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Mal hart, mal zart – der 24-Stunden-Job unserer Muskeln

juni16muskelnAuch wenn man es nicht immer gleich sieht – jeder Mensch hat etwa 650 Muskeln über den Körper verteilt. Manche werden bewusst trainiert, gehegt, gepflegt und präsentiert, manche arbeiten eher im Verborgenen.

Populäre Muskeln wie der Bizeps lassen sich in ihrer Masse durch Training vergrößern. Die „Undercover“-Muskeln des Verdauungssystems oder der Blutdruckregulation verrichten ihre Arbeit im Prinzip ohne aktives Zutun. Doch auch diese Muskeln können durch eine gesunde Lebensweise gepflegt werden.

Die Darmmuskulatur wird durch den Verzehr von milchsäurehaltigen Produkten wie Joghurt und Quark, dem in Äpfeln enthaltenen Pektin, Quellstoffen von zum Beispiel Leinsamen und natürlich immer ausreichend Flüssigkeit geschmeidig gehalten.

Die Herzmuskulatur wird gekräftigt durch gezielte Anstrengungen und Herausforderungen, wie sie bei Ausdauersportarten wie Joggen, Walken, Radfahren oder Schwimmen auftreten.

Eine besonders wichtige Aufgabe kommt unserer Rückenmuskulatur zu. Sie unterstützt die Wirbelsäule beim Tragen unseres Eigengewichts. Wenn die Rückenmuskulatur schlecht ausgebildet ist, lastet auf den Wirbeln ein höheres Gewicht, und das wiederum belastet die Bandscheiben, die als Puffer zwischen den einzelnen Wirbeln sitzen. Es drohen eine Wirbelsäulenverkrümmung oder gar ein Bandscheibenvorfall. Ein gezieltes Training der Rückenmuskulatur hilft enorm bei der Entlastung der Wirbelsäule. Hier sollte immer auch die Bauchmuskulatur mittrainiert werden, um eine Balance zu schaffen und für einen stabilen und gut gestützten aufrechten Stand zu sorgen.

Je nachdem, wie gut man trainiert ist, machen die Muskeln beim Mann im Schnitt 40 bis 45 Prozent der Gesamtkörpermasse aus. Bei Frauen sind es etwa 23 Prozent.

Eines haben alle unsere Muskeln gemeinsam: Sie bestehen aus Muskelzellen, die in der Lage sind, sich zu verkürzen. Diesen Vorgang nennt man auch Muskelkontraktion. Vereinfacht gesagt, bewirkt das Zusammenspiel von Muskelkontraktion und Muskelentspannung jede Form von Bewegung in unserem Körper.

Das Training der Muskulatur bewirkt bekanntlich ein Wachstum der Muskeln. Die sogenannte

Muskelhypertrophie beschreibt die Vergrößerung des Muskulaturquerschnittes und wird hervorgerufen durch Dickenwachstum der Muskelfasern. Muskelwachstum findet statt, wenn die Muskulatur über ihr normales individuelles Leistungsniveau hinaus beansprucht wird, was einen sogenannten Wachstumsreiz auslöst, welcher wiederum vermehrte Proteineinlagerung bewirkt.

Bei einer Überbeanspruchung der Muskulatur beziehungsweise einzelner Muskelpartien entsteht der berüchtigte Muskelkater.

Doch was genau geschieht dabei eigentlich im Muskel? So ganz ist das auch heute noch nicht klar. Die aktuelle medizinische Forschung geht davon aus, dass durch die ungewohnte Belastung Muskelfibrillen – das sind Teile der Muskelfasern – verletzt werden. Anschließend kommt es zu Muskelschwellungen, die die umliegenden Nerven reizen. So entstehen die typischen Schmerzen, die durchaus bis zu sieben Tage anhalten können.

Bei dauerhafter Muskelkontraktion ohne nachfolgende Entspannung spricht man von einer Muskelverspannung. Diese kann akut unangenehm bis schmerzhaft sein und Folgeprobleme wie Fehlhaltungen und ausstrahlende Schmerzen mit sich führen.

Die Vitametik versucht mit ihrer Methode, durch den Einsatz von gezielten blitzschnellen Druckimpulsen, angesetzt an der seitlichen Halsmuskulatur, Entspannungssignale an das Gehirn zu initialisieren und so Muskelverspannungen zu lösen.

Jeder, der einen anstrengenden Job hat, verdient ein bisschen Entspannung und Wellness – auch unsere Muskeln!

Winterzeit ist Saunazeit – Wellness für die Gesundheit

januar16saunaDas organisierte Schwitzen wird immer populärer. Während noch vor hundert Jahren kaum jemand in unseren Gefilden Sinn und Ablauf eines Saunagangs kannte, pilgern heutzutage Scharen von Saunaliebhabern in die feuchte Hitze.

Nicht umsonst, denn Saunieren ist gesund und entspannt – eben ein echtes Wellnessprogramm für die Gesundheit. Sogar das Immunsystem wird nachweislich angekurbelt, so dass Sie im Winter womöglich um den einen oder anderen Schnupfen herumkommen.

Unter Beachtung von ein paar grundlegenden Regeln können Sie vom winterlichen Schwitzen durchaus gesundheitlich profitieren.

Vor der Sauna sollten Stress und Anstrengung bereits ein wenig abgeklungen sein, sonst ist der Organismus noch zu aufgedreht und die Hitze wird als zusätzliche Belastung verarbeitet. Sport oder Arbeit sollten am besten mindestens 30 Minuten vor dem Saunagang beendet worden sein. Eine Dusche unmittelbar davor reinigt die Hautoberfläche und öffnet die Poren.

Der eigentliche Aufenthalt in der Sauna sollte nicht länger als 8 bis 12 Minuten – je nach persönlichem Empfinden – dauern. Vor dem Verlassen setzt man sich für einen Moment auf, um den Kreislauf zu stabilisieren.

Nach Verlassen der Sauna atmet man direkt frische Luft in tiefen Atemzügen ein, um die Lungen abzukühlen. Mit Kaltwassergüssen sollte immer herzfern – idealerweise am rechten Bein und dann seitenwechselnd – begonnen werden, danach folgt das Tauchbecken.

Zwischen den Saunagängen sollten mindestens 15 Minuten Ruhe liegen, zum Abschluss noch mal eine halbe Stunde.

Die ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit in Form von Mineralwasser, Schorle oder Tee gleicht das verlorene Schwitzwasser wieder aus.

Vergessen Sie nicht, die Haut nach der Sauna gut einzucremen, denn neben der Flüssigkeit gibt der Körper auch hautpflegende Fette ab. Generell ist Seife beim Duschen nach der Sauna nicht nötig beziehungsweise zerstört sogar den Säureschutzmantel der Haut.

Da während eines Saunaaufenthalts Herzschlag, Blutfluss und Körpertemperatur steigen, werden verspannte Muskeln erwärmt und besonders intensiv durchblutet. Der Wechsel zwischen warm und kalt erhöht zusätzlich den Sauerstoffgehalt im Blut. So entspannen und regenerieren die Muskeln deutlich schneller.

Und das wiederum gefällt uns Vitametikern, denn wir messen der Muskelentspannung und dem bewussten Wechsel von Einwirkungen auf den Körper eine zentrale Bedeutung für die körperlichen sowie psychischen Regenerationsprozesse bei.

Also, wenn Sie mögen, lassen Sie sich ruhig auch im Winter einmal einheizen!

Entspannung – die Ladestation für Körper und Seele

entspannung

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Die progressive Muskelentspannung

Wer sich dauerhaft angestrengt, unter Druck gesetzt und belastet fühlt, der sehnt sich vor allem nach einem: Entspannung. Und die kann viel mehr sein als einfaches Ausruhen auf der Couch. Entspannung kann aktiv herbeigeführt und erlernt werden und schließlich sogar beliebig abrufbar sein.

Die progressive Muskelentspannung ist eine bewährte Methode, um Körper und Geist in tiefe Entspannungszustände zu versetzen.

Durch die systematische Schulung der Achtsamkeit gegenüber dem eigenen Körper und seinen Spannungs- beziehungsweise Entspannungszuständen sensibilisiert die Progressive Muskelentspannung für das Zusammenspiel von Muskeltonus und Gedankenwelt und stärkt so die Fähigkeit, eigenverantwortlich zu mehr innerer Ruhe sowie seelischer und körperlicher Ausgeglichenheit zu gelangen.

Konkret werden bei der Progressiven Muskelentspannung willentlich und bewusst in einer bestimmten Reihenfolge einzelne Muskelpartien zunächst angespannt, die Muskelspannung wird kurz gehalten und anschließend wieder entspannt. Die Konzentration wird dabei auf den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung gerichtet und auf die Empfindungen, die mit diesen unterschiedlichen Zuständen einhergehen. Ziel ist nicht nur eine Senkung der Muskelspannung und eine verbesserte Körperwahrnehmung, sondern es soll zusätzlich möglich sein, muskuläre Entspannung aktiv herbeizuführen, wann immer man es möchte.

Außerdem sollen durch die Entspannung der Muskulatur andere Symptome von Stress oder körperlicher Unruhe wie zum Beispiel Herzrasen oder Zittern reduziert werden. Darüber hinaus können Muskelverspannungen aufgespürt und gelockert und damit Schmerzzustände verringert werden.

Im Gegensatz zu vielen Sportarten und Fitnessübungen erfordert die Progressive Muskelentspannung keine hohen körperlichen Voraussetzungen und kann quasi von jedem und an beliebigen Orten ausgeübt werden.

Die Progressive Muskelentspannung ist ein ganzheitliches Verfahren, das alle Aspekte menschlichen Seins anspricht. Körper, Seele und Geist werden gleichermaßen wieder ins Lot gebracht. Es geht immer wieder neu darum, eine gesunde Balance zwischen Machen und Lassen, Anspannung und Entspannung, zwischen Festhalten und Loslassen im Alltag zu finden.

Hierin zeigen sich viele Parallelen zum Ansatz der Vitametik, die sich gleichermaßen der körperlichen Impulsgebung zum Erreichen einer umfassenden muskulären und geistigen Entspannung widmet. Es steht heute außer Frage, dass körperliche Gesundheit und geistige und seelische Ausgeglichenheit eng miteinander zusammenhängen. Die Vitametik baut auf diesem Grundprinzip auf und unterstützt Sie dabei, sich der Komplexität und des Stellenwertes Ihres ganzheitlichen Wohlbefindens bewusst zu sein.

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