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Musik – Entspannung für die Seele

entspannen musikEntspannung – die Ladestation für Körper und Seele

Kennen Sie das? Obwohl Sie eigentlich noch müde und lustlos und viel zu früh auf dem Weg zur Arbeit im Auto sitzen, ertappen Sie sich im selben Moment trällernd und kopfwippend mit einem Lächeln im Gesicht an der nächsten Ampel. Was ist passiert? Nichts weiter. Ach ja – im Radio läuft Ihr neuer Lieblingssong.

Musik kann zweifellos unsere Stimmung beeinflussen. Dies passiert manchmal ganz unbewusst, kann aber auch zielgerichtet von uns unterstützt und gesteuert werden. Wird Musik richtig eingesetzt, verringern sich die Herzfrequenz sowie die Muskelspannung, und auch die Atmung wird langsamer. Konzentrieren wir uns bewusst auf die Klänge, wirken sie besonders intensiv auf unsere Gefühle. Über die Formatio reticularis, ein Nervengeflecht im Stammhirn, wird das limbische System aktiviert, das unsere Emotionen steuert. Treffen die Frequenzen entspannender Musik dort ein, verändern sich unsere Gehirnströme messbar und aufgestauter Stress schwindet.

Der Nutzen von Entspannungsmusik wird schon seit Jahrhunderten zur Heilung von Kranken eingesetzt. Schon in der Antike half Musik, um seelische Harmonie wiederherzustellen. Im Mittelalter war Musik sogar Teil des Medizinstudiums und wurde bei Behandlungen eingesetzt. Barockmusik galt als besonders heilsam.

Moderne Musiktherapie arbeitet vor allem psychotherapeutisch und erreicht mit Hilfe der Musik die Aktivierung von Selbstheilungskräften sowie den Abbau von Stress, Ängsten und Blockaden, was sich insgesamt auf das körperliche Wohlbefinden auswirkt.

Nicht jede Musik ist für jeden im gleichen Maße geeignet. Das Wichtigste: Die Musik sollte uns gefallen. Entspannung wird nicht eintreten, wenn die ausgewählten Stücke uns emotional nicht erreichen oder sogar stören. Ein paar allgemeine Grundregeln gibt es trotzdem: Die Musik sollte langsam sein, fließend und leise, kaum rhythmisch, mit wenigen Instrumenten. Hat man das Passende gefunden, nimmt man sich am besten mindestens eine Viertelstunde Zeit. Denn tiefe Entspannung setzt erst nach etwa sieben Minuten ein. Bei besonders aktiven und angespannten Menschen kann auch eine schnellere, leicht rhythmische Musik entspannungsfördernd wirken. Hier gilt das Prinzip: Ausprobieren und wohlfühlen.

Eine vitametische Behandlung kann ähnliche Effekte wie die Entspannung durch Musik erzielen. Muskuläre Impulsgebung, Entspannungssignale an das Gehirn und bewusste Ruhephasen sind die zentralen Schritte in der Vitametik. Bewusstes und positives Einflussnehmen auf das eigene Befinden ist Teil einer modernen, bewährten und gesunden Lebensweise. Wenn die Einflussnahme so einfach und angenehm vonstattengehen kann wie beim Hören von Musik, sollte unserer aktiven Entspannung nichts mehr im Wege stehen.

Entspannung zu Hause – Schaffen Sie sich Ruheräume

entspannen zuhauseEntspannung – die Ladestation für Körper und Seele

Ruhephasen und bewusstes Abschalten sind wichtig, um dem Körper neue Kraft zu geben. Ein Wellnesstag im Spa, Urlaub, die Yogastunde – das alles tut uns spürbar gut und hilft die eigenen Akkus wieder aufzuladen.

Doch bewusste Entspannung ist nicht zwingend mit großer Planung und zeitlichem Aufwand verbunden. Auch in den eigenen vier Wänden kann man sich Ruheräume und Entspannung mit einfachen Mitteln schaffen. Möglichkeiten gibt es reichlich, angefangen bei einem erholsamen und ausreichend langen, möglichst ungestörten Schlaf. Verbannen Sie Arbeitsbücher und -unterlagen, Telefone und – wenn möglich – den Schreibtisch aus Ihrem Schlafraum. Das Bett sollte möglichst nicht als Arbeitsbereich mitverwendet werden. So „programmieren“ Sie sich automatisch auf Ruhe, wenn Sie ins Bett gehen.
Stehen Sie morgens lieber eine halbe Stunde früher auf, um in Ruhe ein leichtes Frühstück und einen stressfreien Handlungsablauf bis zum Verlassen des Hauses hinter sich zu haben. Ein hektisch begonnener Tag mit entsprechendem Adrenalinpegel ist nur schwer wieder in ruhige Bahnen zu lenken.

Eine in Ruhe eingenommene Mahlzeit kann ebenfalls Wunder wirken. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit und essen Sie möglichst nicht vor dem PC oder dem Fernseher. Auch die Zeitung sollte erst gegen Ende der Mahlzeit zum Einsatz kommen. Bewusstes Essen schützt Sie vor unangenehmem Völlegefühl. Der Sättigungspunkt wird leichter wahrgenommen und man kaut intensiver, was die Verdauung erleichtert.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der erheblich zur häuslichen Entspannung beiträgt, ist die Ordnung. Räumen Sie auf! Und das bedeutet nicht nur, die herumliegenden Sachen im Schrank zu verstauen, sondern auch, möglichst viel Unerledigtes zu beseitigen. Das beinhaltet zum Beispiel die Bearbeitung von Papieren, Rechnungen und gestapelten Wäschebergen. Schaffen Sie sich zu Hause das Gefühl von Freizeit ohne schlechtes Gewissen. Das erfordert eine gewisse Disziplin, nicht zu viele Dinge auflaufen zu lassen, schafft aber auch Zufriedenheit und Freiräume.

Letztlich bleibt die Möglichkeit, den Alltag auch zu Hause ohne großen finanziellen Aufwand mit kleinen Besonderheiten aufzupeppen. Das aromatisierte Vollbad, die Zubereitung des Lieblingsessens oder eine besonders leckere Schokolade. Entscheidend sind vor allem das Bewusstsein und der Genuss von positivem Erleben.

Achtsamkeit, Bewusstsein und Entspannung – auch Kernthemen der Vitametik – können Ihr Leben bereichern und entschleunigen. Nehmen Sie sich Zeit und Ruhe vor allem an dem Ort, der Ihr wichtigstes Refugium ist – Ihr Zuhause.

Darmträgheit – Beugen Sie der Völle vor

Darmträgheit und Verstopfung sind auf Dauer eine Qual für den Betroffenen. Gleichzeitig leiden eine Vielzahl von Menschen jeden Alters, in Deutschland ungefähr 20 Prozent, an der unangenehmen Völle im Bauch.

darmtraegheit

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Darmträgheit entsteht meist durch eine verlangsamte oder erschlaffte Darmperistaltik bei überwiegend sitzender Lebensweise. Deshalb sind alle Arten von regelmäßigem Bewegungssport immer auch gegen Darmträgheit gut. Eine ballaststoffreiche Ernährung unterstützt die Darmfunktion zusätzlich, da mehr verwertbare Quellstoffe einen flotteren Abtransport der Nahrung bewirken.
Als Verstopfung, oder medizinisch Obstipation, bezeichnet man eine erschwerte und zu seltene Darmentleerung. Verstopfung ist an sich keine Krankheit, sondern ein Symptom oder die Folge eines anderen körperlichen Problems. Eine vorübergehende Darmträgheit tritt oft auch aufgrund von veränderten Lebensumständen, psychologischem Stress oder bei Reisen auf und klingt bei einer Anpassung des Lebensstils meist von selber wieder ab.

Hält die Darmträgheit länger als drei Monate an, sollte man Ursachenforschung betreiben. Sehr oft ist das Problem selbstverschuldet. Falsche Lebensweise, das Unterdrücken des Stuhlgangs, falsche Ernährung – reich an Fett und Zucker, aber arm an Ballaststoffen und Wasser – machen den Darm träge. Kein Wunder, wenn sich der Bauch dann wie ein aufgeblasener Ballon anfühlt.

Grundsätzlich wichtig und wirksam ist eine ballaststoffreiche Ernährung. Das heißt: Weißbrot und Croissant ade, her mit Vollkornbrot und Pumpernickel. Drei Scheiben davon, etwa 30 Gramm an Ballaststoffen, decken fast den ganzen Tagesbedarf. Dazu etwas Quark – gewürzt mit frischen Kräutern anstatt viel Salz – macht das Ganze noch besser. Denn Kräuter und Co. – zum Beispiel Koriander, Anis, Fenchel oder Kümmel – regen die Verdauung an.

Während Weißbrot, Teigwaren und Schokolade, aber auch Bananen, Möhren und Sellerie eine stopfende Wirkung haben, wirken Sauerkraut, Bohnen, Rote Beete, Äpfel, Pflaumen, Milch- und Vollkornprodukte verdauungsfördernd. Besonders wichtig ist auch eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme von mindestens zwei Litern täglich.

Verlieren Sie bei aller Symptombekämpfung nicht den Blick für die Ursachen. Wenig Zeit für Bewegung und gesundes Essen gehen häufig mit einem stressreichen und angespannten Lebensstil einher.

Die Vitametik zielt weniger auf die Bekämpfung von Symptomen ab, sondern sieht den Menschen als Ganzes. Mit Hilfe der Vitametik können wir Entspannungszustände und Ruhephasen in unser Leben einbauen, die helfen können, unseren Körper in einem gesunden Gleichgewicht zu halten. So schaffen wir Raum für Achtsamkeit und Respekt gegenüber uns selbst und unserem Körper.

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