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Positiver Stress – gibt es das?

posstressDas Thema Stress ist heute in unserem Leben allgegenwärtig. Durch den zunehmenden Leistungs- und den damit verbundenen Zeitdruck leiden viele Menschen unter Stress. Im schlimmsten Fall stellt sich Dauerstress ein.

Dabei waren außergewöhnliche körperliche oder psychische Belastungen schon vor Urzeiten Teil des menschlichen Lebens. Da galt es, Tiere zu jagen, Gruppenkonflikte auszutragen und sich vor lauernden Gefahren zu schützen. Eigentlich liegt dem Menschen der Umgang mit solchen Situationen, die wir heute als Stress bezeichnen, im wahrsten Sinne des Wortes „im Blut“. In Stresssituationen setzt das Gehirn innerhalb von Millisekunden Botenstoffe der Nervenzellen wie Acetylcholin frei. Das Nervensystem stellt sich dadurch auf „Kampf oder Flucht“ ein. Der Blutfluss wird vermehrt in die Muskeln umgelenkt und die Hormone Adrenalin und Kortisol ausgeschüttet, um schnell ein Maximum an Energie verfügbar zu machen. Die Folge: Der Blutdruck steigt, das Herz schlägt schneller, die Pupillen weiten sich, die Atmung wird kürzer und die Verdauung gedrosselt. Wir fühlen uns bereit, es mit der Welt aufzunehmen. Diese Stressantwort ist eine natürliche und notwendige Reaktion des Körpers auf Situationen, in denen unsere Existenz auf dem Spiel steht.

Heute wissen wir, dass punktuelle Stressreaktionen den Körper zwar kurzfristig bis an seine Grenzen belasten, für die Gesundheit aber langfristig förderlich sind. Wer sich ihnen aussetzt, schläft besser, ist ausgeglichener und bleibt auch im Alter vitaler. Man spricht deshalb auch von positivem Stress oder Eustress. Voraussetzung für positiven Stress ist allerdings, dass es sich wirklich nur um vorübergehende Belastungen handelt, nach denen das Hormonsystem wieder heruntergefahren wird und zur Ruhe kommen kann. Auf den Energieaufbau muss eine Entladung folgen: „Gefahr vorbei, alles klar“ ist das Signal, auf das der Körper wartet.

Um Eustress von Disstress zu unterscheiden, verwendete Hans Selye, Begründer der Stressforschung, eine Grundregel: Stress, der den Körper oder den Geist fördert, ist Eustress; Stress, an den sich der Körper nicht anpassen kann und der zur Erschöpfung der Widerstandskraft führen kann, nannte er Disstress.

Positiver Stress ist also zum Beispiel die Aufregung vor dem erfolgreichen Bewerbungsgespräch, die Vorbereitung der gelungenen Geburtstagsparty oder auch das nach drei langen Sätzen gewonnene Tennismatch.

Die Idee des positiven Stresses dreht sich also vereinfacht gesagt darum, Herausforderungen des Alltags erfolgreich zu meistern. Das klingt erst einmal gar nicht so schwierig. Die Vermeidung von negativem Stress beginnt damit, die Herausforderungen einzugrenzen – und zwar in Umfang und Ausmaß. Denn wenn die Aufgaben zu zahlreich und zu groß werden, lassen sich die Erfolge kaum noch auskosten. Sie nehmen sogar ab, weil die Konzentration auf die einzelne Sache ebenfalls abnimmt.

Die Vitametik arbeitet aktiv mit der Bewusstmachung von Anspannung und Entspannung. Einer unserer Kernpunkte ist dabei das Wiedererlernen von Entspannungssignalen des Gehirns. Denn in unserem Alltag werden Aufgaben und Anforderungen häufig so groß, dass wir die belohnende Antwort des Körpers nicht mehr wahrnehmen können. Der vitametische nervale Druckimpuls soll diese körpereigene Kommunikation wieder in Gang bringen.

Schaffen Sie also Ausgewogenheit zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Kämpfen und Ruhen. Genießen Sie Ihre „gewonnenen Schlachten“ – auch dann, wenn der Gegner „nur“ der drohende Ladenschluss beim Supermarkt um die Ecke war. Gesiegt haben Sie!

Erholen im Schlaf

schlafEntspannung – die Ladestation für Körper und Seele

Erholen, Relaxen, Entspannen oder Chillen – das sind Begriffe, die wir mit bewusst erlebten Auszeiten zwischen all dem alltäglichen Stress in Verbindung bringen. Dabei ist die eigentlich am nächsten liegende Art, sich zu erholen, der Schlaf! Und auch der will gekonnt sein.

Alles beginnt mit dem Einschlafen. Und schon hier haben viele Menschen ein Problem. Beispielsweise setzen sich viele damit unter Druck, rechtzeitig einzuschlafen und ausreichend Schlafstunden für eine hohe Leistungsfähigkeit am nächsten Tag zu sammeln. Das klingt schon nach Problemen, oder?! Unter Druck in die Entspannung gleiten – das kann nicht wirklich funktionieren.

Bleiben Sie also locker, wenn es mit dem Einschlafen mal nicht so klappen will. Die Faustregel heißt: Wer ausreichend müde ist, schläft auch irgendwann ein.

Einmal entschlummert, kann man die Erholung im Schlaf weiter optimieren. Vermeiden Sie laute oder helle Außenreize. Das heißt: Fernseher, Radio und Computer bleiben während der Schlafzeit am besten aus. Wenn Sie beispielsweise an einer stark befahrenen Straße leben, schließen Sie nach gründlichem Lüften für die Nacht am besten die Fenster. Auch wenn man sich an gleichförmige Störgeräusche recht schnell gewöhnt und diese subjektiv bald nicht mehr wahrnimmt, werden sie trotzdem im Gehirn verarbeitet.

Verwenden Sie einen besonders angenehmen Duft für Ihre Bettwäsche. Wenn Waschmittel oder Weichspüler nicht genau Ihren Geschmack treffen, gibt es Wäschesprays, die – mit Lavendel versetzt – sogar eine beruhigende Wirkung aufweisen können.

Besonders wichtig für einen erholsamen Schlaf ist ein gutes ergonomisches Kopfkissen. Fehlhaltungen und Verkrampfungen im Schlaf durch verdrehte Kopfhaltungen sorgen für Verspannungen und eingeschränktes Wohlbefinden bei Tage. Gönnen Sie sich bei der Wahl des perfekten Kissens ruhig ein paar Versuche, bis Sie Ihren Favoriten gefunden haben. Beim Kauf im Fachhandel können Sie gegebenenfalls Produkte sogar bis zu zwei Wochen vorm Kauf testen.

Trennen Sie Arbeiten und Schlafen. Das sollte zum einen durch eine räumliche Trennung von Arbeitsplatz und Bett erfolgen. Andererseits empfiehlt es sich, nach der Arbeit nicht sofort schlafen zu gehen – auch wenn es mal wieder spät geworden ist. Für einen Moment abschalten, vor die Tür gehen und ein paar Schritte gehen kann Wunder wirken und den Kopf frei machen.

Die Vitametik setzt auf die bewusste Impulsgebung zur Unterstützung von Entspannung und Wohlbefinden. Gleichwohl wissen wir um den hohen Stellenwert der inneren Ruhe und Ausgeglichenheit, die Sie ganz allein durch Ruhe und erholsamen Schlaf erreichen können.
In diesem Sinne: Schlafen Sie gut!

Ruhepausen im Alltag – deshalb sind sie so wichtig

spaziergangEntspannung – die Ladestation für Körper und Seele

Kennen Sie das? Gerade war noch Weihnachtszeit und schon ist der Sommer da – und fast schon wieder vorbei! Die Zeit rast. Und wir mit ihr.

Dabei ist es so wichtig, auch im größten Alltagsstress manchmal kurz innezuhalten und den Moment wahrzunehmen. Denn diese Momente entschleunigen, setzen Meilensteine und machen uns wieder etwas achtsamer für die eigene Wahrnehmung und das eigene Tempo. Denn wer die eigenen Bedürfnisse kennt und versteht, erkennt Warnzeichen instabiler Gemütslagen deutlich schneller und kann zudem Widerstandskräfte aufbauen und gegensteuern.

Eine wichtige – und im Grunde einfache – Methode dieser Art von Besinnung sind die Zeiten, in denen der Mensch sich bewusst nach innen wendet und alltägliche Sorgen und Routinen ausblendet. Doch in der High-Speed-Leistungsgesellschaft mit der empfundenen Pflicht zur ständigen Erreichbarkeit über Handy und E-Mail sind Ruhepausen selten – und deshalb umso wertvoller.

Auch ist es durchaus hilfreich, eine gewisse Milde sich selbst und anderen gegenüber zu üben. Wenn man auch mal Fehler und Unzulänglichkeiten zulassen kann, senkt das den Druck und die Anspruchshaltung an sich und andere und ermöglicht eine hilfreiche Problemdistanz.

Eine Möglichkeit, Ruhephasen und somit Distanz zum Alltag und den dazugehörigen Problemen zu schaffen, ist zum Beispiel die Institutionalisierung von Annehmlichkeiten. Aus den seltenen Treffen mit Freunden kann man einen Stammtisch machen, aus dem sporadischen Spaziergang nach der Arbeit ein Fitness-Abo und aus dem Sauna-Besuch eine 10er-Karte. Wenn Sie bereits die vitametische Pflege kennen, nehmen Sie am besten regelmäßige Termine zur Entspannung wahr. Wenn Sie die Vitametik noch nicht kennen, nutzen Sie doch einfach die Suche nach Entspannung im Alltag, um von dem befreienden vitametischen Impuls für die eigene Entspannung zu profitieren.

Ein Tagesplan kann zusätzlich helfen, Entspannungsphasen fest in den Alltag einzubauen. Die bewusste Planung von Auszeiten schafft einen bewussten Umgang mit dem Bedürfnis nach Ruhe. Eine offensichtliche Platzierung von Pausen im Terminplan visualisiert das Thema und macht es somit präsenter.

Auch wenn der Terminkalender voll ist oder die Familie und Freunde sich beschweren, dass man sich zu wenig sieht: Sorgen Sie dafür, dass ein Tag in der Woche frei von Arbeit, Computer, größeren Putzaktionen und Verpflichtungen ist. Der Effekt ist spürbar, weil sich Ihr Energieniveau für einen Tag senkt und die Erholung eintreten kann.

Auch ausreichend Schlaf kann ein Wundermittel gegen Alltagsstress sein. Gönnen Sie sich nachts eine halbe bis ganze Stunde mehr Schlaf, als Sie sonst in Ihren Tagesablauf einplanen. Selbst wenn Sie der Meinung sind, nicht mehr zu brauchen, probieren Sie es für einige Wochen aus, damit der Körper seinen Schlafrhythmus umstellen kann.

Wer tagsüber die Möglichkeit hat, kann sich ein „Powerschläfchen“ gönnen. Etwa 10 bis 20 Minuten Entspannung auf dem Sofa oder auf einem bequemen Stuhl helfen dem Körper, Energiereserven zu tanken und nach dem Essen die Müdigkeit der ersten Verdauungsphase zu überbrücken.

Der erholsame Urlaub – So kann´s klappen

urlaubEntspannung – die Ladestation für Körper und Seele

Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. So lautet zumindest unser Anspruch an die Wochen fern von Arbeitsstress, Alltagsroutine und schlechtem Wetter. Warum nur gehen unsere Ferien doch so viel öfter baden als wir selbst? Warum überschatten Streitigkeiten, Krankheit und seelische Unausgeglichenheit so häufig gerade die Zeit, in der wir auf die größtmögliche Entspannung hoffen?
Eine Paradeantwort gibt es leider nicht. Dennoch können Sie mit etwas Vorbereitung und der richtigen Einstellung erheblich zum Erfolg eines entspannten Urlaubs beitragen.

Grundsätzlich ist es wichtig, Körper und Seele eine gesunde Abwechslung aus Anspannung und Entspannung zu bieten – und das schon im Alltag. Wer ununterbrochen auf Hochtouren läuft, empfindet den Adrenalinabfall während der erzwungenen Freizeit im Urlaub sogar als zusätzlichen Stress. Die Vorbereitung auf den Urlaub beginnt also genau genommen bereits bei der Gestaltung des Alltags.

In der Vorbereitung auf den Urlaub sollten Sie auf eine gute Ausgewogenheit zwischen Plan und Improvisation achten. Erledigen Sie zum Beispiel liegen gebliebene Korrespondenz oder Arbeiten, die Ihnen während des Urlaubs die Laune verderben könnten. Einkäufe, Koffer packen, Reiseroute oder Abfahrtzeiten festlegen – das alles kann mit einigem Vorlauf organisiert werden, ohne dass die letzten Tage zuhause allzu hektisch werden.

Informieren Sie sich über Ihr Reiseziel, über Sehenswürdigkeiten, Umgangsformen und Esskultur. Lassen Sie aber auch Raum für Spontaneität. Sie sollten sich im Vorfeld darüber klar sein, ob Sie einen Aktivurlaub oder die völlige Entspannung an Pool und Strand bevorzugen, und das Reiseziel entsprechend auswählen.

Gestalten Sie die Anreise zum Urlaubsort wenn möglich als Teil des Urlaubs. Genießen Sie mit reichlich Vorlauf die Wartezeit am Flughafen oder kalkulieren Sie in Ihre Fahrzeiten mit dem Auto reichlich Zeit für Pausen ein. Ein Picknick oder Spaziergang abseits der Autobahn kann zu einem erlebnisreichen Teil des Urlaubs werden.

Einmal am Urlaubsort angekommen, kann die Zeit der Entspannung beginnen. Richten Sie Ihre Bedürfnisse nicht nach Ihren Urlaubsplänen, sondern die Pläne nach Ihren Bedürfnissen. Manchmal muss man sich bewusst vor Augen führen, dass es im Urlaub völlig egal ist, wenn man eine kurzfristige Planänderung vornimmt, weil die Alternative doch die angenehmere Wahl zu sein scheint.
Genießen Sie neue Eindrücke und die Andersartigkeit von Umgebung, Essen oder Mentalität, betrachten Sie kleinere Mängel mit Humor und schützen Sie sich vor übermäßiger Hitze.

Auseinandersetzungen in Partnerschaften treten häufig gerade im Urlaub auf, weil hohe Erwartungen an die gemeinsame Zeit gestellt werden und viel Möglichkeit zum Austausch besteht. Streit ist in Ordnung und kann Disharmonien beseitigen, wenn er geklärt und abgeschlossen wird und anschließend nicht den restlichen Urlaub überschattet.

Passen Sie Ihre Erwartungen den Gegebenheiten an. Ein Urlaub kann und sollte keine komplette Änderung des Lebensstils bedeuten. Entspannung kann dann beginnen, wenn Sie bereit sind abzuschalten und Negatives hinter sich zu lassen. Und das gilt für nah und fern.

Genießen Sie die schönste Zeit des Jahres, suchen und finden Sie Ihren ganz persönlichen „Aus-Knopf“ und laden Sie die Akkus auf für neue Herausforderungen.

Wir wünschen Ihnen eine erholsame Sommerzeit!

Entspannung im Job – kurz und gut

Mann entspannt auf WieseEntspannung – die Ladestation für Körper und Seele

Wer kennt ihn nicht, diesen – zum Glück mittlerweile nachlassenden – Trend im Berufsleben: Nur wer hochkonzentriert und -motiviert, immer erreichbar und hoffnungslos mit Überstunden bepackt durch den beruflichen Alltag eilt, ist ein produktiver, wertvoller und ausgelasteter Arbeitnehmer.

Immer mehr Arbeitgeber erkennen jedoch, dass die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter nicht nur ein schützenswertes Gut ist, sondern vor allem kein unerschöpfliches Fass ohne Boden.

So ist zum Beispiel nachgewiesen worden, dass mehrere kurze und bewusste Pausen während der Arbeitszeit das Abschalten nach Feierabend erleichtern und somit Stresssymptomen vorbeugen.

Nach Feierabend sollten Berufstätige konsequent abschalten. Dazu gehört, nur noch im Notfall und phasenweise für den Chef erreichbar zu sein. E-Mails sollte man – wenn möglich – trotz aller technischen Möglichkeiten nach Feierabend nicht mehr bearbeiten, auch wenn es zunächst „nur“ ein kurzer Blick auf das Mobiltelefon ist. Denn die Trennung von Arbeit und Privatleben ist wichtig: Zieht sich der Stress durch beide Bereiche, kann das schlimmstenfalls zum Burnout führen.

Kurze Pausen während der Arbeitszeit lassen sich am besten durch klar abgrenzende Signale realisieren. Hier folgen einige Beispiele und Möglichkeiten für kurzes und effektives Entspannen:

  • Verlassen Sie für einige Minuten den Arbeitsplatz. Gehen Sie umher, wenn möglich kurz an die frische Luft.
  • Wenn Sie sich nicht ohne weiteres von Ihrem Arbeitsplatz entfernen können, setzen Sie ein klares Pausensignal, indem Sie zum Beispiel ein Foto vor den Bildschirm stellen oder die Tastatur auf den Kopf drehen.
  • „Powernapping“ ist die moderne und arbeitswelttaugliche Umschreibung für den guten alten Mittagsschlaf. Das absolut nebenwirkungsfreie Aufputschmittel wirkt Wunder – und dann am besten, wenn es nach dem Mittagessen, idealerweise zwischen 13.00 und 14.00 Uhr, für nicht mehr als 20 Minuten zum Einsatz kommt.
  • Widmen Sie sich einige Minuten dem Erwärmen und Dehnen der Muskulatur. Auch die Technik der progressiven Muskelentspannung kann in einer kurzen Pause untergebracht werden. Wenn Sie sich am Arbeitsplatz so nicht betätigen möchten, kann diese Entspannungsform auch in der Betriebsküche oder sogar auf der Toilette durchgeführt werden.
  • Ein kurzes Schwätzchen mit dem Kollegen sorgt nicht nur für geistige Zerstreuung, sondern stärkt auch den Teamgeist. Solange der soziale Austausch nicht überhandnimmt, dürfte er Ihren Chef nicht stören.

Es ist sinnvoll, die passende Maßnahme mit dem Vorgesetzten oder gegebenenfalls dem Betriebsrat abzusprechen. Dies dient nicht nur der Akzeptanz Ihrer Maßnahme, sondern bietet vielleicht sogar Kollegen die Möglichkeit, ebenfalls von den Entspannungszeiten zu profitieren.

In der Vitametik sind die Entspannung und das Bewusstmachen von entspannenden Prozessen zentrale Themen. Deshalb widmen wir dem Thema in allen Lebensbereichen besondere Aufmerksamkeit. Denn nur wer bereit ist, eigene Grenzen zu erkennen und bewusste Regeneration zuzulassen, kann auf Dauer leistungsfähig und produktiv sein.

Jajaja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt …

Musik – Entspannung für die Seele

entspannen musikEntspannung – die Ladestation für Körper und Seele

Kennen Sie das? Obwohl Sie eigentlich noch müde und lustlos und viel zu früh auf dem Weg zur Arbeit im Auto sitzen, ertappen Sie sich im selben Moment trällernd und kopfwippend mit einem Lächeln im Gesicht an der nächsten Ampel. Was ist passiert? Nichts weiter. Ach ja – im Radio läuft Ihr neuer Lieblingssong.

Musik kann zweifellos unsere Stimmung beeinflussen. Dies passiert manchmal ganz unbewusst, kann aber auch zielgerichtet von uns unterstützt und gesteuert werden. Wird Musik richtig eingesetzt, verringern sich die Herzfrequenz sowie die Muskelspannung, und auch die Atmung wird langsamer. Konzentrieren wir uns bewusst auf die Klänge, wirken sie besonders intensiv auf unsere Gefühle. Über die Formatio reticularis, ein Nervengeflecht im Stammhirn, wird das limbische System aktiviert, das unsere Emotionen steuert. Treffen die Frequenzen entspannender Musik dort ein, verändern sich unsere Gehirnströme messbar und aufgestauter Stress schwindet.

Der Nutzen von Entspannungsmusik wird schon seit Jahrhunderten zur Heilung von Kranken eingesetzt. Schon in der Antike half Musik, um seelische Harmonie wiederherzustellen. Im Mittelalter war Musik sogar Teil des Medizinstudiums und wurde bei Behandlungen eingesetzt. Barockmusik galt als besonders heilsam.

Moderne Musiktherapie arbeitet vor allem psychotherapeutisch und erreicht mit Hilfe der Musik die Aktivierung von Selbstheilungskräften sowie den Abbau von Stress, Ängsten und Blockaden, was sich insgesamt auf das körperliche Wohlbefinden auswirkt.

Nicht jede Musik ist für jeden im gleichen Maße geeignet. Das Wichtigste: Die Musik sollte uns gefallen. Entspannung wird nicht eintreten, wenn die ausgewählten Stücke uns emotional nicht erreichen oder sogar stören. Ein paar allgemeine Grundregeln gibt es trotzdem: Die Musik sollte langsam sein, fließend und leise, kaum rhythmisch, mit wenigen Instrumenten. Hat man das Passende gefunden, nimmt man sich am besten mindestens eine Viertelstunde Zeit. Denn tiefe Entspannung setzt erst nach etwa sieben Minuten ein. Bei besonders aktiven und angespannten Menschen kann auch eine schnellere, leicht rhythmische Musik entspannungsfördernd wirken. Hier gilt das Prinzip: Ausprobieren und wohlfühlen.

Eine vitametische Behandlung kann ähnliche Effekte wie die Entspannung durch Musik erzielen. Muskuläre Impulsgebung, Entspannungssignale an das Gehirn und bewusste Ruhephasen sind die zentralen Schritte in der Vitametik. Bewusstes und positives Einflussnehmen auf das eigene Befinden ist Teil einer modernen, bewährten und gesunden Lebensweise. Wenn die Einflussnahme so einfach und angenehm vonstattengehen kann wie beim Hören von Musik, sollte unserer aktiven Entspannung nichts mehr im Wege stehen.

Entspannung zu Hause – Schaffen Sie sich Ruheräume

entspannen zuhauseEntspannung – die Ladestation für Körper und Seele

Ruhephasen und bewusstes Abschalten sind wichtig, um dem Körper neue Kraft zu geben. Ein Wellnesstag im Spa, Urlaub, die Yogastunde – das alles tut uns spürbar gut und hilft die eigenen Akkus wieder aufzuladen.

Doch bewusste Entspannung ist nicht zwingend mit großer Planung und zeitlichem Aufwand verbunden. Auch in den eigenen vier Wänden kann man sich Ruheräume und Entspannung mit einfachen Mitteln schaffen. Möglichkeiten gibt es reichlich, angefangen bei einem erholsamen und ausreichend langen, möglichst ungestörten Schlaf. Verbannen Sie Arbeitsbücher und -unterlagen, Telefone und – wenn möglich – den Schreibtisch aus Ihrem Schlafraum. Das Bett sollte möglichst nicht als Arbeitsbereich mitverwendet werden. So „programmieren“ Sie sich automatisch auf Ruhe, wenn Sie ins Bett gehen.
Stehen Sie morgens lieber eine halbe Stunde früher auf, um in Ruhe ein leichtes Frühstück und einen stressfreien Handlungsablauf bis zum Verlassen des Hauses hinter sich zu haben. Ein hektisch begonnener Tag mit entsprechendem Adrenalinpegel ist nur schwer wieder in ruhige Bahnen zu lenken.

Eine in Ruhe eingenommene Mahlzeit kann ebenfalls Wunder wirken. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit und essen Sie möglichst nicht vor dem PC oder dem Fernseher. Auch die Zeitung sollte erst gegen Ende der Mahlzeit zum Einsatz kommen. Bewusstes Essen schützt Sie vor unangenehmem Völlegefühl. Der Sättigungspunkt wird leichter wahrgenommen und man kaut intensiver, was die Verdauung erleichtert.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der erheblich zur häuslichen Entspannung beiträgt, ist die Ordnung. Räumen Sie auf! Und das bedeutet nicht nur, die herumliegenden Sachen im Schrank zu verstauen, sondern auch, möglichst viel Unerledigtes zu beseitigen. Das beinhaltet zum Beispiel die Bearbeitung von Papieren, Rechnungen und gestapelten Wäschebergen. Schaffen Sie sich zu Hause das Gefühl von Freizeit ohne schlechtes Gewissen. Das erfordert eine gewisse Disziplin, nicht zu viele Dinge auflaufen zu lassen, schafft aber auch Zufriedenheit und Freiräume.

Letztlich bleibt die Möglichkeit, den Alltag auch zu Hause ohne großen finanziellen Aufwand mit kleinen Besonderheiten aufzupeppen. Das aromatisierte Vollbad, die Zubereitung des Lieblingsessens oder eine besonders leckere Schokolade. Entscheidend sind vor allem das Bewusstsein und der Genuss von positivem Erleben.

Achtsamkeit, Bewusstsein und Entspannung – auch Kernthemen der Vitametik – können Ihr Leben bereichern und entschleunigen. Nehmen Sie sich Zeit und Ruhe vor allem an dem Ort, der Ihr wichtigstes Refugium ist – Ihr Zuhause.

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