Vitametik Blog

Startseite » Beitrag verschlagwortet mit 'Stress' (Seite 2)

Schlagwort-Archive: Stress

Die Macht der Gefühle – Der Weg zur emotionalen Ausgeglichenheit

april16ausgeglichenheitSie sind der Fels in der Brandung. Nichts kann Sie aus der Ruhe bringen. Keine Überstunden, kein Lärm, keine Streitereien, keine unerledigten Arbeiten. Nichts.

Schön wär’s! Denn so klappt das leider viel zu selten. Häufig überrennt uns der Alltag einfach mit all seinen Anforderungen. Das macht uns reizbar, gestresst und unausgeglichen. Doch was können wir tun, um souverän über den Dingen zu stehen und zugleich mittendrin zu sein?

Am Anfang steht – wie so häufig – die eigene innere Einstellung. Kennen Sie den Ausdruck „Self-fulfilling prophecy“? Dieser etwas sperrige Begriff beschreibt im Grunde nichts anderes als den Nutzen positiven Denkens. Angenommen wird, dass eine positive Erwartungshaltung die Erfahrung tatsächlicher positiver Erlebnisse begünstigt oder sogar bedingt. Im Umkehrschluss führt eine negative Grundeinstellung zu häufigerem Erleben unerfreulicher Vorkommnisse.

Wenn Sie also schlechte Gedanken und Erwartungen erst gar nicht aufkommen lassen, wird es Ihnen wahrscheinlich besser ergehen als dem ewigen Pessimisten.

Des Weiteren ist es wichtig, sich nicht isoliert zu betrachten. Ein intaktes soziales Umfeld, das positive Erlebnisse und Stabilität vermittelt, ist ein guter Boden für das Wachsen von Selbstbewusstsein, Offenheit und bereichernden Freundschaften.

Setzen Sie sich klare Ziele in Ihrem Leben, definieren Sie eine Sinnhaftigkeit und schaffen Sie eindeutige Strukturen. Sinn und Ziel des Lebens müssen dabei nicht die Herstellung des Weltfriedens oder ein Ende des Klimawandels sein. Finden Sie Klarheit darüber, was Ihnen persönlich in Ihrem Leben wichtig ist, und räumen Sie dem dann auch einen entsprechend großen Raum ein.

Um dies realisieren zu können, benötigen Sie einen geordneten Rahmen und sichere Lebensbedingungen. Es mag vereinzelt Genies geben, die aus dem Chaos heraus Großes schaffen und darin die Erfüllung finden, grundsätzlich gilt jedoch, ein geordneter Geist hat es leichter in einem geordneten Umfeld.

All das bedeutet nicht, dass es ein Rezept gibt, um Sie vor negativen Erlebnissen oder Schicksalsschlägen zu bewahren. Emotionale Ausgeglichenheit kann Ihnen aber dabei helfen, diese positiv zu bewältigen.

Legen Sie selber den Grundstein mit einem gründlichen Frühjahrsputz der Seele und einer ordentlichen Politur in Form einer positiven und realistischen Lebenseinstellung.

Gerade jetzt im Frühling passt das alte Sprichwort: „Wie man in den Wald ruft, …“

Zeit der Besinnlichkeit – So vermeiden Sie Festtagsstress

dezember15festtagsstressAlle Jahre wieder – Zur Adventszeit stellt sich bei vielen nicht nur die Vorfreude auf Weihnachten und eine besinnliche Ruhe ein, vielmehr bestimmen Hektik, die Jagd nach Geschenken, Leistungsdruck und eine hohe Erwartungshaltung die Zeit vorm Fest.

Jedes Jahr aufs Neue nehmen wir uns bereits im Sommer vor, alles Nötige im Herbst erledigt zu haben, um spätestens ab Mitte November nur noch genießen zu können. Und nie gelingt es!

Ganz im Gegenteil zwängen wir uns die letzten Tage vor Weihnachten durch überfüllte Kaufhäuser, nachdem wir gefühlte zwei Stunden mit der Parkplatzsuche verbracht haben.

Wie kann man dem entkommen?

Fangen wir an mit der inneren Einstellung. Es muss nicht alles perfekt sein. Weihnachten ist auch mit kleinen Fehlern schön. Senken Sie Ihre Erwartungshaltung an sich und andere. Den Staub hinter den Schränken und die ungeputzten Fenster sieht an den Weihnachtstagen niemand.

Laden Sie zu Weihnachten die ganze Familie ein? Dann nehmen Sie doch einfach mal Abstand von Gänsebraten, Filet Wellington und Co. und versuchen Sie es mit Kartoffelsalat und Würstchen oder der guten alten Beutelparty. Im Austausch gegen kulinarische Hochgenüsse erhalten Sie immerhin viel mehr gemeinsame Zeit, weniger Arbeit und keinen Ärger, wenn etwas misslingt.

Sollten Sie bereits im Vorfeld bei bestimmten Gästekonstellationen Bedenken haben, dann vermeiden Sie besser gleich ein Aufeinandertreffen und somit die möglichen Konflikte. Auch müssen Besuche zu Weihnachten nicht zwingend über 3 bis 4 Tage stattfinden. Wenn die Anreisezeit moderat ist, kann man sich durchaus zu einem anderen Zeitpunkt im Jahr ganz entspannt wiedertreffen.

Wenn Sie selber als Gast eingeladen sind, ist es empfehlenswert, nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen zu wollen. Auch hier kann es sehr hilfreich sein, Kontakte über das Jahr hinweg zu verteilen.

Eine gewisse Aufmerksamkeit und Organisation im Vorfeld bleibt uns allerdings nicht erspart, wenn wir die Weihnachtszeit ruhiger erleben wollen. Ein kleiner Zettel kann da viel helfen. Wenn Sie beispielsweise über das Jahr hinweg Wünsche oder Bedürfnisse Ihrer Lieben aufschnappen, machen Sie sich doch eine kurze Notiz. Der Gedanke ist sonst schnell wieder verloren. So sammeln Sie passende Geschenkideen ganz ohne Stress.

Gerade Familien mit Kindern erleben häufig Stress und Leistungsdruck rund um Weihnachten. Klinken Sie sich doch einfach aus der Besser-Größer-Weiter-Mentalität aus. Adventskalender müssen nicht zwingend selbst geschreinert und mit 24 super-kreativen Top-Überraschungen gefüllt sein. Plätzchen schmecken auch, ohne dass sie vollwertig, zuckerfrei, vegan und dreifach geschichtet sind. Und Weihnachtsgeschenke sind dann ein Volltreffer, wenn sie passen und langfristig nutzbar sind. Und das ist nicht unbedingt gleichbedeutend mit einem hohen Preis.

Vielleicht gelingt es ja dieses Jahr, das Weihnachtsfest in Ruhe zu genießen. Wir wünschen Ihnen einen besinnlichen Advent.

Auf den Magen geschlagen – Stress als Verursacher von Bauchschmerzen?

Woman having abdominal pain, upset stomach or menstrual crampsEin bisschen Adrenalin ist durchaus belebend. Ein gut gefüllter Tagesablauf hält uns auf Trab. Meist fühlen wir uns beschäftigt wohler als in Langeweile.

Einzig die richtige Dosierung ist schwierig zu finden. Denn leider artet unser ach so gut gefüllter Tagesablauf nur allzu häufig in Dauerstress aus. Und der ist dann nicht mehr belebend, sondern kann uns sogar schaden.

Wem im wahrsten Sinne des Wortes etwas auf den Magen geschlagen ist, der fühlt sich abgeschlagen, appetitlos und leidet gegebenenfalls unter Bauchschmerzen. Was uns da auf den Magen schlägt, ist eine andauernde Anspannung der Muskulatur im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich, die uns – evolutionsgeschichtlich betrachtet – einst die Möglichkeit gab, in Stresssituationen Reißaus zu nehmen. In diesen einst kurzen Phasen wurde eine gute Versorgung der Bauchorgane mit Blut und Sauerstoff nicht zwingend benötigt und zugunsten anderer Reflexe heruntergefahren. Am Ende der Stresssituation normalisierten sich alle Körperfunktionen wieder. Findet die körperliche Entladung bei Stress nicht statt und fehlt zusätzlich die nachfolgende Entspannungsphase, kommt es unwillkürlich zu einer Verspannung und Verkrampfung der Muskulatur.

Unsere Rumpfmuskulatur ist vorder- und rückseitig miteinander verbunden. Auch über diesen Erklärungsansatz liegen Auswirkungen auf den Magen-Darm-Trakt bei Stress eigentlich auf der Hand.

Ein weiteres stressbedingtes Problem des Verdauungstraktes und des Bauchraums kann der Reizdarm sein. Dabei reagieren verschiedene Verdauungsorgane sehr empfindlich auf Stress und die stressbedingte hormonelle und organische Veränderung. Das kann Symptome wie Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme nach sich ziehen.

Wie können wir uns helfen? Am besten nicht stressen lassen! Das aber funktioniert eben leider nicht immer so einfach.

Eine gewisse Aufmerksamkeit gegenüber dem eigenen Befinden kann schon viel verändern. Wenn Sie bemerken, dass Sie vor Anspannung verkrampfen, sollten Sie sich eine kurze Auszeit ermöglichen. Da kann es schon ausreichen, einmal die Treppen zu laufen, ein paar tiefe Atemzüge an der frischen Luft zu nehmen oder kurz auf das Familienfoto im Portemonnaie zu schauen. Treten Sie negativem Stress mit positiven Eindrücken entgegen. Je bewusster dieser Prozess stattfindet, umso wirksamer ist er.

Eine gesunde und ballaststoffreiche Ernährung hilft ebenfalls, den Magen-Darm-Trakt fit zu halten und den Bauchorganen ihre Arbeit zu erleichtern.

Eine vitametische Behandlung zielt auf die bewusste Einleitung von Entspannungsprozessen für Körper und Geist ab. Aus diesem Grund glauben wir, dass die Vitametik auch bei den oben beschriebenen organischen und psychosomatischen Beschwerden hilfreich sein kann.

Wow! – Vitametik in der Veterinärmedizin

august15tiereDie Stressforschung bestätigt: Stress führt oftmals zu einer verstärkten Anspannung der Hals- und Nackenmuskulatur.

Hält die Anspannung dauerhaft an, kann sie sich über den ganzen Rücken ausdehnen und chronisch werden. Die Verspannungen im Rücken können dann zur Folge haben, dass Nervenbahnen durch die verdickte Muskulatur abgedrückt werden und dadurch Informationen vom und an das Gehirn nicht mehr richtig gesendet und empfangen werden.

Dieses am Menschen erforschte Prinzip gilt genauso auch für die meisten Wirbeltiere, denn evolutionär bedingt sind unsere Muskel- und Nervenstrukturen anatomisch recht ähnlich.

Ist also der Informationsaustausch gestört, können zunächst Unwohlsein, Konzentrationsmangel sowie Leistungsminderung entstehen, und irgendwann entsprechende körperliche Symptome auftreten.

Ein schlechtes Gangbild beim Hund kann beispielsweise auf muskuläre Verspannungen zurückzuführen sein und dauerhaft orthopädische Probleme verursachen.

Die vitametische Behandlung kann sowohl nach dem Auftreten von Symptomen als auch präventiv als Maßnahme gegen Verspannungen und nach Stresssituationen erfolgen, zum Beispiel nach dem Reisen von Pferden im PKW-Anhänger.

Der Vitametiker versucht bei der Behandlung von Tieren – wenn möglich – diese nicht aus ihrer häuslichen Umgebung zu nehmen, um zusätzlichen Stress zu vermeiden und Entspannung und Ruhe nach der Behandlung bestmöglich gewährleisten zu können.

Katzen beispielsweise sind besonders sensible Tiere, die für Standortwechsel überhaupt nicht zu begeistern sind. Gleichzeitig geraten sie durch Unruhe, fremde Menschen und auch Stress ihrer Bezugspersonen sehr leicht selber aus dem Gleichgewicht. Eine vitametische Behandlung soll den Anstoß für das Tier geben, sich zu entspannen und Vertrauen zu fassen.

Eine Aktivierung der körperlichen Selbstheilungskräfte ist nicht unbedingt ein bewusster und reflektierter Vorgang und kann deshalb auch durchaus bei Tieren stattfinden. Nur wenn das Nervensystem ungehindert arbeiten kann, können Entspannungssignale vom Gehirn unvermindert ausgesendet werden.

Die Vitametik strebt an, der Gesunderhaltung zu dienen – bei Tieren wie auch beim Menschen, vom Säuglings- bis ins hohe Alter. Nach mehreren Anwendungen (vier bis sechs Mal im Wochenabstand) empfiehlt sich die Beibehaltung der vitametischen Anwendung als Gesundheitspflege in größeren Abständen.

Sehstörungen – manchmal mehr als Augenschwäche

Male optometrist optician doctor examines eyesight of female patient in eye ophthalmological clinic

Sehstörungen beruhen meist auf einem Problem der Augen – das liegt nahe.

Doch nicht immer hängt eine veränderte, schlechtere oder zeitweise gestörte Sicht und Sehkraft mit einem Augenproblem zusammen. Auch andere organische oder psychische Erkrankungen können sich über die Augen und das Sehen äußern.

Manche Krankheiten können regelrecht vom Auge abgelesen werden, oder die Augen können zumindest auf bestimmte körperliche Probleme hindeuten.

Augenrötungen beispielsweise sind meist ein Anzeichen für eine Bindehautentzündung, können aber auch in Zusammenhang mit Entzündungen im Rahmen rheumatischer Erkrankungen stehen.
Kleine Einblutungen sind typisch für Diabetes. Die Diabetes wiederum ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindung in der Altersgruppe der 30- bis 60-Jährigen.
Zeichnen sich unter den Augen Tränensäcke ab, so ist das in erster Linie ein Anzeichen für zu wenig Schlaf. Es kann sich aber auch um Wassereinlagerungen im Zuge eines Nierenleidens handeln.

Die Augen sind außerdem fraglos das Fenster zu unserer Seele. Strahlende Augen sind verlässliche Anzeichen für Gesundheit und Zufriedenheit des glücklichen Besitzers. Im Umkehrschluss lassen sich Stress und Leid meist ebenfalls unschwer an den Augen ablesen.

Und manchmal äußern sich psychische und körperliche Belastungen auch in Sehstörungen.

Eine grundsätzliche Belastung des Auges bei Stress ist evolutionär angelegt. Bei Angst, Aufregung und Stress bewirkt das sympathische Nervensystem eine Erweiterung der Pupillen, um mehr Licht durchzulassen, die Augen damit lichtempfindlicher zu machen und das Sehfeld zu vergrößern. Eine vergrößerte Pupille verringert die Schärfentiefe und erhöht damit die Möglichkeit, unterschiedliche Entfernungen besser voneinander zu unterscheiden. Dadurch können möglicherweise bedrohliche Objekte besser wahrgenommen werden. Subjektiv kann sich dies in Sehstörungen, zum Beispiel in verschwommenem Sehen oder Pünktchen vor den Augen, äußern.
Die biologische Anlage dieser Art von Stressreaktion ist jedoch auf kurze Zeiträume ausgelegt. Nach der Entschärfung der Situation sollte auch eine körperliche und geistige Entspannung zurückkehren.
Und genau die tritt in unserem modernen Alltag leider nicht immer ein.
Wenn Stresssymptome über einen längeren Zeitraum anhalten, schadet das nicht nur Psyche, Nerven und Muskulatur, sondern eben auch den Augen. Sehstörungen sind die Folge.

Nehmen Sie jedes außerordentliche körperliche Symptom an sich selber ernst und geben Sie Acht auf Ihren Körper. Er verrät Ihnen mehr über Ihr wirkliches Befinden, als Sie vielleicht denken.

Vitametik – etabliert, lizenziert und erfolgreich

ausbildungVitametik – die ganzheitliche Behandlungsmethode für Muskulatur, Wirbelsäule und Nervensystem wird vielfach bei stress- und verspannungsbedingten Beschwerden eingesetzt.
Ziel der Behandlung ist es Entspannungsfähigkeit und Selbstregulationskräfte zu mobilisieren, die in jedem von uns angelegt sind.

Das ist soweit bekannt- spätestens demjenigen, der bereits eine vitametische Behandlung genossen hat.

Doch es gibt noch weitere interessante Daten und Fakten rund um die Vitametik, von denen wir hier einige vorstellen möchten.

Die Vitametik wurde im Jahr 2000 unter ihrem markenrechtlich geschützten Namen in Europa eingeführt. Ihre Wurzeln liegen in der American Chiropractic und deren Weiterentwicklung im Bereich der Stressforschung. Die Methode der gezielt schnellen Impulsgebung an der seitlichen Halmuskulatur wurde inhaltlich bereits 1999 von Heilpraktiker Volker Hoffmann beschrieben und in seinem Buch „Vitametik – Eine Antwort auf Stress“ veröffentlicht.
Heute sind in Deutschland über 300 Experten praktizierende Vitametiker. Sie sind organisiert im Berufsverband für Vitametik e.V., der dafür Sorge trägt, dass die Methode europaweit einheitlich und qualitätskonform praktiziert wird.

Das Bildungsinstitut für Vitametik, gegründet im Jahr 1998, lehrt die Behandlungsmethode in Theorie und Praxis. Die Ausbildung zum Vitametiker erstreckt sich über etwa ein Jahr und ist gut in den Alltag einer bestehenden Berufstätigkeit zu integrieren. Voraussetzung ist nicht – wie bei anderen Heilberufen – eine abgeschlossene medizinische Berufsausbildung. Die Vitametik kann erlernt und praktiziert werden ohne Heilpraktiker oder Arzt sein zu müssen.
Die Lehrinhalte setzen sich aus physiologischen, anatomischen, psychologischen und wirtschaftlichen Bereichen zusammen.

Die Vitametik ist eine zeitgemäße und innovative Gesundheitsmethode. In Zeiten regelmäßig gekürzter Gesundheitsleistungen seitens der Krankenkassen erscheint die Mobilisierung des individuellen und körpereigenen Regenerationssystems als logische Konsequenz und gleichzeitig als unerlässlich für ein gesundes und unbeschwertes Altern.

Die Vitametiker stehen voll und ganz hinter der von ihnen praktizierten Methode.  Sie haben den Anspruch an sich selbst, ihre Klienten zu unterstützen und zu begleiten.

Das Wohlbefinden ihrer Klienten ist Ziel und Inhalt ihrer Arbeit.

Wenn der Hafer sticht – Allergien sanft mildern

summer flu 3Sie sind ein wahres Volksleiden. Brennende Augen, laufende Nasen, Asthma und Hautjucken – fast jeder kennt Allergien in der einen oder anderen Form. Dieser mehr oder weniger folgenschwere Irrtum des Immunsystems tritt besonders in modernen Gesellschaften immer häufiger auf. In Deutschland leiden mittlerweile etwa ein Drittel der Menschen an diversen Allergien.

Im Frühjahr werden viele vom Heuschnupfen geplagt, ganzjährig leidet man unter Lebensmittelunverträglichkeiten, Kontaktallergien, Hausstaub und anderen Überempfindlichkeiten.

Die schlechte Nachricht in diesem Zusammenhang ist: Allergien sind eigentlich nicht heilbar. Sie sind genetisch determiniert und somit als dauerhafte Fehlreaktion des Immunsystems in uns angelegt.

Es gibt allerdings auch gute Nachrichten: Fast alle Allergien lassen sich lindern. Für einige Allergieformen steht die sogenannte Hyposensibilisierung als langfristige Symptomlinderung zur Verfügung. Der Patient wird über einen Zeitraum von gegebenenfalls mehreren Jahren steigenden Minimaldosen des allergenen Stoffes ausgesetzt, um einen Gewöhnungseffekt im Immunsystem zu erreichen und die Einstufung der relativen Harmlosigkeit des Allergens quasi zu erlernen.

Es gibt allerdings auch Allergieformen, bei denen nur die schlichte Vermeidung des auslösenden Stoffes hilft, keine Symptome zu entwickeln.

Der Markt an symptomunterdrückenden Medikamenten, den sogenannten Antihistaminika, ist groß. Unterschiedliche Wirkstoffe blockieren den Botenstoff Histamin, der die allergische Reaktion letztlich über das Gehirn in Gang setzt.

Je nach Schwere der Allergie wird auf kortisonhaltige Präparate zurückgegriffen, die reichlich Nebenwirkungen mit sich bringen können.

Die psychische Komponente bei der Linderung von Allergien kommt mehr und mehr ins Gespräch. Denn es bestehen nachweisbare Wechselwirkungen zwischen Immunsystem und Nervensystem. Die Befindlichkeit und die seelische Verfassung haben also tatsächlich einen Einfluss auf das Immunsystem – und umgekehrt! Man weiß von Allergikern, dass ihre Allergiesymptome für sie umso erträglicher sind, je wohler sie sich psychisch fühlen. Und umgekehrt gibt es beispielsweise Katzenhaarallergiker, die beim Anblick eines Katzenfotos schwere Niesattacken erleiden.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Stress und Anspannung sowie eine negative Erwartungshaltung können Allergien verstärken, Entspannung und Gelassenheit hingegen mildern die Symptome.

Eine zentrale Rolle bei der Wechselwirkung von Immunsystem und Psyche spielen wohl die Neurotransmitter, Botenstoffe des Nervensystems, die für die Verbindung der körpereigenen Systeme verantwortlich sind.

Die Vitametik befasst sich genau mit dieser Art der Kommunikation zwischen Gehirn, Nervensystem und den exekutiven Bereichen des Körpers und will dazu beitragen, dass der Körper die Möglichkeit erhält mit Stresssymptomen und somit eben auch Allergiesymptomen besser umzugehen.

 

%d Bloggern gefällt das: