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Tief im Wintertief? – Essen Sie gute Laune!

Kennen Sie das Gefühl? Die stimmungsvolle Adventszeit, die gemütlichen Weihnachtstage und die gut gelaunte Silvesterparty sind vorüber, und dann beginnt sie – die schier endlos wirkende Zeit bis zum Frühling. Es ist dunkel, matschig und trostlos, sobald Sie nur aus dem Fenster schauen. Das kann einem die Laune zum Jahresanfang schon ganz schön verderben.

Tageslichtlampen und Fitnesseinheiten können dem Organismus ein gutes Stück Vitalität zurückbringen. Es gibt aber noch eine einfache und gleichzeitig freudvolle Methode, die Stimmung aus dem Wintertief zu holen – essen!

Keine Methode ohne Namen – Mood Food heißt das Stichwort. Essen Sie Lebensmittel, die auf natürliche Art und Weise gute Laune machen!

Insgesamt ist eine abwechslungsreiche, mediterran ausgerichtete, vitamin- und mineralstoffreiche Vollwerternährung mit Fisch, Kohlenhydraten, wenig Fett und Eiweiß der beste Garant für eine dauerhaft gute Stimmung! Das Ziel dabei ist immer, die Serotoninkonzentration im Gehirn zu erhöhen, denn das Hormon Serotonin wirkt im zentralen Nervensystem animierend, kurbelt den Stoffwechsel an und steigert das allgemeine Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit. Eine ausreichende Konzentration von Serotonin im Organismus verschafft uns außerdem ein Gefühl der Gelassenheit, inneren Ruhe und Zufriedenheit.

Und was müssen, dürfen oder sollten wir nun essen?

Lebensmittel wirken als Mood Food, wenn sie wenig Gesamt-Eiweiß, dafür aber einiges an Tryptophan, einer Serotoninvorstufe, enthalten. Ideal sind hier vor allem getrocknete Datteln, aber auch reife Bananen, getrocknete Feigen und Schokolade mit hohem Kakaoanteil.

Erdnüsse und Weizenkeime enthalten wie Fleisch, Thunfisch und Lachs viel Isoleucin, das die Entstehung von Glücksgefühlen begünstigt. Die Kost ist außerdem sehr vitaminreich und liefert damit ebenfalls die Grundlage für gute Laune.

Die mittlerweile recht bekannten Omega-3-Fettsäuren sind zwar in aller Munde, jedoch nicht in aller Mägen. Man geht davon aus, dass diese ungesättigten Fette Zytokine hemmen, die den Ruf echter Stimmungskiller haben. Omega-3-Fettsäuren nimmt man vor allem durch den Verzehr von fettreichem Fisch wie Hering, Makrele, Lachs oder Sardinen auf. Aber auch in Raps-, Soja-, Lein- oder Walnussöl sind relativ hohe Anteile enthalten.

Die B-Vitamine und das Sonnenvitamin D wirken bei depressiven Menschen nachgewiesenermaßen stimmungsaufhellend. Fisch und fettreiches Obst und Gemüse wie Bananen oder Avocados sind die leckeren Lieferanten.

Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen können sich langfristig ebenfalls positiv auf die nervliche Belastbarkeit und somit auf eine gehobene Stimmung auswirken. Nach einer Portion ist allerdings noch kein nennenswerter Effekt zu erwarten.

Der Alleskönner Ingwer hilft nicht nur bei Erkältungen und Magenbeschwerden, sondern verbessert ebenfalls das seelische Befinden.

Wenn Sie sich im Tagesverlauf einmal matt und ausgepowert fühlen, hilft häufig schon eine Tasse guter, alter Kaffee. Denn Koffein erweist sich mit seiner belebenden Wirkung als mildes Antidepressivum.

Essen kann viel, aber auch nicht alles. Die beste Voraussetzung gegen den Winterblues ist immer noch eine positive Einstellung und die sichere Gewissheit: Der nächste Frühling kommt bestimmt!

Vitamine im Herbst – So geht’s ganz frisch

oktober16vitamineWenn es wieder kühler und dunkler wird, leidet das Immunsystem, und die Infektanfälligkeit steigt. Zumindest fühlt es sich so an. Viele greifen dann zu Vitaminpräparaten, die die körpereigene Abwehr gegen Infekte auf Trab halten sollen.

Doch ist das wirklich nötig? Ernährungswissenschaftler erkennen in den wenigsten Vitaminpräparaten einen Nutzen, in einigen sogar einen möglichen Schaden, da die empfohlenen Tagesdosen leicht überschritten werden können.

Der Klassiker der Infektabwehr ist das Vitamin C. Davon bekommen wir zu jeder Jahreszeit problemlos ausreichende Mengen über eine halbwegs ausgewogene Ernährung. Eine mittelgroße Pellkartoffel, eine halbe Paprika oder ein Glas Orangensaft liefern uns bereits die empfohlene Tagesdosis. Überdosierungen schaden wohl nicht, bringen aber auch keinen besonderen Nutzen, da überschüssige Mengen einfach ausgeschieden werden.

Anders als beim Vitamin C kann eine Überdosierung der Vitamine A, E und K sowie Beta-Carotin sogar schaden. Wenn die in den Angaben auf der Packung empfohlene Tagesdosis weit überschritten wird, ist von der regelmäßigen Einnahme eher abzuraten. Überschüssiges Vitamin A beispielsweise wird über die Leber abgebaut und kann das Organ so unnötig belasten.

Etwas anders ist die Situation bei Vitamin D. Es gibt nur wenige Lebensmittel, die nennenswerte Mengen Vitamin D liefern. Dazu zählen beispielsweise fettreiche Fische, Leber, mit Vitaminen angereicherte Margarine und Eigelb. Damit das Vitamin tatsächlich vom Körper verarbeitet wird, bedarf es der Aufnahme von UVB-Strahlen über die Haut. Das bedeutet, wir brauchen Sonnen- oder zumindest Tageslicht, um durch die Nahrung aufgenommenes Vitamin D verwerten zu können. Und das kann im Winter manchmal schwierig sein. Die meisten Menschen können bereits mit einem kurzen Spaziergang im Freien Abhilfe schaffen. Säuglinge, Senioren und Schwangere leiden häufig an einem Vitamin-D-Mangel und erhalten dann kontrolliert nahrungsergänzende Präparate.

Für die große Mehrheit gilt: Die zusätzliche Aufnahme von Vitaminen in Tabletten- oder Pulverform ist so gut wie nie notwendig. Man kann sich das ganze Jahr über gesund und vitaminreich ernähren. Das geht hervorragend mit frischen, regionalen Produkten. Im Herbst und Winter bieten uns Kohl, Wurzelgemüse wie Karotten und Kartoffeln, Äpfel und Oliven- oder Sonnenblumenöl viel Vitamin C, A und E.

Fettfische, Eier und Milchprodukte versorgen uns mit Vitamin D, Nüsse enthalten viel Vitamin B, Hülsenfrüchte liefern Eiweiß und sind deshalb vor allem für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Die kalte Jahreshälfte fit genießen – das geht auch ohne Pillen und Pulver, dafür mit gesundem Essen und ausreichend Bewegung.

Schwierig, schwierig – Übergewicht, Wohlbefinden und Gesundheit

mai16wohlfühlgewichtJeder hat ein Wohlfühlgewicht. Bei dem einen ist es etwas höher, bei dem anderen niedriger. Wir sprechen dabei ausdrücklich nicht vom Idealgewicht, das standardisiert über den Body mass index (BMI) errechnet wird, sondern über die Körperfülle und die Silhouette, mit der wir uns wohl, attraktiv, gesund und leistungsfähig fühlen.

Bemerkenswerterweise gibt es gar nicht so viele Menschen, die – akut oder dauerhaft – der Meinung sind, mit ihrem Wohlfühlgewicht zu leben. Das wirft die Frage auf, ob nicht der Druck von außen und der daraus resultierende hohe Anspruch an uns selbst uns unzufriedener machen als nötig.

Sicher, deutliches Übergewicht ist auf Dauer nicht gesund. Das kann man so allgemein sagen. Aber wenn die Hose in Größe 38 zu eng ist oder die Bauchmuskulatur den begehrten Sixpack nicht mehr ganz so deutlich abzeichnet, heißt das doch noch nicht, dass man übergewichtig, faul oder unattraktiv ist. Oder doch?

Der Anspruch an einen schönen und gesunden Körper ist heute ohne Frage extrem hoch und wird medial ununterbrochen und so gut wie tabulos kommuniziert. Dabei ist das heutige Körperideal weit weg von dem, was ein Körper bei einer durchschnittlichen Lebensführung zu bieten hat. Das bedeutet wenig Bewegung, viel Sitzen, freier und unbegrenzter Zugang zu Nahrungsmitteln.

Im dem Sinne hatten unsere Vorfahren es deutlich leichter, dem heutigen körperlichen Ideal nahe zu kommen. Die allerdings verehrten besonders üppige Körper als gesund, wohlgenährt und fruchtbar.

Streben wir denn etwa immer genau das an, was am schwierigsten für uns zu erreichen ist? Ein bisschen Wahrheit steckt in dieser Überlegung sicherlich. Wer sich von der Masse abhebt, ist besonders und somit interessant für andere.

Wenn wir versuchen, die Bedienung eines Ideals und die Beurteilung durch andere weitgehend außer Acht zu lassen, fällt es uns vielleicht leichter, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren: Unser Wohlbefinden.

Und mal ehrlich, fühlen Sie sich wirklich weniger gesund und fit, nur weil sich Ihre Kleidergröße in den letzten Jahren um zwei Nummern verändert hat?

Sorgen Sie sich um sich selbst, aber seien Sie nicht zu streng mit sich. Auch das schafft Wohlbefinden.

Die Kamille – der Tausendsassa unter den Heilkräutern

Die Heilkraft vor der Tür – Natürliche Wirkstoffe und Behandlungsmethoden

Wir alle kennen ihren typischen Duft. Und wir haben sie sicher schon beim Spaziergang am Wegesrand stehen sehen: die Kamille. Der Tausendsassa unter den Heilkräutern liebt die Nähe zu Kornfeldern, ist dort bei Bauern aber nicht gerade beliebt und wird als Unkraut bekämpft. Ursprünglich kommt die Kamille aus Süd- und Osteuropa, ist aber schon lange auch in Mitteleuropa heimisch.

Die Kamille ist anspruchslos, was Boden und Nährstoffe angeht. Die einjährige Pflanze wird 10-50 cm groß und hat einen runden, glatten aufrechten Stängel, der sich stark verzweigt. Die gefiederten Blätter sind grüngelb. Die Blüten sind goldgelbe Röhrenblüten mit hellweißen Zungenblüten. Der Blütenboden wölbt sich stark nach oben, dadurch erhält die Kamillenblüte ihre prägnante Form. Die Kamille erscheint in warmen Gegenden schon ab Ende Mai, sonst eher ab Juni. Im Garten kann man sie an sonniger Stelle problemlos selber anbauen.

Die Kamille dient unserer Gesundheit sowohl als Aufguss zum Trinken oder als Tinktur aus den weiß-gelben Blüten. Bei allen Formen von Atemwegserkrankungen wirkt sie als Tee oder zum Inhalieren entzündungshemmend, reizmildernd und heilungsfördernd. Bei leichten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes hilft Kamillentee – in kleinen Schlucken nicht zu heiß getrunken – beruhigend und krampflösend.

Auf kleinen, oberflächlichen Hautwunden oder zum Beispiel bei Verletzungen der Mundschleimhaut kann die Kamille ebenfalls kleine Wunder bewirken. Als Tinktur, zum Gurgeln oder einfach als ausgelassener Teebeutel entfaltet sie ihre heilende und antiseptische Wirkung. Kamillenöl wird zur Verbesserung des Hautbildes zum Beispiel bei Akne verwendet.

Die Kamille enthält unter anderem ätherische Öle, Flavonoide und Polysaccharide. Den Flavonoiden wird eine gemütsberuhigende Wirkung zugesprochen. So kann die Kamillenblüte, zum Beispiel frisch püriert in einen Fruchtsaft oder Smoothie, angstlösend und entspannend wirken.

Klar abzuraten ist vom Einsatz der Kamille in der Augenregion, denn die feinen Härchen der Kamillenblüten reizen die Augen ganz stark. Daher darf sie bei Augenentzündungen nicht verwendet werden – auch gut durchgesiebt nicht oder als Aufguss aus getrocknetem Tee, weil die feinen Härchen normale Siebe durchdringen.

Tun Sie sich und Ihrer Gesundheit etwas Gutes und genießen Sie ein beruhigendes Kamillenbad oder einen Becher Kamillentee. Das geht auch ganz ohne therapeutischen Hintergrund und einfach, weil es lecker schmeckt!

Positiver Stress – gibt es das?

posstressDas Thema Stress ist heute in unserem Leben allgegenwärtig. Durch den zunehmenden Leistungs- und den damit verbundenen Zeitdruck leiden viele Menschen unter Stress. Im schlimmsten Fall stellt sich Dauerstress ein.

Dabei waren außergewöhnliche körperliche oder psychische Belastungen schon vor Urzeiten Teil des menschlichen Lebens. Da galt es, Tiere zu jagen, Gruppenkonflikte auszutragen und sich vor lauernden Gefahren zu schützen. Eigentlich liegt dem Menschen der Umgang mit solchen Situationen, die wir heute als Stress bezeichnen, im wahrsten Sinne des Wortes „im Blut“. In Stresssituationen setzt das Gehirn innerhalb von Millisekunden Botenstoffe der Nervenzellen wie Acetylcholin frei. Das Nervensystem stellt sich dadurch auf „Kampf oder Flucht“ ein. Der Blutfluss wird vermehrt in die Muskeln umgelenkt und die Hormone Adrenalin und Kortisol ausgeschüttet, um schnell ein Maximum an Energie verfügbar zu machen. Die Folge: Der Blutdruck steigt, das Herz schlägt schneller, die Pupillen weiten sich, die Atmung wird kürzer und die Verdauung gedrosselt. Wir fühlen uns bereit, es mit der Welt aufzunehmen. Diese Stressantwort ist eine natürliche und notwendige Reaktion des Körpers auf Situationen, in denen unsere Existenz auf dem Spiel steht.

Heute wissen wir, dass punktuelle Stressreaktionen den Körper zwar kurzfristig bis an seine Grenzen belasten, für die Gesundheit aber langfristig förderlich sind. Wer sich ihnen aussetzt, schläft besser, ist ausgeglichener und bleibt auch im Alter vitaler. Man spricht deshalb auch von positivem Stress oder Eustress. Voraussetzung für positiven Stress ist allerdings, dass es sich wirklich nur um vorübergehende Belastungen handelt, nach denen das Hormonsystem wieder heruntergefahren wird und zur Ruhe kommen kann. Auf den Energieaufbau muss eine Entladung folgen: „Gefahr vorbei, alles klar“ ist das Signal, auf das der Körper wartet.

Um Eustress von Disstress zu unterscheiden, verwendete Hans Selye, Begründer der Stressforschung, eine Grundregel: Stress, der den Körper oder den Geist fördert, ist Eustress; Stress, an den sich der Körper nicht anpassen kann und der zur Erschöpfung der Widerstandskraft führen kann, nannte er Disstress.

Positiver Stress ist also zum Beispiel die Aufregung vor dem erfolgreichen Bewerbungsgespräch, die Vorbereitung der gelungenen Geburtstagsparty oder auch das nach drei langen Sätzen gewonnene Tennismatch.

Die Idee des positiven Stresses dreht sich also vereinfacht gesagt darum, Herausforderungen des Alltags erfolgreich zu meistern. Das klingt erst einmal gar nicht so schwierig. Die Vermeidung von negativem Stress beginnt damit, die Herausforderungen einzugrenzen – und zwar in Umfang und Ausmaß. Denn wenn die Aufgaben zu zahlreich und zu groß werden, lassen sich die Erfolge kaum noch auskosten. Sie nehmen sogar ab, weil die Konzentration auf die einzelne Sache ebenfalls abnimmt.

Die Vitametik arbeitet aktiv mit der Bewusstmachung von Anspannung und Entspannung. Einer unserer Kernpunkte ist dabei das Wiedererlernen von Entspannungssignalen des Gehirns. Denn in unserem Alltag werden Aufgaben und Anforderungen häufig so groß, dass wir die belohnende Antwort des Körpers nicht mehr wahrnehmen können. Der vitametische nervale Druckimpuls soll diese körpereigene Kommunikation wieder in Gang bringen.

Schaffen Sie also Ausgewogenheit zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Kämpfen und Ruhen. Genießen Sie Ihre „gewonnenen Schlachten“ – auch dann, wenn der Gegner „nur“ der drohende Ladenschluss beim Supermarkt um die Ecke war. Gesiegt haben Sie!

Die Ü60-Party – Fit und mobil ins Alter

AlteMenschen

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Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an … Die seinerzeit leicht ironische Kampfansage an Arthrose und Bluthochdruck ist mittlerweile zum Leitbild einer Generation geworden. Senioren sind heute ganz anders als noch vor 30 Jahren. Wer bei den über 60-Jährigen Faltenrock und Wollsakko erwartet, wird sich wundern. Reisen, Wandern, Fitness und Bildung stehen auf der Tagesordnung der neuen Omas und Opas. Man fragt sich zwangsläufig: „Gibt es Regeln, wie sich ein reifes Leben heutzutage ausgefüllt und gesund gestalten lässt? Was kann ich präventiv und erhaltend für mich und meine Gesundheit tun?“

Eine Patentlösung für diese und ähnliche Fragestellungen gibt es sicher nicht. Wohl aber lässt sich nachweisbar feststellen, dass körperliche Fitness und geistiges Training gepaart mit einer inneren Ausgeglichenheit und Zufriedenheit nicht nur lebensverlängernd wirken, sondern vor allem die Lebensqualität signifikant steigern können.

Die richtige Lebensmittelauswahl und ausreichende Bewegung tragen erheblich dazu bei, lange gesund und fit zu bleiben. Gerade im Alter ist die richtige Auswahl an Lebensmitteln wichtig, da der Körper zunehmend weniger Energiezufuhr benötigt. Weder teure Pillen oder Pülverchen noch Lebensmittel mit besonderen „Zusätzen“ sind notwendig, um sich auch in späteren Lebensjahren fit zu fühlen.
Für Sport ist es grundsätzlich nie zu spät. Selbst wer erst im Seniorenalter damit beginnt, Sport zu treiben, verbessert seine Aussichten auf einen gesunden Lebensabend erheblich. Gefährliche und körperlich allzu herausfordernde Sportarten sollten nicht ausgeübt werden. Neben den wenig originellen Empfehlungen für Seniorensportarten wie Wandern, Schwimmen, Radfahren stehen – dank erhöhter Nachfrage – aber auch immer mehr moderne Angebote zur Verfügung. Aqua Bouncing, Cardio Tennis, Fußballgolf oder Zumba Gold sind einige der angesagten Work-outs, die sich speziell auf die Leistungsfähigkeit und körperlichen Voraussetzungen einer Kundschaft jenseits der 60 eingestellt haben.

Eine gesunde Kombination aus Bewegung, Ernährung und positiven Gedanken hilft optimal, fit durch’s Alter zu gehen und eine insgesamt deutlich erhöhte Lebenserwartung genießen und auskosten zu können.

Nutzen Sie hierzu die Vitametik, denn sie kann entscheidend dazu beitragen, Lebensqualität bis ins hohe Alter hinein zu bewahren. Wer es schafft, entspannt zu leben, schafft sich Freiräume und Energie für Aktivitäten und neue Herausforderungen. In diesem Sinne wünschen wir: Ein gutes und gesundes neues Jahr und viele folgende!

Selbstheilung – die imposante Kraft des Körpers

Kapseln durchgestrichen

© Sonja Janson – fotolia.com

Wenn ich krank bin, gehe ich zum Arzt! Grundsätzlich richtig, aber nicht immer unmittelbar notwendig. Denn unser Körper kann viel mehr in Eigenregie reparieren und regenerieren, als wir denken.

Täglich beseitigen Enzyme Defekte in der Erbsubstanz DNA. Immer wieder werden Zellen erneuert, allein in der Haut etwa eine Milliarde pro Tag. Und die innere Schicht des Dünndarms erneuert sich alle drei Tage vollständig. Verletzen wir uns, mobilisiert der Körper zusätzliche Selbstheilungskräfte: Er kittet die Haut oder lässt Knochen zusammenwachsen – die meisten Erkrankungen überwindet der Körper ohne ärztliches Eingreifen.

So heißt der neue Trend in der Allgemeinmedizin auch „Abwartendes Offenhalten“. Und das bedeutet nicht etwa Desinteresse oder Handlungsunsicherheit von Seiten des Arztes, sondern es soll dem Körper ein gewisser Vorsprung vor Medikation und Therapie gelassen werden.

Selbstverständlich gibt es Krankheiten, die einer sofortigen ärztlichen Diagnose und Therapie bedürfen. Schnupfen, Nackenverspannung, und Völlegefühl kriegt ein grundsätzlich gesunder Körper allerdings in aller Regel selbst in den Griff.

Doch ist es auch nicht immer einfach für den Körper, das rechte Maß an Gefahrenerkennung und -bekämpfung zu finden. Migräne, Phantomschmerz und Allergien zum Beispiel sind körperliche Zustände, in denen der Körper sprichwörtlich mit Kanonen auf Spatzen schießt.

Auch die psychische Einstellung spielt eine wesentliche Rolle bei der körpereigenen Regenerationsfähigkeit. So bleiben beispielsweise depressive Patienten nach Operationen länger im Krankenhaus und benötigen längere Zeit zur Erholung als psychisch unauffällige Patienten. Im Gegenzug führen viel Bewegung, eine höhere Stresstoleranz sowie ein gutes soziales Netzwerk zur schnelleren Genesung.

Wenn man körperlich und seelisch gesund ist, dann herrscht im Körper ein inneres Gleichgewicht. Diese innere Harmonie ist jedoch sehr empfindlich. Unser Gehirn ist eine Art Überwachungsbehörde, die darauf achtet, dass einzelne Mitglieder des Systems Mensch nicht aus der Reihe tanzen. Gleichzeitig kommuniziert es über die Nerven ununterbrochen mit Muskeln und Organen.

Hier setzt die Vitametik an. Sie kann die Möglichkeit für „freie Leitungen“ schaffen, indem sie die Ursachen für Blockaden angeht. Diese liegen meist in verspannten Muskeln, die auf die Nerven drücken und somit die körperinterne Kommunikation erschweren. Der sanfte manuelle Druckimpuls, angesetzt an der seitlichen Halsmuskulatur, soll in Sekundenbruchteilen das Gehirn erreichen und dann über das Nervensystem Spannungszonen im ganzen Körper auflösen. Muskuläre und nervlich-vegetative Störungen können eine ganzheitliche nachhaltige Regeneration erfahren. Der Körper hat wieder freie Bahn zur Selbstheilung.

Schon der Arzt Albert Schweitzer riet: „Ist man krank, so sollte man zu allererst seinen inneren Arzt besuchen.“
Also, lassen Sie sich doch mal einen Termin beim Vitametiker geben – keine Überweisung, kein langes Warten, kein Rezept …

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