseinheiten werden den Kursteilnehmern die physiologischen und psychologischen Grundlagen sowie die praktische Anwendung und der Nutzen der Vitametik nahegebracht.

 

Die Vitametik ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode. Der Vitametiker setzt mit seinen Daumen einen gezielten Impuls in der seitlichen Halsmuskulatur des jeweiligen Klienten. Es kommt eine spezielle Anwendungsliege zum Einsatz, die es ermöglicht, den Impuls auf optimale Weise auszulösen und zu verstärken. Die Klienten müssen sich hierzu nicht entkleiden. Die Behandlung ist schmerzfrei und wird in aller Regel als sehr angenehm empfunden.

Wir erachten die Zuwendung zum Klienten, die gründliche Aufnahme der Vorgeschichte und Gespräche über das allgemeine Befinden mit dem Klienten als wichtige Vorbereitung und Bestandteile der Behandlung.

 

So kann die Vitametik eine Lücke im Gesundheitssystem füllen und sich als alternative Heilmethode, die den Menschen in den Mittelpunkt des Interesses rückt, etablieren.

 

Wenn Sie Interesse an einer Ausbildung zum Vitametiker haben, informieren Sie sich gerne im Internet unter www.dasbi.de. Hier erfahren Sie alles über die Methode, die Ausbildung sowie anstehende Termine und können entsprechendes Informationsmaterial anfordern.

 

Der Frühling ist da – So kommen Sie wieder in Schwung

Eigentlich erwachen im Licht der Sommerzeit, bei wärmeren Temperaturen und grünender Natur, die Lebensgeister aus ihrem Winterschlaf. Allerdings ist es häufig so, dass sich die Trägheit des Winters nicht so ohne Weiteres abschütteln lässt und uns auch im Frühling noch eine ganze Weile erhalten bleibt.

 

Wir geben Ihnen ein paar nützliche und einfach umzusetzende Tipps, wie Sie im Frühling besser in Schwung kommen.

 

Auch wenn es furchtbar verstaubt klingt: Der gute alte Frühjahrsputz hat seine Daseinsberechtigung und durchaus viel Gutes. Trennen Sie sich von unnötigem Ballast in Kleiderschränken, Lagerräumen oder -kisten.

Wenn der eigene Lebensraum einmal so richtig auf Vordermann gebracht ist, macht das Ausruhen und Genießen gleich doppelt so viel Spaß. So können Sie sich in den eigenen vier Wänden richtig entspannen – ganz ohne schlechtes Gewissen wegen all dem, was Ihnen noch im Nacken sitzt.

Frühjahrsputz kann auch bedeuten, angestaute und liegengelassene Arbeiten zu erledigen. Nerven Sie die nicht abgehefteten Rechnungen? Schieben Sie seit Monaten den Termin beim Steuerberater oder Zahnarzt hinaus? Frühjahrsputz heißt Reinemachen – auch auf der To-do-Liste!

 

Gönnen Sie sich kleine Auszeiten. Wenn der Jahresurlaub noch in weiter Ferne ist und sich die Arbeit häuft, der Kurztrip nach Sylt viel zu viel Zeit und Geld fressen würde, dann holen Sie sich doch Ihren kleinen Urlaub ganz einfach nach Hause. Ein Wellness-Nachmittag, ein ausgedehnter Spaziergang am Wochenende, ein Filmfestival auf dem Sofa oder das Lieblingsgericht der letzten Reise nachgekocht – Auszeiten können auch im kleinen Rahmen stattfinden und erholsam sein.

 

Besonders schön am Frühling ist: Sie können sich fit essen! Vitamine stehen jetzt wieder frisch und aus regionaler Erzeugung in Obst und Gemüse zur Verfügung. Essen Sie leicht und gesund – das tut für die Fitness viel mehr, als man denken mag. Wenn Sie eine Zeitlang auf Alkohol, besonders fettige Speisen, viel Zucker und Salz verzichten, wird Ihr Körper Ihnen auch das mit gesteigerter Energie und Leistungsbereitschaft danken.

 

Bewegen Sie sich so viel wie möglich draußen und an der frischen Luft. Es müssen nicht gleich die sportlichen Höchstleistungen sein, ein Stadtbummel zählt aber nicht so richtig. Lassen Sie das wachsende Grün um Sie herum auf sich wirken, atmen Sie tief und bewusst durch und genießen Sie auch einmal die Stille – ganz ohne Nachrichten auf dem Mobiltelefon oder Chartmusik über die Kopfhörer.

Die erhöhte Sauerstoffaufnahme versorgt das Gehirn und sorgt für eine bessere Konzentrationsfähigkeit. Außerdem macht Bewegung an frischer Luft müde. Sie schlafen abends besser ein und sind am Folgetag insgesamt fitter.

 

„Frühling“ – das bedeutet für viele „Neuanfang“. Abschließen kann man am besten, wenn man vorher noch alles in Ordnung gebracht hat. Auf geht´s!

Schmerzen in Schulter und Arm – häufig die Folge von Fehlbelastungen

Mal schleichend, mal heftig – Schmerzen im oberen Rücken, im Nacken oder im Bereich der Schultern und Arme können sich ganz unterschiedlich bemerkbar machen. Häufig sind sie jedoch die Folge einer unausgeglichenen Körperhaltung und Belastung der Muskulatur.

Betroffene berichten, dass die Schmerzintensität über einige Tage nach dem ersten Auftreten weiter zunimmt. Meist zeigt sich ein Symptomkomplex aus Schmerzen an unterschiedlichen Stellen des Körpers. Bei starken Schulterschmerzen ziehen sich die Beschwerden bis in die Arme hinunter und lassen ein Anheben des Armes über den Kopf oder bestimmte Rotationsbewegungen nicht mehr zu. Nicht selten quält die Schulter den Schmerzleidenden vor allem nachts.

Auch Nacken- und Kopfschmerzen treten häufig zusammen mit den oben beschriebenen Symptomen auf. Der Schmerz strahlt dann von seinem Ursprung aus und reizt Nerven, die von dort in andere Bereiche des Körpers führen.

Schultern und Arme sind stark bewegte Körperteile mit Gelenken, die eine Vielzahl von Bewegungen zulassen. Eine starke und/oder unregelmäßige Belastung der Gelenke und der unterstützenden Muskeln kann zu Verspannungen, Muskelverhärtungen und Bewegungseinschränkungen führen, die sich in Form von Schmerzen an der fehlbelasteten Stelle äußern.

Dabei ist gerade der Schulterbereich besonders anfällig für chronische Schmerzen. Der Grund hierfür liegt häufig in den überspannten Muskeln und Sehnen der Rotatorenmanschette im Schultergelenk. Ein Ungleichgewicht in den Muskeln und Faszien rund um dieses Gelenk tritt besonders häufig in den Regionen des Schultergürtels auf.

Stundenlange Arbeit am Schreibtisch – vor dem Computer oder bei handschriftlicher Arbeit – sorgen für eine einseitige und dauerhafte Belastung der gesamten Wirbelsäule sowie des dominanten Arms und der gleichseitigen Schulter. Muskeln in diesem Bereich können sich derart verhärten, dass die Gelenke aus ihrer natürlichen Position in den Gelenkpfannen herausgedrückt werden. Schleimbeutel und umliegende Nerven werden gereizt, was sich in Form von Schmerzen äußert.

Der direkte Weg, auf Schmerzen in Schulter und Arm akut und selbständig zu reagieren, ist die bewusste Entspannung des betroffenen Körperbereichs. Gleichen Sie Muskelverkürzungen und Verspannungen durch vorsichtiges Dehnen und leichte, nicht schmerzende Bewegungen aus.

Gönnen Sie sich während Phasen der Dauerbelastung am Arbeitsplatz immer wieder kurze Auszeiten, in denen Sie aufstehen, ein paar Schritte gehen und sich in alle Richtungen strecken.

Vitametik soll durch gezielte Nervenimpulse die Entspannung des Körpers unterstützen.

 

Sprechen Sie einen Vitametiker in Ihrer Nähe an.

Ab jetzt wird alles anders – Der Sinn guter Vorsätze

Wenn ein neues Jahr beginnt, steigen bei vielen Motivation und Änderungswillen sprunghaft an. Mehr Sport, mehr Schlaf, dafür weniger Stress und Fast Food. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Die guten Vorsätze fürs neue Jahr sind ein Brauch mit langer Tradition. Im Ursprung gehen sie wahrscheinlich auf altrömische Gepflogenheiten zurück. Der Januar ist benannt nach dem römischen Gott Janus, der mit seinen zwei Gesichtern in die Vergangenheit und in die Zukunft schaut. Der Jahreswechsel wurde als Neuanfang gewertet und bot die Möglichkeit, Dinge zu verbessern oder einfach zu bekräftigen.

Die ranghöchsten Beamten Roms bekräftigten am ersten Januar in einer Resolution ihre Loyalität gegenüber der Republik und legten vor dem Kaiser einen Eid ab. Diese Formalität wurde in einer großen Zeremonie begangen und mit einer öffentlichen Parade gefeiert. Bürger aller Schichten übernahmen den Brauch der hohen Staatsdiener und wandten ihn auf ihre jeweiligen Lebensumstände an. Man schwor einander im Namen von Janus Treue und Freundschaft und reflektierte Geschehenes. Mehr und mehr entwickelte sich hieraus die Idee, Dinge besser machen zu wollen. Die guten Vorsätze waren geboren.

Bei den heutigen guten Vorsätzen geht es weniger um die Loyalität gegenüber der Obrigkeit, sondern vielmehr um die ganz persönlichen Baustellen. In Umfragen wurden die am häufigsten genannten guten Vorsätze ermittelt:

  • abnehmen / mehr Sport machen
  • mit dem Rauchen aufhören / weniger Alkohol trinken
  • das Leben genießen
  • mehr Kontakt zur Familie

Doch warum benötigen wir ein Datum, um Dinge in Angriff zu nehmen, die wir offensichtlich für veränderungswürdig halten?

Wie so häufig liegen die Gründe irgendwo zwischen Alltag, Trägheit und Gewohnheit.

Wenn keine außergewöhnlichen und einschneidenden Vorfälle unsere eingespielten Abläufe erschüttern, bleibt eben alles so, wie es ist. Es scheint ja auch irgendwie zu funktionieren.

Außer man schafft sich selber einen Punkt, an dem die Reflexion und die Bewertung der eigenen Lebensumstände fällig werden – wie wir es zu Silvester beziehungsweise Neujahr tun.

Aber wie sieht es mit dem Einhalten und Umsetzen der guten Vorsätze aus? Viele Menschen scheitern, oder besser gesagt, ziehen das Vorgenommene nicht dauerhaft durch.

Wahrscheinlich waren die Vorsätze dann auch nicht aus voller Überzeugung zustande gekommen. Auch ist der tiefe Mittwinter vielleicht nicht der motivierendste Zeitpunkt für große Veränderungen.

Andererseits – müssen es denn überhaupt die großen Veränderungen sein? Für den Erfolg guter Vorsätze eignen sich vielmehr kleine, aber dafür konkrete Schritte. Aus „mehr Sport“ wird also besser „zweimal in der Woche 30 Minuten Walken“, oder aus „Abnehmen“ wird „nur noch eine Handvoll Süßes pro Tag“ oder „zwei Veggie-Days pro Woche“.

Wenn gute Vorsätze ein Bewusstsein für die eigene Lage schaffen und zum Verändern und Verbessern anregen, dann sind sie wirklich gut.

Wenn sie dagegen nur weiteren Druck aufbauen und zu noch mehr persönlicher Optimierung drängen, dann haben sie für unseren Alltag wenig Sinn.

Unser Vorsatz für Ihr neues Jahr: Entspannen und sich Gutes tun!

Kopfschmerzen – Ein Name, viele Ursachen

Jeder hat schon einmal Kopfschmerzen gehabt. Sei es nach zu viel Sonne, zu wenig Schlaf oder im Rahmen einer Erkältung. Es gibt hämmernde, pochende, ziehende und drückende Kopfschmerzen.

Die Ursachen und die Symptome sind so vielfältig, dass der Sammelbegriff „Kopfschmerzen“ den unterschiedlichen Erscheinungsformen des Problems kaum gerecht wird.

 

Es werden bis zu 200 Formen von Kopfschmerz unterschieden. Die symptomlindernde Einnahme eines Schmerzmittels ist hier nicht immer die beste Lösung.

 

Klar: Wenn der Kopf wegen eines starken Schnupfens dröhnt, die Ursache des Kopfschmerzes also klar einzuordnen ist und voraussichtlich in relativ kurzer Zeit wieder verschwunden sein wird, ist die Einnahme eines Schmerzmittels eine zielführende symptombekämpfende Maßnahme. Bei manchen Kopfschmerzen kann man den Auslöser – wenn er denn bekannt ist – auch einfach ausschließen, wie zum Beispiel bei Unverträglichkeiten oder Allergien.

 

Es gibt jedoch auch hartnäckigere und sogar chronische Formen von Kopfschmerzen, die die betroffenen Patienten nahezu in die Verzweiflung treiben können. Etwa 54 Millionen Menschen in Deutschland leiden beispielsweise an Migräne, einer besonders intensiven Form, deren Ursachen bis heute noch nicht ganz geklärt sind.

 

Gerade bei Kopfschmerzen, die nicht in Zusammenhang mit einem klar benennbaren Auslöser auftreten, ist es wichtig, bestimmte Differenzierungen vorzunehmen, um die Ursache des Schmerzes zu ergründen. Dabei sollten die Häufigkeit, die Schmerzlokation am Kopf, die Dauer, die Art des Schmerzes und mögliche Begleitsymptome wie Übelkeit oder Sehstörungen berücksichtigt werden.

 

Relativ häufig treten Kopfschmerzen im Zusammenhang mit Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen oder Zahn- und Kieferproblemen auf. Bei plötzlich veränderter Schmerzsymptomatik oder schweren Begleitsymptomen sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden, um bestimmte körperliche Erkrankungen auszuschließen beziehungsweise zu erkennen.

 

Nicht selten werden Kopfschmerzen auch durch körperliche und/oder psychische Überlastung ausgelöst. Andauernder Stress und körperliche Anspannung lassen die Muskeln verkrampfen. Das kann sich wiederum störend auf das Nervensystem auswirken.

Gerade Verspannungen im Nackenbereich werden von den Nerven häufig als Kopfschmerz gemeldet.

Wer sich großem psychischem Druck oder längeren Stressphasen ausgesetzt fühlt, zieht häufig die Stirn in Falten oder spannt die Schultern in typischer Haltung nach oben gezogen an. Auch solche Fehlhaltungen können Kopfschmerzen auslösen, die im schlimmsten Fall einen chronischen Verlauf nehmen.

 

Sorgen Sie für ausreichend Entspannungsphasen und Wohlfühlmomente und achten Sie auf die Signale Ihres Körpers. Die Vitametik will Sie hierbei unterstützen.

Im Trüben fischen – Der Umgang mit depressiven Stimmungslagen

Wir alle kennen diese Tage, an denen nichts gelingen will. Wir hängen schlechten Gedanken nach, trauen uns nicht viel zu, und irgendwie wirken alle Menschen um uns herum abweisend.

Am nächsten Tag sind die Wolken abgezogen und alles läuft wieder wie am Schnürchen. Wir versprühen Charme, das gesetzte Tagesziel ist schnell erreicht, und abends geht’s noch mit Freunden ins Restaurant.

Ganz normal. Das sind die Höhen und Tiefen des Lebens.

Wenn die Durststrecke allerdings nicht enden will und aus dem schlechten Tag schlechte Wochen oder gar Monate werden, kann es sein, dass das vorübergehende Stimmungstief Züge einer Depression annimmt. Spätestens dann ist Hilfe geboten. Und da kann jeder für sich selbst viel tun.

Wichtig ist erst einmal eine reflektierte und ehrliche Selbsteinschätzung. Gibt es einen konkreten Grund für die getrübte Stimmung? Unzufriedenheit im Job, ein Verlust, Beziehungsprobleme oder Zukunftsängste sind häufige Gründe für anhaltende unterschwellige Verstimmungen. Wenn es uns gelingt, diese Auslöser aufzudecken und zu benennen, ist das bereits der halbe Weg zur Lösung des Problems.

Besonders anfällig für depressive Verstimmungen sind Menschen in der zweiten Lebenshälfte. Einschneidende Lebensveränderungen, Krankheiten, Medikamente beeinflussen in vielfältiger Weise das Gemüt.

Die lichtarmen Herbst- und Wintermonate lösen bei vielen Betroffenen eine sogenannte Winterdepression aus. Wer darunter leidet, ist nicht immer unbedingt niedergeschlagen und traurig, sondern vor allem müde, abgeschlagen und lustlos. Typisch sind dann auch Heißhungerattacken nach süßen, kalorienreichen Speisen.

Wenn psychische Probleme beiseite geschoben und nicht bearbeitet werden, kann sich die negative Grundstimmung verfestigen.

Körperliche Begleitsymptome wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Schlafstörungen werden durch die innere Unausgeglichenheit begünstigt und sind nicht selten. Weitere Beschwerden sind Appetitlosigkeit und Magen-Darm-Beschwerden.

Manchmal äußern sich depressive Verstimmungen auch in erhöhter Nervosität und Gereiztheit. Konzentrationsstörungen und Leistungsabfall sind ebenfalls sehr oft Teil einer depressiven Verstimmung.

Eine Depression beeinflusst also das gesamte körperliche und seelische Befinden erheblich. Darunter kann auch die Arbeitsfähigkeit leiden. Hierdurch wird unter Umständen ein weiterer Negativkreislauf in Gang gesetzt.

Bewusste Entspannung und das Gefühl, sich etwas Gutes zu tun, können wesentlich zum psychischen Wohlbefinden beitragen.

Stressbedingte Rückenschmerzen – Das Kreuz mit dem Kreuz

Viele Menschen sagen, dass sie unter Stress die besten Leistungen erbringen.

Das ist sicher nicht falsch, denn Stress und Anspannung sind natürliche Reaktionen des Körpers auf Gefahr. Stress schärft unsere Sinne, sorgt für Muskelspannung und lässt uns im Notfall besonders schnell von der Stelle kommen.

 

Allerdings ist diese natürliche Reaktion evolutionär nur auf die Dauer kurzer Zeiträume ausgelegt. Dann hört der Stress auf. Die Gefahr ist gebannt, das Überleben ist gesichert und wir können uns ausruhen.

 

Diese Ruhephase findet heutzutage nur allzu selten nach Zeiten von Stress und Anspannung statt. Die körperliche Alarmbereitschaft ist sozusagen zum Dauerzustand geworden. Das bringt die Probleme der modernen Jäger und Sammler mit sich. Der stressbedingte Rückenschmerz ist zum Krankheitsbild geworden.

 

Langes Sitzen, wenig Bewegung und psychischer Druck tun das Übrige dazu, uns in einen dauerhaften Zustand der Anspannung zu versetzen. Gerade die Rückenmuskulatur im Zentrum unseres Körpers kann bei dauerhafter Verspannung zu Nervenreizungen entlang der Wirbelsäule führen und so im schlimmsten Fall gesundheitliche Folgeschäden bedingen.

Je länger die Schmerzen andauern und als belastend empfunden werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Betroffene an Niedergeschlagenheit, Traurigkeit oder Antriebslosigkeit leiden. Die Lebensqualität kann derart nachlassen, dass depressive Verstimmungen oder Depressionen Folge der Schmerzen sind. Die Negativspirale aus Schmerz, Schonung und Fehlhaltung, Leistungsabfall und Verlust der Lebensfreude saugt den Betroffenen förmlich ein.

 

Um stressbedingte Muskelverspannungen und Rückenschmerzen zu vermeiden und der beschriebenen Negativspirale zu entkommen, ist es vor allem ratsam, Stress und Belastung bewusst abzubauen. Gönnen Sie sich Entspannungsphasen, in denen Sie sich von nichts und niemandem stören lassen. Pflegen Sie soziale Kontakte jenseits der Arbeit und sorgen Sie für einen Ausgleich zwischen Beruf und Privatem.

Bewegen Sie sich ausreichend. Der Ersatz des Fahrstuhls durch das Treppensteigen, die Fahrt zum Bäcker mit dem Fahrrad, die Mittagspause mit einem Spaziergang verbringen – nutzen Sie jede Möglichkeit, auch wenn der abendliche Weg ins Fitnessstudio nicht Ihrer ist.

 

Wenn Sie dauerhaft psychische Verstimmungen an sich feststellen, ist die professionelle Hilfe durch einen Therapeuten oder Heilpraktiker anzuraten.

Eine vitametische Behandlung kann Entspannungsprozesse einleiten oder eine Therapie komplementär unterstützen.

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