Vitametik Blog

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Vitametik – etabliert, lizenziert und erfolgreich

ausbildungVitametik – die ganzheitliche Behandlungsmethode für Muskulatur, Wirbelsäule und Nervensystem wird vielfach bei stress- und verspannungsbedingten Beschwerden eingesetzt.
Ziel der Behandlung ist es Entspannungsfähigkeit und Selbstregulationskräfte zu mobilisieren, die in jedem von uns angelegt sind.

Das ist soweit bekannt- spätestens demjenigen, der bereits eine vitametische Behandlung genossen hat.

Doch es gibt noch weitere interessante Daten und Fakten rund um die Vitametik, von denen wir hier einige vorstellen möchten.

Die Vitametik wurde im Jahr 2000 unter ihrem markenrechtlich geschützten Namen in Europa eingeführt. Ihre Wurzeln liegen in der American Chiropractic und deren Weiterentwicklung im Bereich der Stressforschung. Die Methode der gezielt schnellen Impulsgebung an der seitlichen Halmuskulatur wurde inhaltlich bereits 1999 von Heilpraktiker Volker Hoffmann beschrieben und in seinem Buch „Vitametik – Eine Antwort auf Stress“ veröffentlicht.
Heute sind in Deutschland über 300 Experten praktizierende Vitametiker. Sie sind organisiert im Berufsverband für Vitametik e.V., der dafür Sorge trägt, dass die Methode europaweit einheitlich und qualitätskonform praktiziert wird.

Das Bildungsinstitut für Vitametik, gegründet im Jahr 1998, lehrt die Behandlungsmethode in Theorie und Praxis. Die Ausbildung zum Vitametiker erstreckt sich über etwa ein Jahr und ist gut in den Alltag einer bestehenden Berufstätigkeit zu integrieren. Voraussetzung ist nicht – wie bei anderen Heilberufen – eine abgeschlossene medizinische Berufsausbildung. Die Vitametik kann erlernt und praktiziert werden ohne Heilpraktiker oder Arzt sein zu müssen.
Die Lehrinhalte setzen sich aus physiologischen, anatomischen, psychologischen und wirtschaftlichen Bereichen zusammen.

Die Vitametik ist eine zeitgemäße und innovative Gesundheitsmethode. In Zeiten regelmäßig gekürzter Gesundheitsleistungen seitens der Krankenkassen erscheint die Mobilisierung des individuellen und körpereigenen Regenerationssystems als logische Konsequenz und gleichzeitig als unerlässlich für ein gesundes und unbeschwertes Altern.

Die Vitametiker stehen voll und ganz hinter der von ihnen praktizierten Methode.  Sie haben den Anspruch an sich selbst, ihre Klienten zu unterstützen und zu begleiten.

Das Wohlbefinden ihrer Klienten ist Ziel und Inhalt ihrer Arbeit.

Fenchel – der Wohltäter für Hals und Magen

herbal teaDie Heilkraft vor der Tür – Natürliche Wirkstoffe und Behandlungsmethoden

Schon im Kräuterbuch der deutschen Äbtissin und Heilerin Hildegard von Bingen (1098-1179) findet man die Wirkungen des Fenchels beschrieben: „Wie auch immer er gegessen wird, macht er den Menschen fröhlich und vermittelt ihm angenehme Wärme, guten Schweiß und eine gute Verdauung.“

Und diese Huldigung erfährt er ganz zu Recht. Denn der Fenchel ist tatsächlich eine besonders vielseitige Heilpflanze. Gleich mehrere Teile stellt sie uns zur Verfügung. Die samenähnlichen Früchte und die knollige Wurzel werden in der Pflanzenheilkunde vor allem bei Husten und Blähungen eingesetzt. Beide zeigen aufgrund des Bestandteils Anethol den typischen anisartigen Geschmack, der als Gemüse oder Gewürz seit Langem in der asiatischen und orientalischen Küche bekannt ist und allmählich auch in unsere Kochrezepte Eingang findet. Die aromatische Knolle kann roh gerieben als Salat oder gedünstet als Gemüse zur Abwechslung in der gesunden und vitaminreichen Küche beitragen.

Die Fenchelpflanze wird ein bis zwei Meter hoch und hat einen blaugrünen, blattlosen und gerillten Stängel, der sich oben stark verästelt. Am Ende dieser Verästelungen reifen die Früchte heran, die auch als „Fenchelsamen“ bezeichnet werden.

Diese haben, getrocknet und geschrotet ins Essen gegeben oder als Tee aufgegossen, eine darmentspannende und bronchienerweiternde sowie insgesamt antibakterielle Wirkung.

Trinken stillende Mütter Fencheltee, schlagen sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Einerseits regen sie damit die Milchproduktion an. Andererseits wirken sich Bestandteile des Fencheltees, die über die Muttermilch aufgenommen werden, beruhigend auf die Verdauung des Säuglings aus. Besonders bewährt hat sich Fencheltee bei Säuglingen und Kleinkindern. Er kann direkt ins Fläschchen gegeben oder unter Brei und andere Speisen gemischt werden. Konzentriertes Fenchelöl hingegen eignet sich nicht zum Einsatz bei Kindern, da der hohe Anteil an ätherischen Ölen zu Atemnot und Erregungszuständen führen kann.

Wie bei quasi allen Heilpflanzen gilt auch beim Fenchel die goldene Regel: Mäßig und fokussiert eingesetzt kann er kleine Wunder wirken. Inflationär und überdosiert genutzt kann er letztlich mehr schaden als nutzen.

Auch beim Einsatz von Heilpflanzen ist es durchaus sinnvoll, Rücksprache mit einem erfahrenen Heilpraktiker, Apotheker oder einem naturheilkundlich geschulten Arzt zu halten.

Wir Vitametiker wünschen Ihnen einen gesunden und unbeschwerten Rest des Winters.

Baldrian – In der Ruhe liegt die Kraft

Echter Baldrian (Valeriana officinalis) WurzelextraktDie Heilkraft vor der Tür – Natürliche Wirkstoffe und Behandlungsmethoden

Haben Sie Angst vorm Fliegen? Oder Prüfungsangst? Leiden Sie von Zeit zu Zeit an Einschlafproblemen? Dann sind Sie vielleicht schon mit ihr in Berührung gekommen, mit der Heilpflanze gegen Angst und Unruhe: Baldrian.

Schon im antiken Griechenland galt Baldrian als echtes Allheilmittel. Im Mittelalter sollte es sowohl Augenleiden lindern als auch an Hauseingängen vor Hexen und Teufelszauber schützen. Der Name Baldrian geht auf den nordischen Gott „Baldur“ zurück und bedeutet „Der Hilfsbereite“. Gott und Kraut bieten gleichermaßen ihre Hilfe bei einer Vielzahl von Gebrechen an. Wir sprechen also von einem recht unkomplizierten Tausendsassa.

Baldrian wächst vornehmlich auf feuchten und schattigen Waldböden und ist in Europa und Asien verbreitet. Die Pflanze wird bis zu 1,80 Meter hoch, besitzt leicht haarige Stängel und doldenartige weiße bis leicht-rosa Blüten.

Arzneilich wirksam sind die Baldrian-Wurzeln. Sie enthalten bis zu ein Prozent ätherisches Öl. Für den charakteristischen Geruch sind hauptsächlich die sogenannten Valepotriate und ihre Abbauprodukte verantwortlich. Die Inhaltsstoffe greifen hemmend in Botenstoffe im Zentralnervensystem ein und wirken dadurch beruhigend sowie einschlaf- und durchschlaffördernd.

Baldrian kann mit seinen ausgleichenden Fähigkeiten all jenen helfen, die durch ihre Angst das anziehen, wovor sie sich fürchten, also gegen die Angst vor der Angst. Außerdem löst Baldrian Krämpfe und entspannt die Muskulatur. Deshalb schafft er Erleichterung bei Magenkrämpfen, Darmkoliken und Asthma, hilft bei Reizblase und Bettnässen, bei Kopfschmerzen und allen Muskel- und Nervenschmerzen wie zum Beispiel Rheuma und Arthritis.

Baldrian verbessert den Schlaf nicht unbedingt schon nach der ersten Einnahme. Oft sind mindestens zwei Wochen nötig, bis sich die Effekte bemerkbar machen, da sich die wirksamen Anteile erst im Organismus anreichern müssen.

Im Gegensatz zu vielen chemischen Schlafmitteln kommt es durch die Anwendung von Baldrian im Normalfall nicht zu Tagesmüdigkeit oder Abhängigkeit.

