Vitametik Blog

Startseite » Beitrag verschlagwortet mit 'Leistungsfähigkeit'

Schlagwort-Archive: Leistungsfähigkeit

Die längsten Tage des Jahres – der Organismus jubelt

juni16sonnenlichtSind sie nicht herrlich, die langen Abende im Sommer? Draußen sitzen bis in die Nacht. Es fühlt sich an, als würden wir nie müde werden.

Hat der Körper erst einmal die Zeitumstellung im Frühjahr verarbeitet, laufen wir sozusagen zu Höchstleistungen auf.

Das fühlt sich nicht nur so an, das ist tatsächlich so.

Der Wechsel von Helligkeit und Dunkelheit in unserer Umgebung steuert unseren Biorhythmus. Er beeinflusst die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin, das vermehrt bei Dunkelheit ausgeschieden wird. Melatonin senkt unsere Aktivität und macht uns müde.

Das natürliche Licht beeinflusst unseren Organismus und kurbelt den Stoffwechsel an, regelt den Hormonhaushalt, das Immunsystem, den Zellstoffwechsel sowie Atmung, Puls und Körpertemperatur. Die sogenannten circadianen Rhythmen des Menschen orientieren sich dazu an Tag und Nacht und dauern etwa 24 Stunden. Entsprechend variiert die menschliche Leistungskurve. Da im Sommer der Tageslichtanteil größer ist, ist somit auch das natürliche Leistungsniveau höher.

Ist man dem hellen Tageslicht mit hohem Blau-Anteil besonders lange ausgesetzt, kann es sogar zu Problemen beim Einschlafen kommen. Dann kann die Einnahme von Heilkräutern wie Baldrian oder Johanniskraut helfen, in denen Melatonin enthalten ist. Auch bewusste Entspannungsübungen können helfen, das Einschlafen zu ritualisieren.

Sonnenlicht und Bewegung in frischer Luft kurbeln das Immunsystem an. Wenn wir weniger von Infekten geplagt sind als im Winter, wirkt sich das zusätzlich positiv auf unsere körperliche Leistungsfähigkeit aus.

Für die körpereigene Herstellung von Vitamin D ist Sonnenlicht ein wichtiger Bestandteil. Wenn UV-B-Strahlen auf die Haut treffen, wird das Provitamin D in das Vitamin D3 umgewandelt. Dieses sorgt für starke Knochen und ein belastungsfähiges Immunsystem. Also macht natürliches Sonnenlicht den Menschen tatsächlich gesünder.

Arbeit und Konzentration, die längere Zeit ohne Tageslicht stattfinden, wie es zum Beispiel bei der Nachtarbeit der Fall ist, fördern hingegen die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol bei gleichzeitiger Produktion des entspannenden Melatonins. Diese Kombination ist für den Körper auf Dauer ungesund.

Dabei lässt sich Tageslicht begrenzt durch Kunstlicht ersetzen. Seit einigen Jahren erhält man im Handel sogenannte Tageslichtlampen, die nicht nur in ihrer Helligkeit dem natürlichen Licht gleichen, sondern auch ihre Lichtfarbe entsprechend dem Ideal des Sonnenlichtes im Tagesverlauf ändern können.

Die bessere Alternative ist jedoch immer noch: Raus ins Licht und die Sonne genießen!

Alarm! Innere Unruhe und der Weg zu mehr Ausgeglichenheit

Beautiful girl enjoying music in parkWenn man nicht zur Ruhe kommen kann, steht der ganze Körper unter Dauerstrom. Der Schlaf ist meist kurz und oberflächlich, die Leistungsfähigkeit am Tag sinkt und nach kurzer Zeit stört schon die Fliege an der Wand. Einerseits ist man hochgefahren, angespannt, alarmiert. Andererseits lässt sich mit der Anspannung wenig Produktives anfangen. Sie wird zu einer Art negativem Selbstzweck.

Dieser Zustand ist besonders bedrückend, und je länger er anhält, umso schwieriger ist er zu beenden. Vielen Betroffenen gelingt der Ausstieg aus dem Kreislauf der nutzlosen Alarmbereitschaft nicht mehr ohne Hilfe. Was kann man tun?

Als Erstes sollte man die eigene Unausgeglichenheit bewusst erkennen und annehmen. Denn irgendwann gab es einen Grund für das Entstehen des Ungleichgewichtes. Der innere Alarm versucht Hinweise zu geben. Es ist sinnvoll und wichtig herauszufinden, warum und auf was.

Ein gutes Mittel gegen die innere Unruhe ist Bewegung. Wenn man Energie verbraucht, sich anstrengt, außer Atem kommt, bauen sich Frustrationen leichter ab und man bekommt ein Gefühl von Selbstbestimmtheit und Kontrolle zurück.

Ab und zu sollte man sich ganz bewusst mal etwas Gutes tun. Da hilft es schon, die Lieblings-CD zu hören, sich beim Fernsehen mit Lustigem anstatt mit Spannendem unterhalten zu lassen oder das Lieblingsgericht zuzubereiten.

Seelische Ausgeglichenheit und innere Ruhe beruhen vor allem auf Vertrauen und der Überzeugung, das eigene Leben im Griff zu haben und selbstbestimmt handeln zu können.

Fühlt man sich abhängig, als Opfer oder hilflos, macht sich eine innere Unruhe breit. Um die seelische Stabilität und Ausgeglichenheit zurückzugewinnen, muss man die Opferrolle verlassen. Das gelingt entweder durch eine grundlegende Einstellungsänderung oder durch die inhaltliche Klärung der Probleme, die das Missgefühl haben entstehen lassen.

Ein entscheidender erster Schritt auf dem Weg dorthin ist die realistische Einschätzung persönlicher Ziele und Möglichkeiten. Hinkt man ständig den eigenen Vorstellungen und Ansprüchen hinterher, wird man anfälliger für Kritik von sich selbst und anderen.

Persönliche und soziale Probleme sollten möglichst zeitnah und auf eine Weise behandelt werden, dass man sie inhaltlich abschließen – seinen Frieden machen – kann. Seelischer Ballast wiegt schwer auf der inneren Waage.

Wir Vitametiker erleben in unseren Praxen häufig Probleme und Symptome der inneren Unausgeglichenheit und versuchen diesen mit dem vitametischen Ansatz von muskulären Druckimpulsen und nervalen Entspannungssignalen zu begegnen.

Versuchen Sie doch mal selbst, Ihre innere Waage auszupendeln und die eigenen Gewichtungen neu zu verteilen.

Entspannung im Job – kurz und gut

Mann entspannt auf WieseEntspannung – die Ladestation für Körper und Seele

Wer kennt ihn nicht, diesen – zum Glück mittlerweile nachlassenden – Trend im Berufsleben: Nur wer hochkonzentriert und -motiviert, immer erreichbar und hoffnungslos mit Überstunden bepackt durch den beruflichen Alltag eilt, ist ein produktiver, wertvoller und ausgelasteter Arbeitnehmer.

Immer mehr Arbeitgeber erkennen jedoch, dass die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter nicht nur ein schützenswertes Gut ist, sondern vor allem kein unerschöpfliches Fass ohne Boden.

So ist zum Beispiel nachgewiesen worden, dass mehrere kurze und bewusste Pausen während der Arbeitszeit das Abschalten nach Feierabend erleichtern und somit Stresssymptomen vorbeugen.

Nach Feierabend sollten Berufstätige konsequent abschalten. Dazu gehört, nur noch im Notfall und phasenweise für den Chef erreichbar zu sein. E-Mails sollte man – wenn möglich – trotz aller technischen Möglichkeiten nach Feierabend nicht mehr bearbeiten, auch wenn es zunächst „nur“ ein kurzer Blick auf das Mobiltelefon ist. Denn die Trennung von Arbeit und Privatleben ist wichtig: Zieht sich der Stress durch beide Bereiche, kann das schlimmstenfalls zum Burnout führen.

Kurze Pausen während der Arbeitszeit lassen sich am besten durch klar abgrenzende Signale realisieren. Hier folgen einige Beispiele und Möglichkeiten für kurzes und effektives Entspannen:

  • Verlassen Sie für einige Minuten den Arbeitsplatz. Gehen Sie umher, wenn möglich kurz an die frische Luft.
  • Wenn Sie sich nicht ohne weiteres von Ihrem Arbeitsplatz entfernen können, setzen Sie ein klares Pausensignal, indem Sie zum Beispiel ein Foto vor den Bildschirm stellen oder die Tastatur auf den Kopf drehen.
  • „Powernapping“ ist die moderne und arbeitswelttaugliche Umschreibung für den guten alten Mittagsschlaf. Das absolut nebenwirkungsfreie Aufputschmittel wirkt Wunder – und dann am besten, wenn es nach dem Mittagessen, idealerweise zwischen 13.00 und 14.00 Uhr, für nicht mehr als 20 Minuten zum Einsatz kommt.
  • Widmen Sie sich einige Minuten dem Erwärmen und Dehnen der Muskulatur. Auch die Technik der progressiven Muskelentspannung kann in einer kurzen Pause untergebracht werden. Wenn Sie sich am Arbeitsplatz so nicht betätigen möchten, kann diese Entspannungsform auch in der Betriebsküche oder sogar auf der Toilette durchgeführt werden.
  • Ein kurzes Schwätzchen mit dem Kollegen sorgt nicht nur für geistige Zerstreuung, sondern stärkt auch den Teamgeist. Solange der soziale Austausch nicht überhandnimmt, dürfte er Ihren Chef nicht stören.

Es ist sinnvoll, die passende Maßnahme mit dem Vorgesetzten oder gegebenenfalls dem Betriebsrat abzusprechen. Dies dient nicht nur der Akzeptanz Ihrer Maßnahme, sondern bietet vielleicht sogar Kollegen die Möglichkeit, ebenfalls von den Entspannungszeiten zu profitieren.

In der Vitametik sind die Entspannung und das Bewusstmachen von entspannenden Prozessen zentrale Themen. Deshalb widmen wir dem Thema in allen Lebensbereichen besondere Aufmerksamkeit. Denn nur wer bereit ist, eigene Grenzen zu erkennen und bewusste Regeneration zuzulassen, kann auf Dauer leistungsfähig und produktiv sein.

Jajaja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt …

%d Bloggern gefällt das: