Vitametik Blog

Startseite » Beitrag verschlagwortet mit 'Verspannungen'

Schlagwort-Archive: Verspannungen

Nackenverspannung – Durchbrechen Sie den Teufelskreis!

Einmal da, werden sie schnell immer schlimmer. Nackenschmerzen setzen häufig einen Teufelskreis aus Schmerz und Verspannung in Gang, der für viele Betroffene zur echten Qual werden kann.

Am besten versucht man frühzeitig entgegenzuwirken, nämlich bereits dann, wenn sich die ersten Anzeichen einer Verspannung zeigen.

Und das ist meist morgens beim Aufstehen der Fall. Plötzlich, nach einer falschen Bewegung, lässt sich der Kopf nicht – oder nur unter großen Schmerzen – drehen. Meist ist es in eine Richtung schlimmer als in die andere. Es zieht und sticht, manchmal so sehr, dass ein normaler Tagesablauf gar nicht richtig stattfinden kann. Wir nehmen eine Schonhaltung ein, schief und krumm, so dass nach kurzer Zeit der Rest des Körpers auch noch wehtut. Und schon dreht er sich, der Teufelskreis.

Wenn möglich, steuern Sie gleich nach dem Bemerken des ersten Ziehens der Nackenverspannung entgegen. Ein paar Minuten unter dem heißen Duschstrahl, ein konsequentes drei Mal 30-sekündiges Dehnen und eine Massage mit einem muskelentspannenden Gel – das kann schon eine deutliche Verbesserung bewirken.

Allerdings sind die ersten Anzeichen – also wahrnehmbare Schmerzen – einer Nackenverspannung nicht der Beginn des Teufelskreises. Der setzt sich meist schon viel früher in Gang. Selten ist wirklich eine ungünstige Schlafposition in der Nacht dafür verantwortlich, dass der Schmerz am Morgen auftaucht. Vielmehr sorgt die Entspannung der stützenden Muskulatur in der Nacht dafür, dass bereits verspannte Muskeln in ihrer Verspannung quasi zusammensinken und sich diese manifestiert.

Ein gute Nachricht: Organische Probleme, wie etwa der Verschleiß an Bandscheiben, Sehnen und Gelenken, spielen meist nur eine geringe Rolle. Die Nackenverspannung entsteht eher durch dauerhafte Fehlbelastung der umliegenden Muskulatur, zum Beispiel durch krummes Sitzen, eine Fehlhaltung oder falschen Sport.

Nackenschmerzen können aber auch ein Anzeichen für eine ganze Ansammlung von Ursachen und Problemen sein: seelische Belastung, eine verkrampfte Körperhaltung, angezogene Schultern, ein gebeugter Gang und Stand.

Die Prävention von Nackenverspannungen und dem häufig folgenden Teufelskreis beginnt also symptomfrei.

Ein bewusstes Leben mit ausreichend Zeit zum Durchatmen und Entspannen – das klingt gar nicht aufwendig, ist aber leider heute für Viele gar nicht so leicht zu realisieren. Die Achtsamkeit für den eigenen Körper, die seelische Ausgeglichenheit und ein stabiles soziales Umfeld helfen die innere Anspannung zu mindern und gelassener durch den Tag zu kommen.

Machen Sie sich zusätzlich mehrmals am Tag Ihre Körperhaltung bewusst. Sitzen, gehen und stehen Sie möglichst aufrecht und mit entspannten Schultern, tragen Sie Lasten möglichst gleichmäßig auf beide Körperseiten verteilt, atmen Sie öfter mal tief durch und machen Sie während der Schreibtischarbeit Bewegungspausen.

So können Sie frühzeitig das Risiko von dauerhaften Verspannungen mindern.

Kopfschmerzen sanft lindern – immer einen Versuch wert

februar17kopfschmerzenWenn es im Kopf dröhnt und hämmert, legt uns das häufig völlig lahm. Das Denken, die körperliche Aktivität und der ganze Alltag sind ausgebremst durch den Schmerz, der sich einfach nicht ignorieren lässt. Schnell ist der Griff zum bewährten Schmerzmittel getan, das zuverlässige Abhilfe verspricht.

Die gängigen Wirkstoffe Ibuprofen, Diclofenac und Acetylsalicylsäure (ASS) gehören zu den nichtsteroidalen Antirheumatika und haben bei recht unterschiedlichen Wirkweisen die Gemeinsamkeit, dass sie Schmerzrezeptoren unempfindlich machen und das Schmerzempfinden so senken. Neben der schmerzsenkenden Wirkung haben viele der frei verkäuflichen Schmerzmittel auch eine entzündungshemmende Eigenschaft. Allerdings ist keines der Präparate frei von möglichen unerwünschten Nebenwirkungen. Selten wird außerdem die Ursache des Schmerzes mitbehandelt.

