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Selbstregulation – Vertrauen in die eigene Stärke

work-life-balance in der GruppeFinden Sie es schwierig, ein inneres Gleichgewicht herzustellen oder zu halten? Eigentlich tun Sie das doch permanent.

Die Selbstregulation ist im Grunde ein tief in uns verwurzeltes Überlebensprinzip. Wenn wir uns bewegen, steigt unser Blutdruck. Ist es hell, verkleinert sich die Pupille. Nehmen wir Verdorbenes zu uns, wird uns übel. Alle diese Prozesse der Selbstregulation laufen physiologisch ohne unser bewusstes Zutun ab.

Anders funktioniert das bei Signalen des Körpers, die uns quasi zum Handeln auffordern, um eine entsprechende Regulation herzustellen. Hunger fordert uns zum Essen auf. Müdigkeit sollten wir mit Schlafen begegnen. Je subtiler die Signale des Körpers sind, umso schwieriger wird es, sie richtig zu deuten und dann auch noch entsprechend umzusetzen.

Und hier stellt sich wieder die Anfangsfrage: Ist es schwierig, ein inneres Gleichgewicht zu halten? Die Antwort: Manchmal schon! Denn bewusste Regulation bedeutet eine große Aufmerksamkeit bezüglich der eigenen Bedürfnisse und des aktuellen Befindens. Und gerade diese Aufmerksamkeit geht in unserem Leben mit allen Aufgaben, Terminen und Belastungen leider häufig verloren.

Dabei kann weniger manchmal auch mehr sein. Ein bewusstes Innehalten im Berufsalltag, die E-Mail am späten Abend doch nicht mehr schreiben, das Essen mit Freunden nicht schon wieder verschieben – all das kann zur Selbstregulation beitragen. Denn es gibt uns Kraft und respektiert unsere Bedürfnisse. Und nur so können wir ein inneres Gleichgewicht herstellen.

Werden die Signale der Selbstregulation dauerhaft ignoriert, stellen sich unwillkürlich Probleme ein. Fordert der Körper beispielsweise Ruhe, sind Muskeln und Nerven über einen langen Zeitraum angespannt, dann gerät die Fähigkeit zur Selbstregulation ins Wanken. Ein Zustand des inneren Gleichgewichts lässt sich umso schwerer herstellen, je weiter wir uns von ihm entfernen.

Den vitametischen Impuls, angesetzt durch den Vitametiker an der seitlichen Halsmuskulatur, kann der Körper dazu nutzen, Anspannungen abzubauen und tiefe Entspannungszustände herzustellen. So erhält man die Möglichkeit zurück, ein inneres Gleichgewicht selber bewusst und dauerhaft herzustellen.

Hoch zu Ross – Vitametik bei Pferden

EquitationPferde sind wunderbare, edle und sanfte Tiere und scheinen anatomisch wie geschaffen dafür zu sein, Sattel und Reiter problemlos über Stock und Stein zu tragen.

Tatsache ist jedoch, dass Pferde weder dafür geboren sind, zusätzliches Gewicht zu tragen, noch die Veranlagung haben, menschliche Kommandos zu verstehen.

Ein für das Pferd unschädliches Reiten oder auch nur Zusammenleben mit dem Menschen erfordert Übung und Einfühlungsvermögen. Und selbst dann können Boxenhaltung, Transporte, Fehlbelastungen oder Auskühlung zu Verspannungen der sensiblen Muskulatur des Pferdes führen. Ist der komplexe Bewegungsapparat eines Pferdes erst einmal aus dem Gleichgewicht geraten, ist es häufig schwierig, dieses Gleichgewicht ohne Hilfe von außen wiederherzustellen. Abhilfe scheint häufig nur noch durch die Konsultation eines Tierarztes zwecks Gabe von Spritzen, Bandagen oder Ähnlichem möglich. Doch birgt bereits die Behandlung selbst neue Stressfaktoren für Mensch und Tier.

Ähnlich wie Menschen leiden auch Tiere unter Stress. Pferde haben bekanntlich besonders empfindliche Antennen für die Stimmungslage ihres Reiters. Ein nervöser und angespannter Reiter wird seine Unruhe höchstwahrscheinlich auf das Pferd übertragen, das dadurch in seinem runden und natürlichen Bewegungsablauf gestört wird, sich anspannt und so gegebenenfalls einen Negativ-Kreislauf von Verspannung und Schmerz in Gang setzt.

Vitametik® ist eine Methode, die diese Disharmonie auflösen und zu einer inneren und äußeren Ausgeglichenheit führen kann. Zentrale Druckpunkte an der Muskulatur des Pferdes können im Rahmen einer vitametischen Behandlung Entspannungsimpulse an das Gehirn weiterleiten, die zur Lockerung des gesamten Körpers beitragen können. So können auch Selbstheilungsprozesse wieder ungehindert stattfinden, und das Pferd kann sich nach Anspannung und Belastung regenerieren.

Im Behandlungsablauf erfragt der Vitametiker zuerst die Beschwerdesymptomatik des Pferdes und tastet dann im Rahmen einer ausgiebigen Kontaktaufnahme verschiedene Reflexpunkte an der Hals-, Rücken- und Bauchmuskulatur des Pferdes ab. Am seitlichen Halsmuskel wird dann ein gezielter Entspannungsreflex durch einen Druckimpuls gesetzt. Häufig sind beim Pferd sehr zügig entsprechende Entspannungssignale zu erkennen. Nach der Behandlung muss das Pferd für etwa 20 Minuten in die Box und sollte nicht geritten werden, so dass sich die Entspannung ausdehnen und festigen kann.

Die Vitametik® ist effektiv. Meistens sind nur einige wenige Anwendungen notwendig, damit der Körper wieder entspannen kann. Sie ist deshalb eine gute Ergänzung zu Behandlungen durch den Tierheilpraktiker oder Tierarzt.

Haltung bewahren! Krampf und Schmerz durch Fehlbelastungen

richtiges heben von schweren KistenIm menschlichen Körper befinden sich mehr als 600 Muskeln, die circa 40 Prozent unseres Körpergewichts ausmachen.

Muskeln treten meist in Paaren auf, das heißt, sie sind über die Achse der Wirbelsäule quasi im Körper gespiegelt. Auf anatomischen Darstellungen sind die entsprechenden Muskelpaare zur Veranschaulichung gut ausgebildet und auf beiden Seiten des Körpers gleich stark.

In der Praxis ist das anders – und das führt häufig zu Problemen. Eine muskuläre Dysbalance bedeutet, dass das feine Zusammenspiel der Muskeln im Körper aus der Balance, also aus dem Gleichgewicht, gekommen ist. Einseitige Beanspruchung, Training oder zu wenig Bewegung und Dehnung der Muskeln kann dazu führen, dass die im Körper gespiegelten Muskelpaare unterschiedlich stark sind.

Sind einzelne Muskeln zu schwach ausgebildet, müssen andere Muskeln einspringen, um eine Bewegung auszuführen. Im Laufe der Zeit werden die stark beanspruchten Muskeln überlastet und verkrampfen. Es In der Folge entsteht eine Fehlhaltung, anfangs durch kleinste Schiefstände aufgrund unterschiedlich großer Muskelpaare, später aufgrund von schmerzvermeidenden Schonhaltungen.

Dieser Kreislauf ist nicht ganz einfach zu durchbrechen. Die wichtigste Grundvoraussetzung für eine gesunde und entspannte Haltung ist eine leistungsfähige, ausgeglichene Rumpfmuskulatur. Und dabei bewahrt eine starke und trainierte Rückenmuskulatur allein noch nicht vor dem gefürchteten Rückenschmerz, wenn die Bauchmuskulatur nicht in ähnlicher Weise trainiert und ausgeprägt ist.

Eine gesunde Körperhaltung belastet Nacken, Rücken, Becken und Beine minimal. Und das geht nur, wenn alle Muskeln möglichst ausgeglichen zusammenarbeiten. Menschen, die überwiegend sitzenden Tätigkeiten nachgehen, sollten möglichst häufig aufstehen, gehen, sich bewegen und strecken. Menschen, die – zum Beispiel in handwerklichen Berufen – mit Krafteinsatz arbeiten, leiden häufig unter überbelasteten Muskelgruppen. Für sie gilt: Dehnen, entspannen, Ausgleichsbelastungen finden.

Ist die Wirbelsäule möglichst gestreckt, das Becken weder ins Hohlkreuz noch in den Rundrücken gekippt, die Schultern nach unten, der Kopf leicht nach oben gezogen und die Beine in leicht geöffneter Stellung gleichmäßig belastet, nimmt man eine gesunde und rückenschonende Haltung ein, bei der man gleichzeitig mehr Muskeln trainiert, als man denken mag.

Bei manifestierten Muskelverspannungen kann möglicherweise ohne Hilfe keine entspannte Körperhaltung mehr erreicht werden. Der Teufelskreis von Fehlhaltung und Verspannung muss durchbrochen werden.

Hier kann die Vitametik zum Einsatz kommen. An der seitlichen Halsmuskulatur – dem Ursprung aller Verspannungen – löst der Vitametiker mit dem Daumen einen gezielten, präzisen und blitzschnellen Impuls aus. Vom Gehirn soll dieser nerval-muskuläre Impuls als Entspannungssignal erkannt werden. Er soll dem ganzen Körper die Information geben, alle Anspannungen aufzulösen. Infolgedessen kann der Körper beginnen, sich zu regenerieren.

Bewahren Sie Haltung! Und beugen Sie Fehlbelastungen vor. Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Darmträgheit – Beugen Sie der Völle vor

Darmträgheit und Verstopfung sind auf Dauer eine Qual für den Betroffenen. Gleichzeitig leiden eine Vielzahl von Menschen jeden Alters, in Deutschland ungefähr 20 Prozent, an der unangenehmen Völle im Bauch.

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Darmträgheit entsteht meist durch eine verlangsamte oder erschlaffte Darmperistaltik bei überwiegend sitzender Lebensweise. Deshalb sind alle Arten von regelmäßigem Bewegungssport immer auch gegen Darmträgheit gut. Eine ballaststoffreiche Ernährung unterstützt die Darmfunktion zusätzlich, da mehr verwertbare Quellstoffe einen flotteren Abtransport der Nahrung bewirken.
Als Verstopfung, oder medizinisch Obstipation, bezeichnet man eine erschwerte und zu seltene Darmentleerung. Verstopfung ist an sich keine Krankheit, sondern ein Symptom oder die Folge eines anderen körperlichen Problems. Eine vorübergehende Darmträgheit tritt oft auch aufgrund von veränderten Lebensumständen, psychologischem Stress oder bei Reisen auf und klingt bei einer Anpassung des Lebensstils meist von selber wieder ab.

Hält die Darmträgheit länger als drei Monate an, sollte man Ursachenforschung betreiben. Sehr oft ist das Problem selbstverschuldet. Falsche Lebensweise, das Unterdrücken des Stuhlgangs, falsche Ernährung – reich an Fett und Zucker, aber arm an Ballaststoffen und Wasser – machen den Darm träge. Kein Wunder, wenn sich der Bauch dann wie ein aufgeblasener Ballon anfühlt.

Grundsätzlich wichtig und wirksam ist eine ballaststoffreiche Ernährung. Das heißt: Weißbrot und Croissant ade, her mit Vollkornbrot und Pumpernickel. Drei Scheiben davon, etwa 30 Gramm an Ballaststoffen, decken fast den ganzen Tagesbedarf. Dazu etwas Quark – gewürzt mit frischen Kräutern anstatt viel Salz – macht das Ganze noch besser. Denn Kräuter und Co. – zum Beispiel Koriander, Anis, Fenchel oder Kümmel – regen die Verdauung an.

Während Weißbrot, Teigwaren und Schokolade, aber auch Bananen, Möhren und Sellerie eine stopfende Wirkung haben, wirken Sauerkraut, Bohnen, Rote Beete, Äpfel, Pflaumen, Milch- und Vollkornprodukte verdauungsfördernd. Besonders wichtig ist auch eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme von mindestens zwei Litern täglich.

Verlieren Sie bei aller Symptombekämpfung nicht den Blick für die Ursachen. Wenig Zeit für Bewegung und gesundes Essen gehen häufig mit einem stressreichen und angespannten Lebensstil einher.

Die Vitametik zielt weniger auf die Bekämpfung von Symptomen ab, sondern sieht den Menschen als Ganzes. Mit Hilfe der Vitametik können wir Entspannungszustände und Ruhephasen in unser Leben einbauen, die helfen können, unseren Körper in einem gesunden Gleichgewicht zu halten. So schaffen wir Raum für Achtsamkeit und Respekt gegenüber uns selbst und unserem Körper.

Schwindel – der Kampf ums innere Gleichgewicht

Wer Schwindelgefühl verspürt, hat Probleme mit dem Gleichgewicht. Das steht außer Frage. Die Ursachen für den „schwankenden Boden“ sind jedoch vielfältig. Sowohl organische als auch psychische Gründe können eine Rolle spielen. Die Betroffenen sind wahrlich keine Einzelfälle. Mehr als 10 Prozent der Bevölkerung haben einmal mit Schwindel zu tun. Im Alter nimmt die Anzahl sogar noch deutlich zu.

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Schwindel ist ein Alarmzeichen der Nerven und des Gehirns und kann von den Betroffenen sehr unterschiedlich wahrgenommen werden. Es wird unterschieden zwischen drehendem und schwankendem Schwindel, dem Gefühl, nach unten gezogen zu werden oder zur Seite zu kippen. Andauernder Schwindel entspricht am ehesten dem Gefühl von Benommenheit oder Taumel.

Ein Schwindelgefühl kann durch äußere Reize wie schnelles Drehen oder einen schwankenden Untergrund kurzfristig ausgelöst werden und ist so die Antwort des Gleichgewichtssinns auf diesen Reiz. Bestimmte Krankheiten können jedoch die Funktion des Gleichgewichtssinns körperintern beeinträchtigen. Dabei handelt es sich häufig um Erkrankungen im Innenohr, wo das Gleichgewichtsorgan sitzt, oder um Störungen im Gleichgewichtszentrum im Gehirn. Infrage kommen außerdem Nervenentzündungen, muskuläre Verspannungen, Gefäßprobleme, Herz-Kreislauf-Störungen, Stoffwechselerkrankungen oder psychische Leiden wie Stress. Auch natürliche Abnutzungserscheinungen im Alter spielen eine Rolle.

Unser Gleichgewicht halten wir durch die Arbeit des vestibulären Systems, das aus dem Gleichgewichtsorgan im Innenohr, den dazugehörigen Nervenbahnen und dem Gleichgewichtszentrum im Gehirn besteht. Um reibungslos zu funktionieren, müssen alle Teile des Gleichgewichtssystems insgesamt gut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt sein. Dazu ist es wichtig, dass der Blutfluss, der Blutdruck und das Blut selbst sowie der Stoffwechsel intakt sind. Auf Störungen und Hindernisse reagiert dieses System höchst sensibel – mit Schwindel unterschiedlicher Ausprägung.

Ebenso nimmt die Psyche auf vielschichtige Weise Einfluss. So können zum Beispiel Angst, Angespanntheit, psychische Traumata und Depressionen zu Schwindelattacken und sogar zu Dauerschwindel führen. Nicht umsonst spricht man bei psychischer Ausgeglichenheit auch von unserem inneren Gleichgewicht. Dieses zu verlieren ist ein modernes und leider auch sehr häufig auftretendes Problem im Zuge von Stress, mangelnder Bewegung oder begrenzten Entspannungs- und Regenerationsmöglichkeiten.

Der Kreislauf von Anspannung, Verspannung, psychischer Belastung bis hin zum symptomatischen Schwindel kann von den Betroffenen selbst unterbrochen werden. Bewusste Ruhephasen, ausreichend körperliche Bewegung und gesunde Ernährung tragen häufig bereits zu einer Entspannung der Nerven und somit zur Besserung der Schwindelsymptome bei.
Die Vitametik kann hier eine wichtige Funktion einnehmen, da sie eine tiefgreifende und nachhaltige Entspannung der Muskulatur unterstützen kann.Finden Sie Ihre innere Mitte und bewältigen Sie den alltäglichen Hochseilakt mit Gelassenheit und viel innerem Gleichgewicht.

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