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Stressbedingte Rückenschmerzen – Das Kreuz mit dem Kreuz

Viele Menschen sagen, dass sie unter Stress die besten Leistungen erbringen.

Das ist sicher nicht falsch, denn Stress und Anspannung sind natürliche Reaktionen des Körpers auf Gefahr. Stress schärft unsere Sinne, sorgt für Muskelspannung und lässt uns im Notfall besonders schnell von der Stelle kommen.

 

Allerdings ist diese natürliche Reaktion evolutionär nur auf die Dauer kurzer Zeiträume ausgelegt. Dann hört der Stress auf. Die Gefahr ist gebannt, das Überleben ist gesichert und wir können uns ausruhen.

 

Diese Ruhephase findet heutzutage nur allzu selten nach Zeiten von Stress und Anspannung statt. Die körperliche Alarmbereitschaft ist sozusagen zum Dauerzustand geworden. Das bringt die Probleme der modernen Jäger und Sammler mit sich. Der stressbedingte Rückenschmerz ist zum Krankheitsbild geworden.

 

Langes Sitzen, wenig Bewegung und psychischer Druck tun das Übrige dazu, uns in einen dauerhaften Zustand der Anspannung zu versetzen. Gerade die Rückenmuskulatur im Zentrum unseres Körpers kann bei dauerhafter Verspannung zu Nervenreizungen entlang der Wirbelsäule führen und so im schlimmsten Fall gesundheitliche Folgeschäden bedingen.

Je länger die Schmerzen andauern und als belastend empfunden werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Betroffene an Niedergeschlagenheit, Traurigkeit oder Antriebslosigkeit leiden. Die Lebensqualität kann derart nachlassen, dass depressive Verstimmungen oder Depressionen Folge der Schmerzen sind. Die Negativspirale aus Schmerz, Schonung und Fehlhaltung, Leistungsabfall und Verlust der Lebensfreude saugt den Betroffenen förmlich ein.

 

Um stressbedingte Muskelverspannungen und Rückenschmerzen zu vermeiden und der beschriebenen Negativspirale zu entkommen, ist es vor allem ratsam, Stress und Belastung bewusst abzubauen. Gönnen Sie sich Entspannungsphasen, in denen Sie sich von nichts und niemandem stören lassen. Pflegen Sie soziale Kontakte jenseits der Arbeit und sorgen Sie für einen Ausgleich zwischen Beruf und Privatem.

Bewegen Sie sich ausreichend. Der Ersatz des Fahrstuhls durch das Treppensteigen, die Fahrt zum Bäcker mit dem Fahrrad, die Mittagspause mit einem Spaziergang verbringen – nutzen Sie jede Möglichkeit, auch wenn der abendliche Weg ins Fitnessstudio nicht Ihrer ist.

 

Wenn Sie dauerhaft psychische Verstimmungen an sich feststellen, ist die professionelle Hilfe durch einen Therapeuten oder Heilpraktiker anzuraten.

Eine vitametische Behandlung kann Entspannungsprozesse einleiten oder eine Therapie komplementär unterstützen.

Die Wirksamkeit von Vitametik – wissenschaftlich festgestellt

Die Wirksamkeit der vitametischen Behandlung bei rückenbedingten Beschwerden konnte nun in einer wissenschaftlichen Studie festgestellt werden.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Jens Kleinert wurden an der Deutschen Sporthochschule Köln über zwei Jahre hinweg ein Studienkonzept erstellt sowie entsprechende Daten erfasst und ausgewertet.

 

 

Das eindeutige Ergebnis: Vitametik kann verspannungsbedingte Schmerzen minimieren.

 

Vor allem verspannungsbedingte Schmerzen im Bereich des Rückens – besonders Schulter-, Nacken-, Kreuz- und Kopfschmerzen – verringerten sich nach einem Zeitraum von acht Wochen unter regelmäßiger vitametischer Behandlung signifikant. Außerdem war eine Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens und eine Abschwächung depressiver Stimmungslagen festzustellen.

 

Insgesamt entwickelte die Mehrzahl der Studienteilnehmer mehr Motivation zur Änderung des Gesundheitsverhaltens und es erhöhte sich die Achtsamkeit im Umgang mit dem eigenen Körper.

Diesen Effekt erleben wir häufig in unserem Alltag in den vitametischen Praxen. Wenn unsere Klienten erleben, dass der Teufelskreis von Stress, Schmerzen und Anspannung durchbrochen werden kann, entsteht hierdurch ein besonders motivierender und stärkender Effekt, vom dem der Behandelte in vielen Bereichen profitieren kann. Die Lust an der Bewegung kann wieder zunehmen und Verspannungen können so auf natürlichem Wege weiter abgebaut werden.

 

Wir sind den Schritt in den wissenschaftlichen Nachweis gegangen, weil wir von unserer Methode überzeugt sind und die vielen Erlebnisse unserer Klienten ein klare Sprache sprechen. Das Studienergebnis überrascht uns nicht, macht uns aber dennoch stolz und bestätigt uns in unserem Tun.

In dem Beitragsdiagramm erkennt man vor allem bei der Wahrnehmung des aktuellen Schmerzniveaus einen signifikanten Rückgang innerhalb des Messzeitraums der Studie unter vitametischer Behandlung. Auch die stärkste Schmerzausprägung und die Empfindung des durchschnittlichen Schmerzniveaus nahmen bei der Parxisgruppe deutlich ab, während sich bei der Kontrollgruppe keine signifikante Verbesserung zeigte.

 

Vitametik kann Schmerzen lindern. Vitametik kann helfen, Verspannungen abzubauen. Und Vitametik kann zu einer achtsamen und positiven Selbstwahrnehmung beitragen.

 

Sprechen Sie Ihren Vitametiker bei Fragen einfach an.

Meldung eines Vorfalls – Aufgaben und Sorgen der Bandscheiben

Der aufrechte Gjanuar16wirbelsäuleang ist uns – evolutionär gesehen – nicht in die Wiege gelegt. Die intensive Nutzung unserer Hände als hochpräzise Greifwerkzeuge bedingte den relativ zügig umgesetzten Entwicklungsprozess des Menschen vom Vierfüßler zum Zweibeiner.

Das setzt unsere Wirbelsäule im wahrsten Sinne unter Druck. Das recht filigrane Knochengerüst, abgepolstert durch die wenige Millimeter starken Bandscheiben, musste sich innerhalb von nur wenigen Millionen Jahren – einem erdgeschichtlichen Wimpernschlag – quasi neu konstruieren, um den völlig veränderten Anforderungen zu entsprechen.

Der Anpassungsprozess scheint noch nicht abgeschlossen. Denn für viele Menschen ist die Wirbelsäule und vor allem der untere Rücken, auf den in aufrechter Position die größten Kräfte einwirken, nach wie vor eine Sollbruchstelle. Rückenprobleme in Form von Muskelverspannungen, Nervenschäden oder eben dem Bandscheibenvorfall sind ein Volksleiden. Und je mehr eine Gesellschaft einen sitzenden und wenig mobilen Lebensstil entwickelt, umso größer wird die Anzahl an Patienten mit Bandscheibenschäden.

Die 23 Bandscheiben entlang unserer Wirbelsäule bilden die beweglichen Verbindungen zwischen den einzelnen Wirbelkörpern und erhöhen so die Beweglichkeit der Wirbelsäule, indem sie sich bei Biegung mitformen. Gleichzeitig beschränken sie allerdings auch übermäßige Bewegungen, da sie über eine dünne Knorpelschicht fest an den Wirbelkörpern fixiert sind. Durch ihre unterschiedliche Höhe sind sie wesentlich für die Krümmung der Wirbelsäule verantwortlich.

Ihr Gallertkern verteilt den auf die Wirbelsäule einwirkenden Druck gleichmäßig auf die Wirbelkörper. Zudem wirkt der Gallertkern wie ein Stoßdämpfer und fängt Stöße, wie sie beim Laufen oder Springen entstehen, ab.

Im Bereich des unteren Rückens ist die Krümmung der Wirbelsäule besonders ausgeprägt. Das bedeutet, dass die Bandscheiben hier rückenwärts besonders flach sind. Wenn die Wirbelsäule sich nun aufgrund von altersbedingter Abnutzung oder Überlastung durch mangelnde Unterstützung oder Verspannung der Rückenmuskulatur weiter wölbt oder staucht, treten die Bandscheiben zwischen den gestauchten Wirbeln vor. An einem Punkt wird eine Bandscheibe dem Druck nicht mehr standhalten und – ähnlich einem mit Flüssigkeit gefüllten Ballon – aufplatzen. Der austretende Gallertkern drückt dann gegen die unmittelbar neben der Wirbelsäule verlaufenden Hauptnervenbahnen, die durch den unnatürlichen Druck Schmerzsignale senden. Die Nerven melden einen Vorfall. Einen Bandscheibenvorfall.

Der Aufbau einer funktionstüchtigen Rückenmuskulatur ist die beste Vorbeugung gegen einen drohenden Bandscheibenvorfall. Muskelverspannungen begünstigen hingegen Wirbelsäulenfehlstellungen und letztlich auch Bandscheibenvorfälle.

Der Vitametiker kann durch die gezielte Impulsgebung an der seitlichen Nackenmuskulatur die nervale Signalgebung und Einleitung von Entspannungsprozessen unterstützen. Der Körper ist so wieder in der Lage, Verspannungen zu lösen und gegebenenfalls Fehl- und Schutzhaltungen zu korrigieren.

Und das hilft den Bandscheiben, ihre schwere Arbeit weiter zu erledigen. Ohne Meldung eines Vorfalls

Rückenschmerzen müssen nicht sein

September 15 Rückenschmerzen_Ana Blazic Pavlovic _Fotolia_87511509_LSchmerzen im Rücken – das kennt heute fast jeder. Während manche nur ein kurzfristiges Ziehen, Drücken oder Stechen verspüren, das bald wieder verschwindet, blicken andere auf eine wahre Leidensgeschichte.

Die am häufigsten genannte Problemzone ist das Kreuz, also der Rückenbereich kurz oberhalb des Gesäßes. Hier baut sich beim Sitzen, Stehen und selbst beim Liegen der größte Druck auf die Wirbelsäule auf.

Ist die Muskulatur, die das Knochengerüst rund um die Wirbelsäule stützen soll, zu schwach ausgebildet oder stark verspannt, kann sie keine ausreichende Hilfe leisten. Die Wirbelsäule muss Last und Druck ohne die natürliche Unterstützung der umliegenden Muskulatur stemmen und hält dem unter Umständen nicht dauerhaft stand. In der Folge verändert die Wirbelsäule ihre natürliche Form, wird gestaucht, und im schlimmsten Fall droht ein Bandscheibenvorfall.

Doch so weit muss man es nicht kommen lassen. Eine gut trainierte und ausreichend gedehnte Muskulatur kann die Wirbelsäule – gerade im Lendenwirbelbereich – tatkräftig unterstützen. Sie wirkt wie ein zusätzliches Gerüst, das stabilisiert und entlastet.

Genauso wichtig wie der Aufbau und das Training der Muskulatur ist die Dehnung und Entspannung. Anspannung als Dauerzustand bringt neue Probleme mit sich.

Um die Rückenmuskulatur richtig aufzubauen, muss man anfangs keine Schwerstarbeit vollbringen. Regelmäßiges Aufstehen bei sitzender Tätigkeit, kurze Spaziergänge und gelegentliches Durchbeugen bei gestreckten Beinen sind zumindest ein Anfang. Mit der Zeit eignen sich Sportarten wie Schwimmen, Walken, Radfahren und ein individuell zusammengestelltes Programm im Fitnessstudio optimal, um den Rücken fit für die Belastungen des Alltags zu machen.

Auch in der Vitametik ist das harmonische Zusammenspiel von Belastung, Druck und Entspannung ein entscheidender Faktor. Denn nur über diesen Einklang können langfristig Entspannung und Wohlbefinden gesichert werden.

„Arm dran“ – Probleme mit Arm und Schulter

Hübsche blonde Frau mit NackenschmerzenDas sogenannte Schulter-Arm-Syndrom zeigt sich meist in einseitigem Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Schmerzen. Der Arm- und Schulterbereich – häufig der stärker beanspruchte – ist nicht mehr voll einsetzbar. Das stellt für viele Betroffene ein echtes Problem dar, denn viele Tätigkeiten können nicht mehr wie gewohnt ausgeführt werden.

Die Wurzel des Übels liegt meist nicht in der schmerzenden Region, also dem Schulter-Arm-Bereich und den entsprechenden Muskeln und Nerven, sondern in der zugehörigen Nervenwurzel der Halswirbelsäule.

Häufig sind auch die Nackenmuskeln stark verspannt und es treten parallel Nacken- und Rückenschmerzen auf. Fehlhaltungen zur vermeintlichen Schonung der schmerzenden Körperteile können die Verspannungen noch verstärken.

Halten die Schmerzzustände über einen Zeitraum von drei Monaten oder länger an, spricht man von einem chronischen Verlauf des Schulter-Arm-Syndroms. Muskelverspannungen und Nervenreizungen haben sich so weit manifestiert, dass das Gehirn den korrekten und gesundheitsförderlichen Einsatz der betroffenen Muskulatur „vergessen“ hat. Der Verspannungs- und Schmerzzustand ist zu diesem Zeitpunkt ohne Unterstützung von außen kaum mehr rückgängig zu machen.

Zur Linderung von Arm- und Schulterschmerzen und zur dauerhaften Entspannung der beteiligten Muskulatur und Nerven können Sie selbst viel beitragen.

Bei akut auftretenden Beschwerden sind die Dehnung der Muskulatur und der bewusste Ausgleich der vertikalen Körperhälften meist schon hilfreich.

Wenn die Schmerzen auf Muskelverspannungen durch Schreibtischarbeit zurückzuführen sind, sollten Sie auf einen ergonomisch eingerichteten Arbeitsplatz achten. Tisch- und Stuhlhöhe, Sitzposition und der richtige Abstand zur Tastatur sind ausschlaggebend für eine gute Haltung bei längerem Sitzen.

Wenn Verspannungen vorliegen und Gelenkentzündungen oder Verschleiß ausgeschlossen wurden, ist Bewegung grundsätzlich besser als Ruhigstellung. Bei chronischen Schulterschmerzen empfehlen sich regelmäßige Maßnahmen, um die Schulterbeweglichkeit zu verbessern und die Muskulatur im Schulterbereich zu kräftigen – gerade auch an den schmerzenden Stellen. Geeignet sind zum Beispiel gezielte Übungen für den Schultergürtel oder Massagen.

Auch vitametische Behandlungen verfolgen das Ziel, bei solchen Beschwerden die Gesundung zu unterstützen. Denn der vitametische Druckimpuls, ausgelöst an der seitlichen Halsmuskulatur, soll blitzschnell Entspannungssignale an das Gehirn versenden, welches wiederum langfristige Entspannung in den betroffenen Körperregionen herstellen kann. So soll der Negativkreislauf von Verspannung und Schmerz durchbrochen werden und Sie sind nicht mehr „arm dran“.

In Schiefstellung – Beinlängendifferenz und Folgeprobleme

august15stressWir sind nicht völlig symmetrisch. Das wäre wohl auch langweilig. Kleine Unebenheiten machen uns menschlich und interessant.

Auch eine Längendifferenz der Beine entsteht bei den meisten Menschen während des Wachstums und wird ohne Schräglage des Skeletts über die Muskulatur ausgeglichen.

Wenn jedoch die Beinlänge bei Menschen mit einer Körpergröße von 1,70 Meter oder mehr über 9 Millimeter differiert und diese Differenz von unterschiedlich langen Ober- und/oder Unterschenkelknochen herrührt, spricht man von einer „echten“ anatomischen Beinlängendifferenz, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu orthopädischen Problemen führt. Diese Form der anatomischen Schiefstellung ist meist ein Fall für den Orthopäden. In der Regel wird die anatomische Beinlängendifferenz über einseitige Schuheinlagen ausgeglichen. In seltenen Fällen ist eine operative Korrektur notwendig.

Wir Vitametiker beschäftigen uns mehr mit einer anderen Form der Beinlängendifferenz. Wenn nämlich die anatomischen Voraussetzungen der Gliedmaßen eigentlich eben, beziehungsweise minimal abweichend sind, können Gelenkfehlstellungen und dauerhafte Kontraktionen von Muskeln und Bändern dennoch manchmal zu Fehlstellungen im Körper führen. Eine davon ist die sogenannte funktionelle Beinlängendifferenz.

Durch unterschiedlichen Muskelzug an einer Beinseite, eine Verwringung des Beckens oder einen Schiefstand der Wirbelsäule wird eine Verkürzung des betroffenen Beins quasi „vorgetäuscht“. Der daraus resultierende Schiefstand des Körpers kann zu weiteren muskulären Problemen führen und so einen Negativkreislauf in Gang setzen.

Der sogenannte dynamische Beinlängentest ist eine der ersten Handlungen, die ein Vitametiker an neuen Kunden vornimmt. Der Test zielt darauf ab, wesentliche Informationen über Verspannungen im Körper und den Gesamtzustand der Muskulatur zu erhalten. Auch soll der Vitametiker so erkennen, auf welcher Körperseite die eigentliche vitametische Behandlung durchzuführen ist.

Der gezielte manuelle Druckimpuls, präzise angesetzt an der vom Vitametiker ermittelten Stelle am oberen Nacken, soll Spannungsfelder im Körper lösen, indem über die Rückmeldung des Gehirns auf den gesetzten Impuls Entspannungssignale in die verspannten Körperregionen ausgesendet werden.

Der Körper soll so die Möglichkeit bekommen, dauerhaft zu entspannen und somit auch Fehlhaltungen aufzulösen oder vorzubeugen.

Wenn die Hexe scharf schießt – Probleme mit dem Ischiasnerv

Gerade noch war alles mehr oder weniger in Ordnung. Dann fällt ein Schuss. Der Schmerz breitet sich aus. Besonders im unteren Rücken. Man krümmt sich. Ein Aufrichten scheint unmöglich. Was war denn das?
Kein Krimi. Die Hexe hat geschossen. Und zwar tut sie das mit Vorliebe in den Ischiasnerv, der seitlich der Lendenwirbelsäule über das Kreuzbein und die Hüfte bis in den Oberschenkel verläuft und das gesamte Bein mit Informationen vom und zum Gehirn versorgt.

Kreuzschmerzen

© LaurinRinder – fotolia.com

Doch ganz so überraschend, wie der Hexenschuss häufig wahrgenommen wird, tritt er eigentlich gar nicht auf. Meist schleicht er sich durch eine Reihe von vorgängigen Problematiken an, die irgendwann zum spontanen Schmerzerlebnis führen. Die gute Nachricht hierbei ist, dass hinter dem durchaus intensiven Schmerzerlebnis nur in den seltensten Fällen eine ernsthafte Erkrankung steckt.

Oft lösen verspannte Muskeln die Schmerzen aus. Wenn Sie stundenlang am Schreibtisch sitzen und sich kaum bewegen, tun Sie Ihrem Rücken nichts Gutes. Dann verkümmern die stützenden Bauch- und Rückenmuskeln und die Gelenke rosten ein. Das quittiert das Kreuz mit Schmerzen.

Ebenso kann zu viel Anstrengung dem Rücken schaden. Die Muskeln verspannen und verhärten sich. Dadurch werden sie schlechter durchblutet und mit weniger Sauerstoff versorgt. Der verspannte und dadurch verformte Muskel drückt dann in einem bestimmten Moment so gegen den Ischiasnerv, dass ein punktuell einsetzender und massiver Schmerz im unteren Rücken, teils mit Ausstrahlung in die Hüfte und sogar bis ins Bein, wahrgenommen wird. Eine aufrechte Haltung erscheint kaum noch möglich, man duckt sich krumm in einen „Hexenbuckel“, um eine Schonhaltung gegen den Schmerz zu finden.
Meistens verschwinden die Schmerzen recht schnell wieder. Aber bei manchen Geplagten werden sie sogar chronisch. Dafür gibt es mehrere Gründe. Einerseits tun manche aus Angst vor Rückenschmerzen genau das Falsche: Sie vermeiden viele Bewegungen. So entsteht ein Teufelskreis. Aus Vorsicht nehmen sie ständig eine Schonhaltung an und die Muskeln verspannen sich dauerhaft.

Auch kann sich ein Schmerzgedächtnis entwickeln, das sich, resultierend aus dauerhaften Schmerzen, quasi in den Nerv „einbrennt“. So bleibt ein Schmerzempfinden bestehen, obwohl die akute Reizung gegebenenfalls gar nicht mehr besteht.
Besteht ein Taubheits- oder Lähmungsgefühl im Bein, sollte man zügig einen Arzt aufsuchen, da dauerhafte Nervenschädigungen eintreten können. In den meisten Fällen ist jedoch ein solch ernster Hintergrund nicht zu befürchten.
Da verspannte Muskeln oder unbewegliche Wirbelgelenke häufig mitverantwortlich für den stechenden Schmerz im Kreuz sind, sollte die Behandlung dementsprechend die Muskeln lockern, Blockaden lösen und dem Rücken neue Stabilität verleihen. Bettruhe ist in der Regel eher schädlich als nützlich.

Die Vitametik kann mit ihrer gezielten Impulssetzung an der seitlichen Halsmuskulatur Entspannungsprozesse über das Gehirn in der Muskulatur tief im Körper in Gang setzen. Das kann Muskelverspannungen vorbeugen und helfen, Blockaden und Schmerzreize abzubauen und so den Teufelskreis zu unterbrechen, bevor die Hexe wieder durchlädt.

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