Auch deshalb sollte der Einsatz von sanften Behandlungsmethoden zumindest in Erwägung gezogen werden – gerade dann, wenn die Kopfschmerzen häufiger auftreten. Wir Vitametiker gehen grundsätzlich davon aus, dass der Schmerz ein ernstzunehmendes Signal des Körpers ist, mit dem auf körperliche Ungleichgewichte hingewiesen werden soll. Wenn es gerade nicht anders geht, ist der Wunsch nach schneller Linderung natürlich nachvollziehbar. Langfristig mehr Sinn macht allerdings die Ursachenforschung, die am besten gemeinsam mit einem Arzt oder Heilpraktiker vorgenommen werden sollte.

Häufig hilft gegen akuten Kopfschmerz erst einmal ganz einfach das Naheliegendste, auch wenn gerade das häufig schwierig zu realisieren ist: Ruhe.

Wenn möglich, ziehen Sie sich in eine ruhige, abgedunkelte Umgebung zurück und schließen Sie für eine Weile die Augen. Die eintretende Entspannung kann häufig bereits kleine Wunder vollbringen.

Ein weiteres – oft vernachlässigtes – Mittel gegen Kopfschmerzen ist ausreichendes Trinken. Wenn im Gehirn Flüssigkeitsmangel herrscht, wird das mit Kopfschmerz zurückgemeldet.

Auch körperliche Verspannungen werden häufig über Kopfschmerzen signalisiert. Wenn Nervenbahnen durch muskuläre Blockaden nicht mehr ungehindert als neuronale Transportwege genutzt werden können, bleibt der Schaltzentrale des Körpers, dem Gehirn, häufig nur das Schmerzsignal, um auf gestörte Abläufe hinzuweisen.

Neben Ruhe und aktiver Entspannung kann auch der Einsatz pflanzlicher Präparate gegen akuten Kopfschmerz helfen. Die aus Südafrika stammende Teufelskralle wird zur Behandlung von Gelenkschmerzen wie Arthritis oder Rheuma eingesetzt.

Der aus Asien stammende Ingwer ist hierzulande ein mittlerweile populäres Gewürz und hilft nachweislich bei Magenproblemen, Migräne und erkältungsbedingten Kopfschmerzen.

Arnika lindert Muskelschmerzen und beschleunigt die Heilung oberflächlicher Verletzungen.

Auch homöopathische Mittel können dem Körper Impulse zur Selbstheilung geben und so schmerzlindernd wirken.

Lassen Sie anhaltende Kopfschmerzen in jedem Fall medizinisch abklären, da sie Hinweise auf ernste Erkrankungen sein können.

Rückenschmerzen müssen nicht sein

September 15 Rückenschmerzen_Ana Blazic Pavlovic _Fotolia_87511509_LSchmerzen im Rücken – das kennt heute fast jeder. Während manche nur ein kurzfristiges Ziehen, Drücken oder Stechen verspüren, das bald wieder verschwindet, blicken andere auf eine wahre Leidensgeschichte.

Die am häufigsten genannte Problemzone ist das Kreuz, also der Rückenbereich kurz oberhalb des Gesäßes. Hier baut sich beim Sitzen, Stehen und selbst beim Liegen der größte Druck auf die Wirbelsäule auf.

Ist die Muskulatur, die das Knochengerüst rund um die Wirbelsäule stützen soll, zu schwach ausgebildet oder stark verspannt, kann sie keine ausreichende Hilfe leisten. Die Wirbelsäule muss Last und Druck ohne die natürliche Unterstützung der umliegenden Muskulatur stemmen und hält dem unter Umständen nicht dauerhaft stand. In der Folge verändert die Wirbelsäule ihre natürliche Form, wird gestaucht, und im schlimmsten Fall droht ein Bandscheibenvorfall.

Doch so weit muss man es nicht kommen lassen. Eine gut trainierte und ausreichend gedehnte Muskulatur kann die Wirbelsäule – gerade im Lendenwirbelbereich – tatkräftig unterstützen. Sie wirkt wie ein zusätzliches Gerüst, das stabilisiert und entlastet.

Genauso wichtig wie der Aufbau und das Training der Muskulatur ist die Dehnung und Entspannung. Anspannung als Dauerzustand bringt neue Probleme mit sich.

Um die Rückenmuskulatur richtig aufzubauen, muss man anfangs keine Schwerstarbeit vollbringen. Regelmäßiges Aufstehen bei sitzender Tätigkeit, kurze Spaziergänge und gelegentliches Durchbeugen bei gestreckten Beinen sind zumindest ein Anfang. Mit der Zeit eignen sich Sportarten wie Schwimmen, Walken, Radfahren und ein individuell zusammengestelltes Programm im Fitnessstudio optimal, um den Rücken fit für die Belastungen des Alltags zu machen.

Auch in der Vitametik ist das harmonische Zusammenspiel von Belastung, Druck und Entspannung ein entscheidender Faktor. Denn nur über diesen Einklang können langfristig Entspannung und Wohlbefinden gesichert werden.

Vitametik – etabliert, lizenziert und erfolgreich

ausbildungVitametik – die ganzheitliche Behandlungsmethode für Muskulatur, Wirbelsäule und Nervensystem wird vielfach bei stress- und verspannungsbedingten Beschwerden eingesetzt.
Ziel der Behandlung ist es Entspannungsfähigkeit und Selbstregulationskräfte zu mobilisieren, die in jedem von uns angelegt sind.

Das ist soweit bekannt- spätestens demjenigen, der bereits eine vitametische Behandlung genossen hat.

Doch es gibt noch weitere interessante Daten und Fakten rund um die Vitametik, von denen wir hier einige vorstellen möchten.

Die Vitametik wurde im Jahr 2000 unter ihrem markenrechtlich geschützten Namen in Europa eingeführt. Ihre Wurzeln liegen in der American Chiropractic und deren Weiterentwicklung im Bereich der Stressforschung. Die Methode der gezielt schnellen Impulsgebung an der seitlichen Halmuskulatur wurde inhaltlich bereits 1999 von Heilpraktiker Volker Hoffmann beschrieben und in seinem Buch „Vitametik – Eine Antwort auf Stress“ veröffentlicht.
Heute sind in Deutschland über 300 Experten praktizierende Vitametiker. Sie sind organisiert im Berufsverband für Vitametik e.V., der dafür Sorge trägt, dass die Methode europaweit einheitlich und qualitätskonform praktiziert wird.

Das Bildungsinstitut für Vitametik, gegründet im Jahr 1998, lehrt die Behandlungsmethode in Theorie und Praxis. Die Ausbildung zum Vitametiker erstreckt sich über etwa ein Jahr und ist gut in den Alltag einer bestehenden Berufstätigkeit zu integrieren. Voraussetzung ist nicht – wie bei anderen Heilberufen – eine abgeschlossene medizinische Berufsausbildung. Die Vitametik kann erlernt und praktiziert werden ohne Heilpraktiker oder Arzt sein zu müssen.
Die Lehrinhalte setzen sich aus physiologischen, anatomischen, psychologischen und wirtschaftlichen Bereichen zusammen.

Die Vitametik ist eine zeitgemäße und innovative Gesundheitsmethode. In Zeiten regelmäßig gekürzter Gesundheitsleistungen seitens der Krankenkassen erscheint die Mobilisierung des individuellen und körpereigenen Regenerationssystems als logische Konsequenz und gleichzeitig als unerlässlich für ein gesundes und unbeschwertes Altern.

Die Vitametiker stehen voll und ganz hinter der von ihnen praktizierten Methode.  Sie haben den Anspruch an sich selbst, ihre Klienten zu unterstützen und zu begleiten.

Das Wohlbefinden ihrer Klienten ist Ziel und Inhalt ihrer Arbeit.

Hoch zu Ross – Vitametik bei Pferden

EquitationPferde sind wunderbare, edle und sanfte Tiere und scheinen anatomisch wie geschaffen dafür zu sein, Sattel und Reiter problemlos über Stock und Stein zu tragen.

Tatsache ist jedoch, dass Pferde weder dafür geboren sind, zusätzliches Gewicht zu tragen, noch die Veranlagung haben, menschliche Kommandos zu verstehen.

Ein für das Pferd unschädliches Reiten oder auch nur Zusammenleben mit dem Menschen erfordert Übung und Einfühlungsvermögen. Und selbst dann können Boxenhaltung, Transporte, Fehlbelastungen oder Auskühlung zu Verspannungen der sensiblen Muskulatur des Pferdes führen. Ist der komplexe Bewegungsapparat eines Pferdes erst einmal aus dem Gleichgewicht geraten, ist es häufig schwierig, dieses Gleichgewicht ohne Hilfe von außen wiederherzustellen. Abhilfe scheint häufig nur noch durch die Konsultation eines Tierarztes zwecks Gabe von Spritzen, Bandagen oder Ähnlichem möglich. Doch birgt bereits die Behandlung selbst neue Stressfaktoren für Mensch und Tier.

Ähnlich wie Menschen leiden auch Tiere unter Stress. Pferde haben bekanntlich besonders empfindliche Antennen für die Stimmungslage ihres Reiters. Ein nervöser und angespannter Reiter wird seine Unruhe höchstwahrscheinlich auf das Pferd übertragen, das dadurch in seinem runden und natürlichen Bewegungsablauf gestört wird, sich anspannt und so gegebenenfalls einen Negativ-Kreislauf von Verspannung und Schmerz in Gang setzt.

Vitametik® ist eine Methode, die diese Disharmonie auflösen und zu einer inneren und äußeren Ausgeglichenheit führen kann. Zentrale Druckpunkte an der Muskulatur des Pferdes können im Rahmen einer vitametischen Behandlung Entspannungsimpulse an das Gehirn weiterleiten, die zur Lockerung des gesamten Körpers beitragen können. So können auch Selbstheilungsprozesse wieder ungehindert stattfinden, und das Pferd kann sich nach Anspannung und Belastung regenerieren.

Im Behandlungsablauf erfragt der Vitametiker zuerst die Beschwerdesymptomatik des Pferdes und tastet dann im Rahmen einer ausgiebigen Kontaktaufnahme verschiedene Reflexpunkte an der Hals-, Rücken- und Bauchmuskulatur des Pferdes ab. Am seitlichen Halsmuskel wird dann ein gezielter Entspannungsreflex durch einen Druckimpuls gesetzt. Häufig sind beim Pferd sehr zügig entsprechende Entspannungssignale zu erkennen. Nach der Behandlung muss das Pferd für etwa 20 Minuten in die Box und sollte nicht geritten werden, so dass sich die Entspannung ausdehnen und festigen kann.

Die Vitametik® ist effektiv. Meistens sind nur einige wenige Anwendungen notwendig, damit der Körper wieder entspannen kann. Sie ist deshalb eine gute Ergänzung zu Behandlungen durch den Tierheilpraktiker oder Tierarzt.

Bandscheibenvorfall – Wenn die Wirbelsäule nachgibt

Das Schmerzempfinden beim Bandscheibenvorfall rangiert gleich hinter dem Geburtsschmerz. Gleichzeitig können beim akuten Bandscheibenvorfall wichtige organische Funktionen und Nerven dauerhaft in Mitleidenschaft gezogen werden. Ein wahres Volksleiden – und doch in vielen Fällen zu verhindern.

BSV

© lom123 – fotolia.com

Was genau ist ein Bandscheibenvorfall? Jede unserer 23 Bandscheiben besteht im Inneren aus dem Gallertkern, dem sogenannten Nucleus pulposus, der wie eine Art Gelkissen wirkt. Dieser ist von einem harten Faserring, dem Anulus fibrosus umgeben, der die Bandscheibe in ihrer Position fixiert. Bekommt der Faserring durch Verschleiß, dauerhafte Fehlhaltung oder Überbelastung kleine Risse, kann sich der Gallertkern nach außen vorwölben. Diese Vorwölbung bezeichnet man als Protrusion. Durchbricht der Gallertkern den Faserring, kommt es zum Bandscheibenvorfall, dem Prolaps oder auch Discusprolaps.

Die mit Abstand meisten Bandscheibenvorfälle treten im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule auf, da dieser Bereich den größten Kräfteeinwirkungen ausgesetzt ist. So erscheint es logisch, dass ein entsprechendes Muskelpaket helfen kann, die Wirbelsäule bei ihrer tragenden Rolle zu unterstützen. Der Aufbau von Muskulatur kann auch krankhaften Wirbelsäulenkrümmungen, der sogenannten Skoliose, vorbeugen, die die Entwicklung eines Bandscheibenvorfalls mechanisch begünstigen. Im Gegenschluss können Verspannungen der Rückenmuskulatur aber auch schmerzhaft und schädigend auf die Wirbelsäule und die korrespondierenden Nervenkanäle einwirken.

Hier kommt die Vitametik ins Spiel. Mit der gezielten Impulsgebung an der seitlichen Nackenmuskulatur werden Entspannungsprozesse im Gehirn unterstützt. Der Körper ist so wieder in der Lage, Verspannungen zu lösen und gegebenenfalls Fehl- und Schutzhaltungen zu korrigieren.

Bei bestehendem Bandscheibenvorfall hilft in vielen Fällen eine konservative Therapie mit Wärmebehandlung, Schmerzmedikation, entsprechender Lagerung, zum Beispiel im Stufenbett, und intensiver Rückenschule. Nach konsequenter Rehabilitation und Krankengymnastik können viele Patienten auch ohne Operation wieder völlig schmerzfrei sein.

Lassen Sie es nicht so weit kommen und achten Sie sorgsam auf sich. Finden Sie Ihr persönliches Gleichgewicht zwischen Aktivität und Entspannung. Ihr Vitametiker unterstützt Sie hierbei gerne!

%d Bloggern gefällt das: