Vitametik Blog

Startseite » Beitrag verschlagwortet mit 'Menschen'

Schlagwort-Archive: Menschen

Die Heilkraft vor der Tür – Natürliche Wirkstoffe und Behandlungsmethoden

Kamille, Johanniskraut, Frauenmantel, Pfefferminze...Wahrscheinlich haben Menschen schon zu Urzeiten eine Art Kamillentee zubereitet, wenn sie unter Magenbeschwerden litten. Heilkräuter sind seit Jahrtausenden eine wirksame und sanfte Heilmethode. Griechen und Römer kannten die Heilwirkungen bestimmter Pflanzen schon recht gut und setzten diese gezielt ein. Im Mittelalter studierten Gelehrte in Klöstern ihre Wirkungsweisen.

Mit Anfang des letzten Jahrhunderts wurde das erworbene Wissen aber immer weniger geschätzt und eingesetzt. Die medikamentöse Behandlung mit künstlich erzeugten Präparaten galt lange Zeit als die wirksamere und sicherere Methode der Bekämpfung von Krankheiten.

In den letzten Jahren begann die Entdeckung der Heilkräuter als natürliche Heilmethode dann von Neuem. Multiple Resistenzen gegen Antibiotika, Unverträglichkeiten und starke Nebenwirkungen chemisch erzeugter Medikamente lassen auch die großen Pharmaunternehmen wieder verstärkt nach sanfter Heilung aus der Natur suchen. Alte Hausmittel werden auf ihre Wirkweise hin analysiert und studiert, und Pharmascouts durchkämmen abgelegene Winkel des Planeten auf der Suche nach den Heilpflanzen und -methoden der von der Zivilisation wenig berührten Stämme und Kulturen.

Viele Heilpflanzen gehören heute ganz selbstverständlich in unseren Alltag. Pflanzen, die ursprünglich wichtige Heilkräuter waren, sind heute Genussmittel, wie Tee, Kaffee oder Tabak. Auch Gewürze und Küchenkräuter wie Pfeffer, Zimt und Basilikum oder Nahrungsmittel wie der Apfel und zahlreiche Zitrusfrüchte wurden früher häufig in einem medizinischen Kontext verwendet.

Zu den Wegbereitern der modernen Phytotherapie, wie die Pflanzenheilkunde auch genannt wird, gehören der Schweizer Kräuterpfarrer Johann Künzle (1857–1945) oder der britische Arzt Edward Bach (1886–1936), Begründer der Bach-Blütentherapie. Allen voran bereitete die Benediktiner- Äbtissin und Universalgelehrte Hildegard von Bingen schon in den 1150er-Jahren mit ihren medizinische Abhandlungen den Weg des heutigen Europa in die Pflanzenheilkunde.

Die Naturheilkunde ist ein weites Feld, das in vielen Bereichen der Vitametik sehr nahe steht. Einer der zentralen Gedanken – die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers, sozusagen die Hilfe zur Selbsthilfe – steht auch bei der vitametischen Behandlung im Mittelpunkt. Grund genug für uns, dieses hochinteressante Thema genauer zu betrachten. Freuen Sie sich auf weitere, spannende Informationen zum Thema Natur- und Pflanzenheilkunde, Homöopathie, Heilkräuter, Wassertherapie und vielem mehr.

Die Kunst des Nein-Sagens

neinsagenKlar helfen wir gerne. Aber sicher sind wir hin und wieder bereit, unsere eigenen Interessen zurückzustellen. Trotzdem kommt irgendwann für jeden einmal der Punkt, an dem der Impuls aufkommt, eine Bitte abzulehnen. Wenn Sie genau damit Schwierigkeiten haben, setzen Sie sich Stress aus, der teilweise unnötig ist.
Es kann durchaus hilfreich sein, das eine oder andere Ansinnen auch mal zurückzuweisen. Und das aus ganz unterschiedlichen Gründen, von denen am Ende nicht nur Sie selbst profitieren können.

Oft sagen wir vorschnell Ja zu etwas, weil wir uns schlicht und einfach überrumpeln lassen. Bitten Sie ruhig um Bedenkzeit. Sie müssen nicht auf der Stelle ja oder nein sagen, auch wenn der andere das gerne möchte.
Wägen Sie gründlich ab, ob die Umsetzung der Bitte für Sie gut machbar ist, und auch, ob Sie sie gerne erfüllen. Anliegen und Bitten werden ja meist ganz schnell mal zwischendurch an uns herangetragen, und bevor wir es uns versehen, haben wir zu etwas zugesagt, das uns Stunden kostet oder überhaupt keinen Spaß macht. Wenn Sie in eine solche Aufgabe Zeit, Kraft und Energie stecken, ist der Stress quasi vorprogrammiert.

Dass es vielen Menschen schwerfällt, eine Bitte oder ein Anliegen auch mal abzulehnen, kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Klarheit darüber zu bekommen, was es uns ganz persönlich schwermacht, hilft dabei, sich besser abgrenzen zu können. Häufig spielt die Angst, abgelehnt oder nicht gemocht zu werden, eine entscheidende Rolle. Egal wie viel Sie für andere tun – Sie werden nie erreichen, von allen gemocht zu werden. Also wählen Sie Freunde und Menschen, die Ihnen wichtig sind.

Gebraucht zu werden ist für viele Menschen ein aufwertendes und sinngebendes Gefühl. Wichtig ist nur, dass Sie hier nicht die Balance verlieren und auf diese Weise ein sogenanntes Helfer-Syndrom entwickeln. Damit brennen Sie nämlich über kurz oder lang selbst aus, weil die eigenen Bedürfnisse nicht mehr ausreichend bedient werden. Auch wenn die zwischenmenschliche Hilfe nicht wirklich kalkulierbar ist, macht es durchaus Sinn, für sich selbst eine kleine Kosten-Nutzen-Analyse anzustellen.

Neben den nötigen Pflichten des Alltags sollte der Spaß nie zu kurz kommen. Und auch hier kann alles wieder schnell zu viel werden. Eine Prioritätenliste kann helfen, Dinge nach ihrer subjektiv empfundenen Wichtigkeit zu ordnen und die „Schlusslichter“ gegebenenfalls einfach mal zu streichen.

Sie sind kein schlechter Mensch, nur weil Sie mal eine Bitte ausschlagen oder etwas absagen. Ein freundliches Nein bringt für Sie und Ihr Gegenüber womöglich mehr Klarheit als ein halbherziges Ja mit mäßigem Einsatz.

Wir Vitametiker möchten diese Art des geistigen Aufräumens unterstützen. Dauernde Anspannung durch dauernde Aufgaben führt unweigerlich zu Verkrampfungen, die Folgeprobleme mit sich bringen. Ein kleines Nein kann – dem vitametischen Impuls ähnlich – der Auslöser für eine positive Kettenreaktion sein, die Anspannung und Stress auflöst und neue Energie bereitstellt.

Unterbewusstsein und Intuition – Hören Sie auf Ihre innere Stimme?

Es gibt den Kopfmenschen und den Bauchmenschen, den Rationalisten und den Gefühlsmenschen. Zu welcher Gruppe zählen Sie sich? Treffen Sie ihre Entscheidungen sauber abgewogen oder einfach weil es sich so richtig anfühlt.
Wenn wir ehrlich darüber nachdenken, ertappen wir uns wahrscheinlich häufig dabei, Handlungen und Entscheidungen nicht wirklich rational getroffen zu haben, sondern aus einer Ahnung oder einem Bauchgefühl heraus – und das mit einem guten Ausgang. Wir hatten eine Intuition und sind ihr gefolgt.

intuition

© L.Klauser – fotolia.com

Das klingt mystischer, als es eigentlich ist. Der Begriff und der Stellenwert der Intuition beschäftigen die Psychologie zwar noch nicht allzu lange Zeit, das Phänomen selbst lässt sich dagegen bis in unsere frühe Evolutionsgeschichte zurückverfolgen. Es wird heute davon ausgegangen, dass Informationen ab einer bestimmten Fülle an zu verarbeitenden Reizen automatisch in unser Unterbewusstsein weitergeleitet werden. Dort „schlummern“ sie und sind bereit, bei Bedarf intuitiv abgerufen zu werden. Spätere Handlungen mögen willkürlich wirken, gründen jedoch auf durchaus fundierten Erfahrungen und komplexen Assoziationsleistungen unseres Gehirns.

Börsenmanager, Pianisten, Schachspieler – ja sogar Chirurgen – machen sich dieses Prinzip mehr und mehr zu eigen und versuchen bei wichtigen Entscheidungen, Auftritten oder Eingriffen das rationale Denken durch zum Beispiel laute Musik oder andere intensive Außenreize so zu stören, dass Intuition die Führung übernehmen kann. Sicher kommen sie – geleitet von ihren unterbewusst gesammelten Erfahrungen und verinnerlichten Handlungsabläufen – ans gewünschte Ziel.
Können wir also letztendlich unserem Bauchgefühl mehr vertrauen als unserem Verstand? Die Antwort: Warum den Unterschied machen?!  Versteht man sich ganzheitlich mit einem gesunden Vertrauen in die Qualität und Richtigkeit der eigenen Einschätzungen, so müssen das Bauchgefühl und der Verstand nicht als Gegensätze behandelt werden.

Dieser Ansatz entspricht auch dem der Vitametik. Denn der Einklang von bewusst und unbewusst, von aktiv und passiv, vom Führen und vom Sich-treibenLassen ist einer der Kernpunkte unserer Arbeit. Das bewusst unbewusste Loslassen-Können ist die Grundlage der erfolgreichen vitametischen Behandlung, die im Körper automatische und unbewusste Prozesse von Entspannung und Erholung aktiv und bewusst auslösen kann.

Vertrauen Sie also auf Ihr Bauchgefühl. Zusammen mit einem wachen Verstand bildet es ein unschlagbares Team für gute Entscheidungen mit dem richtigen Riecher.

Richtig schlafen – Auch ruhen will gelernt sein

aufwachen

© MauricioJordanDeSouzaCoelho – fotolia.com

Schlafen ist lebenswichtig. Es dient der Regeneration, der Verarbeitung von Erlebtem und natürlich – der körperlichen und geistigen Ruhe. Jeder Mensch hat sein individuelles Schlaf- und Ruhebedürfnis. Das heißt jedoch nicht, dass wir uns auch immer die benötigten Ruhephasen gönnen. Alltag, Stress und Aufregung verkürzen oder verhindern nicht selten wichtige Auszeiten für Körper und Seele. Unser Lebenswandel beschert uns Einschlafprobleme, grüblerische Wachphasen und (zu) kurze Nächte. Die moderne 24-Stunden-Mentalität mit durchgängig verfügbaren Informationen, Essen, Licht und Kommunikation drängt unsere innere Uhr in den Hintergrund.

Dabei gilt Schlafentzug als Folter! Warum also sollte man sich selbst freiwillig diesen Methoden unterziehen? Das Zur-Ruhe-Kommen scheint heute nicht mehr en vogue zu sein. Telekommunikation und soziale Medien sollen uns rund um die Uhr erreichbar machen. „Was machst Du gerade?“ – „Nichts!“ Wann haben Sie zuletzt ein solches Gespräch geführt …?

Ruhephasen dienen der Erholung. Ein bewusstes Innehalten bei Tag unterstützt letztlich auch den erholsamen Schlaf in der Nacht. Denn wer ständig volle Leistung zeigt, kann nicht plötzlich und auf Knopfdruck entspannen.

Für eine ruhige Nacht kann man weitere Vorkehrungen treffen:
Verbannen Sie Fernseher, Handy und Computer aus Ihrem Schlafzimmer. Die Berieselung über elektronische Medien stört Sie beim Einschlafen.

Achten Sie auf eine gute Qualität von Matratzen und Bettzeug und sorgen Sie für eine gute Belüftung im Schlafraum. Auch eine gute Abdunkelung kann den Schlaf fördern.

Erledigen Sie Ungetanes oder Belastendes – wenn möglich – vor dem Schlafengehen. Gehen Sie – wenn möglich –  immer ungefähr um die gleiche Zeit ins Bett. Erwachsene können ihre Schlafstunden meist nicht einfach „hinten anhängen“, wenn sie später ins Bett gehen.

Vielleicht die wichtigste Voraussetzung für ruhigen Schlaf ist ein ausgeglichener Allgemeinzustand. Ein bewusster Umgang mit der eigenen Zeiteinteilung und genauso bewusste Entspannungsphasen helfen, aufreibende und hektische Zeiten zu meistern.

Entspannung und Regeneration sind auch Kernpunkte der Vitametik. Das Prinzip der nervlichen Impulsgebung soll die langfristige Auflösung von Verspannungen unterstützen. Der sanfte manuelle Druckimpuls, angesetzt an der seitlichen Halsmuskulatur, soll in Sekundenbruchteilen das Gehirn erreichen und dann über das Nervensystem Spannungszonen im ganzen Körper auflösen. Muskuläre und nervlich-vegetative Störungen können eine ganzheitliche nachhaltige Regeneration erfahren. Der Körper soll so seine natürliche Entspannungsfähigkeit zurückgewinnen.

Was werden Sie sagen, wenn Sie das nächste Mal gefragt werden: „Was machst Du eigentlich gerade …?“?

%d Bloggern gefällt das: