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Entspannung im Urlaub – Abstand vom Alltag gewinnen

Mit Beginn der Sommerferien freuen sich die meisten von uns auf den verdienten Jahresurlaub.

Für Familien geht es mit Kind und Kegel in den Urlaub. Befragt man die Reiselustigen nach ihren Motiven und Erwartungen, so steht häufig der wörtliche Abstand zum Alltag im Vordergrund. Man benötigt einen Tapetenwechsel, macht Augenurlaub oder möchte etwas Neues erleben und kennenlernen.

Damit dieser Vorsatz auch gelingt, möchten wir Ihnen einige Tipps mit auf die Urlaubsreise geben.

 

Es ist grundsätzlich sinnvoll, mindestens zwei, besser drei Wochen am Stück Urlaub zu nehmen. Denn wir brauchen ungefähr drei oder vier Tage, um den Alltag überhaupt loslassen zu können. Sie können das einfach an sich selbst überprüfen. An einem Wochenende allein schaltet unser Biorhythmus noch nicht komplett auf Entspannung um. Unsere innere Uhr meldet uns die gewohnten Aufstehzeiten und fordert den üblichen Tagesablauf ein. Auch wenn Sie kein Langschläfer sind, stellt sich der Organismus auf einen Arbeitstag ein. Und der ist häufig von Stress und Anspannung geprägt.

Wenn Sie also eine Woche Urlaub nehmen, bleiben Ihnen sozusagen nur zwei Tage „echter“ Erholung, und das ist recht wenig.

 

Wenn Sie gerne viel an unterschiedliche Ziele reisen und unabhängig von den Schulferien sind, ist natürlich auch eine Option, die Urlaubswochen recht gleichmäßig über das Jahr zu verteilen. So bleiben die (Stress-)Zeiten zwischen den eingerichteten Urlauben relativ kurz.

 

Durch die Ausschüttung von Stresshormonen werden im Körper verschiedene physiologische Reaktionen eingeleitet. Diese machen uns zunächst einmal leistungsfähiger. Da die Energieressourcen des menschlichen Körpers nicht unendlich sind, werden aber andere Funktionen zurückgestellt. Zum Beispiel werden die Magen-Darm-Aktivität und das Immunsystem heruntergefahren.

Auch die kognitive Ebene, also die Wahrnehmung und Reizverarbeitung von außen, verändert sich durch den Abstand zum Alltag. Wir sind tagtäglich in gedankliche Strukturen verwickelt, die uns dazu bewegen, viele unserer Erlebnisse vor dem Hintergrund unserer Arbeitswelt zu bewerten. Im Urlaub kann man davon Abstand gewinnen. Davon profitieren spürbar die Kreativität und die allgemeine Gelassenheit.

 

Es empfiehlt sich grundsätzlich, keine Arbeit mit in den Urlaub zu nehmen, auch wenn die Beschäftigung „nur mal kurz“ und „zwischendurch“ stattfindet. Echte Distanz kann man eben nur durch echte Distanz aufbauen.

 

Ob Sie nun einen sportlichen Aktivurlaub wählen, der Sie körperlich fordert, oder am Strand von morgens bis abends die Seele baumeln lassen, liegt ausschließlich in Ihrer persönlichen Vorliebe. Wichtig ist: Machen Sie einfach einmal das, was Ihnen guttut und am besten gefällt.

 

Wir wünschen Ihnen eine erholsame Zeit!

Der Sprung ins kalte Wasser – Darum ist Schwimmen so gesund

juli16kalteswasserJeden Morgen um sieben sind sie die Ersten im Freibad. Mit leuchtender Gummibadekappe in der Geschwindigkeit von treibendem Krill ziehen sie ihre Runden. Stetig. Stoisch. Eintönig.

Zugegeben – das Image von Schwimmen und Schwimmern ist etwas angestaubt.

Zu Unrecht! Schwimmen – oder allgemeiner gesagt Wassersport – kann durchaus abwechslungsreich gestaltet werden. Allein die verschiedenen Schwimmstile bringen Vielfalt ins Training. Die Kombination mit Ballsportarten, Gymnastik und Fitness, Ballett, Rettungsschwimmen, Springen oder Tauchen rundet das Angebot genauso wie die körperliche Herausforderung und Belastung ab.

Außerdem wird uns das Schwimmen quasi in die Wiege gelegt. Säuglinge nehmen im Wasser automatisch eine für das Brustschwimmen typische Haltung ein und bewegen sich meist völlig unbekümmert im Wasser.

Irgendwo bleibt allerdings für viele von uns die natürliche Begabung für das Schwimmen auf der Strecke. Schade, denn als sportliche Aktivität bringt der Wassersport viele Vorteile mit sich.

Für die Kondition, den Muskelaufbau und das Herz-Kreislauf-System ist Schwimmen im Vergleich mit anderen Sportarten fast unschlagbar gut. Dabei ist es absolut gelenk- und bänderschonend. Die Belastung ist bis zu 90 Prozent geringer als bei vergleichbaren Belastungen auf dem Land.

Trotzdem ist Schwimmen ein Workout für den gesamten Körper, bei dem alle großen Muskelgruppen trainiert werden. Es stärkt sowohl den Rumpf als auch Arme und Beine. Das begünstigt wiederum eine straffe Körperhaltung und beugt Rücken- und Bandscheibenproblemen vor.

Mit entsprechendem Zubehör wie zum Beispiel Paddles lassen sich Elemente des Kraftsports ins Wasser verlegen. Ausdauertraining und Muskelaufbau können so ideal kombiniert werden.

Das meist kühle Wasser regt außerdem den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an. Zur Regulierung der Körpertemperatur bedarf es eines erhöhten Energieverbrauchs, indem Kalorien verbrannt werden.

Schwimmen kann auch ausgezeichnet mit anderen Sportarten kombiniert werden oder ergänzend stattfinden. Gerade bei der Ausübung von Sportarten mit eher einseitiger oder impulsiver Belastung wie zum Beispiel Tennis oder Badminton kann das Schwimmen als idealer Ausgleich oder auch zur Regeneration dienen.

Auf jeden Fall ist Schwimmen alles andere als angestaubt. Es dient dem Muskelaufbau und der Muskelentspannung gleichermaßen und wird schon unter diesen Gesichtspunkten von uns Vitametikern als sinnvolle Sportart absolut befürwortet.

Der erholsame Urlaub – So kann´s klappen

urlaubEntspannung – die Ladestation für Körper und Seele

Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. So lautet zumindest unser Anspruch an die Wochen fern von Arbeitsstress, Alltagsroutine und schlechtem Wetter. Warum nur gehen unsere Ferien doch so viel öfter baden als wir selbst? Warum überschatten Streitigkeiten, Krankheit und seelische Unausgeglichenheit so häufig gerade die Zeit, in der wir auf die größtmögliche Entspannung hoffen?
Eine Paradeantwort gibt es leider nicht. Dennoch können Sie mit etwas Vorbereitung und der richtigen Einstellung erheblich zum Erfolg eines entspannten Urlaubs beitragen.

Grundsätzlich ist es wichtig, Körper und Seele eine gesunde Abwechslung aus Anspannung und Entspannung zu bieten – und das schon im Alltag. Wer ununterbrochen auf Hochtouren läuft, empfindet den Adrenalinabfall während der erzwungenen Freizeit im Urlaub sogar als zusätzlichen Stress. Die Vorbereitung auf den Urlaub beginnt also genau genommen bereits bei der Gestaltung des Alltags.

In der Vorbereitung auf den Urlaub sollten Sie auf eine gute Ausgewogenheit zwischen Plan und Improvisation achten. Erledigen Sie zum Beispiel liegen gebliebene Korrespondenz oder Arbeiten, die Ihnen während des Urlaubs die Laune verderben könnten. Einkäufe, Koffer packen, Reiseroute oder Abfahrtzeiten festlegen – das alles kann mit einigem Vorlauf organisiert werden, ohne dass die letzten Tage zuhause allzu hektisch werden.

Informieren Sie sich über Ihr Reiseziel, über Sehenswürdigkeiten, Umgangsformen und Esskultur. Lassen Sie aber auch Raum für Spontaneität. Sie sollten sich im Vorfeld darüber klar sein, ob Sie einen Aktivurlaub oder die völlige Entspannung an Pool und Strand bevorzugen, und das Reiseziel entsprechend auswählen.

Gestalten Sie die Anreise zum Urlaubsort wenn möglich als Teil des Urlaubs. Genießen Sie mit reichlich Vorlauf die Wartezeit am Flughafen oder kalkulieren Sie in Ihre Fahrzeiten mit dem Auto reichlich Zeit für Pausen ein. Ein Picknick oder Spaziergang abseits der Autobahn kann zu einem erlebnisreichen Teil des Urlaubs werden.

Einmal am Urlaubsort angekommen, kann die Zeit der Entspannung beginnen. Richten Sie Ihre Bedürfnisse nicht nach Ihren Urlaubsplänen, sondern die Pläne nach Ihren Bedürfnissen. Manchmal muss man sich bewusst vor Augen führen, dass es im Urlaub völlig egal ist, wenn man eine kurzfristige Planänderung vornimmt, weil die Alternative doch die angenehmere Wahl zu sein scheint.
Genießen Sie neue Eindrücke und die Andersartigkeit von Umgebung, Essen oder Mentalität, betrachten Sie kleinere Mängel mit Humor und schützen Sie sich vor übermäßiger Hitze.

Auseinandersetzungen in Partnerschaften treten häufig gerade im Urlaub auf, weil hohe Erwartungen an die gemeinsame Zeit gestellt werden und viel Möglichkeit zum Austausch besteht. Streit ist in Ordnung und kann Disharmonien beseitigen, wenn er geklärt und abgeschlossen wird und anschließend nicht den restlichen Urlaub überschattet.

Passen Sie Ihre Erwartungen den Gegebenheiten an. Ein Urlaub kann und sollte keine komplette Änderung des Lebensstils bedeuten. Entspannung kann dann beginnen, wenn Sie bereit sind abzuschalten und Negatives hinter sich zu lassen. Und das gilt für nah und fern.

Genießen Sie die schönste Zeit des Jahres, suchen und finden Sie Ihren ganz persönlichen „Aus-Knopf“ und laden Sie die Akkus auf für neue Herausforderungen.

Wir wünschen Ihnen eine erholsame Sommerzeit!

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