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Zum Schulanfang – So bleiben Sie locker

In manchen Bundesländern haben die Sommerferien gerade erst begonnen, in anderen steht bereits der Schulanfang vor der Tür.

Ob es nun der Start der ABC-Schützen ist, der Schulwechsel oder „einfach“ ein Klassenwechsel – gerade nach den langen und entspannten Ferien fällt die Rückkehr in den Alltag häufig schwer.

Dennoch kann der Schulstart stressfrei und mit einer guten Portion Motivation gelingen.

Besorgen Sie alle benötigten Schulmaterialien rechtzeitig und am besten gemeinsam mit Ihrem Kind. Auch das Beschriften und das Einsortieren in die Schultasche, das Stiftmäppchen oder die Sporttasche nehmen Sie Ihrem Kind am besten nicht ab. Die Beschäftigung mit dem Lernmaterial hilft bei der Einstimmung auf die Schulzeit.

Suchen Sie sich für diese Vorbereitungen einige Tage in den Ferien heraus, der Zeitraum sollte sich einfach Ihrer Planung anpassen. Es ist nicht sinnvoll, schulbezogene Tätigkeiten immer mal wieder in kleinen Teilen durchzuführen. Gerade Schüler, denen kein großes Ereignis bevorsteht, brauchen die Möglichkeit, sich einige Zeit komplett vom Thema Schule distanzieren zu können. Da ist auch ein eventueller elterlicher Übereifer in puncto Nachlernen oder Vorarbeiten nicht förderlich für die positive Grundeinstellung der Kinder.

Das Zubehör für die Sporttasche, eine Trinkflasche und eine Brotdose sind übrigens tolle Geschenke für die Schultüte. Diese Utensilien müssen nicht zwingend so schmucklos sein wie das übrige Schulmaterial, das Schüler generell möglichst wenig zum Spielen während des Unterrichts animieren sollte.

Absolvieren Sie mit Ihrem Kind unbekannte Schulwege und üben Sie mit ihm gegebenenfalls den Umgang mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Schließen Sie sich mit Bekannten kurz, damit die Kinder möglichst viele Wege gemeinsam zurücklegen können.

Der Tagesrhythmus pendelt sich in den ersten Schultagen sowieso ein, dennoch ist es sinnvoll, die Bettgehzeiten in der letzten Ferienwoche langsam in Richtung Alltag zu verändern. Auf jeden Fall sollten die Tagesabläufe während der Schulzeit klar mit dem Kind besprochen sein, so dass keine Überraschungen und Machtkämpfe die ersten Schultage belasten. Dazu gehört auch eine Absprache über einen festen Arbeitsplatz für die Hausaufgaben.

Bei all den guten Ratschlägen sollten wir nicht vergessen, dass die Schulzeit keinem von uns immer nur Freude gemacht hat, unsere volle Motivation und Aufmerksamkeit gewinnen konnte oder durchweg von Erfolgen geprägt war. Lassen wir also die Schule im Dorf und versuchen genau das bei unseren Kindern erst gar nicht. Aber eine möglichst schöne Zeit darf es schon sein.

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