Auch der Konzentrationsfähigkeit ist Baldrian durchaus zuträglich. Durch die verbesserte Möglichkeit, sich gegen Außenreize abzuschirmen, lassen sich die Durchhaltefähigkeit und das Leistungsvermögen auf natürliche Weise steigern.

Wir Vitametiker unterstützen den Einsatz sanfter und pflanzlicher Medizin. Denn der gewissenhafte und aufmerksame Umgang mit Ihrer Gesundheit liegt uns am Herzen. Setzen Sie den Impuls für Ihre innere Ausgeglichenheit. Wir unterstützen Sie gerne.

Homöopathie

Johanniskraut und Kamille GlobulisDie Heilkraft vor der Tür – Natürliche Wirkstoffe und Behandlungsmethoden

Naturheilverfahren erfreuen sich in Zeiten von Antibiotikaresistenz wachsender Beliebtheit und finden auch schulmedizinisch immer mehr Beachtung und Akzeptanz. So auch die Homöopathie, die sich vereinfacht auf den Nenner bringen lassen kann: Behandele Gleiches mit Gleichem.

Der Begriff „Homöopathie“ stammt aus dem Griechischen und kann mit „ähnliches Leiden“ übersetzt werden. Damit ist gemeint, dass in der Homöopathie eine Erkrankung mit einer kleinen Menge eines Naturstoffs behandelt wird, der beim gesunden Menschen, in größerer Dosis verabreicht, zu ähnlichen Symptomen führt, wie sie für eine bestimmte Erkrankung charakteristisch sind. Diese sogenannte „Ähnlichkeitsregel“ (lat.: Similia similibus curentur) bildet eines der drei Grundprinzipien der Homöopathie.

Ein weiteres ist das Prinzip der Dosierung. Die sogenannten „Potenzen“ des entsprechenden Wirkstoffs sind in D-, C- oder Hochpotenzen eingeteilt. Bei den schwächsten Dosierungen, den D-Potenzen, sind die wirksamen Anteile so häufig zehnfach verdünnt worden, dass nur noch Spuren des Wirkstoffs nachzuweisen sind. Diese Dosierungen werden von Homöopathen häufig für die Behandlung von chronischen Erkrankungen mit einem dreimal täglichen Einnahmerhythmus verordnet. Höhere Potenzen dienen der Behandlung akuter Beschwerden in größeren Abständen oder der Einmalgabe zum Anstoß der Selbstheilungskräfte.

Das dritte – und dabei eigentlich grundlegende – Prinzip der Homöopathie ist die Arzneimitteltestung am Gesunden. So wird beispielsweise die Einnahme von wildem Jasmin beim gesunden Probanden mit Symptomen von Fieber und Abgeschlagenheit, also klassischen Grippesymptomen, dokumentiert. In Kombination mit dem Ähnlichkeitsprinzip wird so das Einsatzgebiet von wildem Jasmin in Niedrigdosierung für Grippeerkrankungen festgelegt. Die optimale Dosierung ist grundsätzlich die niedrigste noch wirksame.

Augenscheinlich bedarf es einiger Erfahrung des Therapeuten, passende und wirksame homöopathische Arzneimittel, die zusätzlich häufig in Kombinationen verordnet werden, auszusuchen und zusammenzustellen.

Die Homöopathie hat das Selbstverständnis, nicht etwa Krankheitssymptome zu bekämpfen und zu unterdrücken, sondern die Störursachen, die zur Erkrankung führen, durch Aktivierung der Selbstheilungskräfte auszuschalten. Homöopathie wirkt überall dort, wo die körpereigene Regulation noch erhalten ist und grundsätzlich eine Möglichkeit zur Selbstheilung besteht. Dies gilt für viele akute Erkrankungen – besonders solche im Kindesalter – sowie für psychosomatische oder chronische Krankheiten. Eine intensivmedizinische Behandlung kann durch Homöopathie nicht vollständig ersetzt werden.

In ihren Einsatzbereichen und in der Wirkweise ähnelt die Homöopathie durchaus der Vitametik. Das Vertrauen in die Selbstheilungskräfte des Körpers und das Wissen um die richtige – das heißt die effektive – Art und Weise des Anstoßes dieser Selbstheilungskräfte ist auch zentraler Bestandteil der Arbeit des Vitametikers.

Vertrauen Sie Ihrer inneren Kraft!

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