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Entspannt in den Urlaub – Entspannt aus dem Urlaub

Wenn die schönste Zeit des Jahres bevorsteht, bedeutet das für viele nicht nur Vorfreude. Häufig können der Stress und die Anspannung des Alltags nicht mit dem Abschließen der Haustüre in der Heimat zurückbleiben, sondern gefährden die nachhaltige Erholung beim Tapetenwechsel.

Um den wohlverdienten Urlaub in vollen Zügen genießen zu können, sollten Sie die Vorbereitungen langfristig anlegen. Wenn Sie mit dem Gefühl aufbrechen, Dinge nicht erledigt zu haben, ist das keine gute Voraussetzung für eine schöne Zeit. Auch die vorbereitende Gewöhnung an körperliche Aktivität, die Sonne oder das Erlernen von ein paar fremden Sprachbrocken hilft, unnötige Startschwierigkeiten vor Ort gering zu halten.

Es ist immer sinnvoll, vor dem Urlaubsantritt zwei bis drei „Puffertage“ einzuplanen, an denen man im veränderten Tagesrhythmus ankommen kann. Das Immunsystem deutet den Stressabfall in den ersten freien Tagen häufig als Pausensignal. Durch die verringerte Ausschüttung von Stresshormonen kommt es nun viel leichter zu viralen Infekten wie Erkältungen. Diese Phase sollten Sie nicht zeitgleich mit einer ohnehin meist etwas stressigen Anreise erleben.

Ein Urlaub ist immer dann ein besonderer Gegenreiz zum Alltag, wenn er sich möglichst stark vom Gewohnten abhebt. Sowohl die Umgebung als auch das Angebot an Aktivitäten sollte sich – abgestimmt auf Ihre Interessen – deutlich von zuhause unterscheiden. Das gibt nachgewiesenermaßen die Möglichkeit, auch nach Urlaubsende länger von dem Erlebten zu zehren.

Im Urlaub sollte die Arbeit keinen Platz finden. Das bedeutet, dass das Firmentelefon abgeschaltet bleibt und die E-Mails nicht abgerufen werden. Auch wenn es schwierig erscheint, ist diese Distanz enorm wichtig. Kreisen die Gedanken um die altbekannten Themen, ist an Erholung kaum zu denken.

Übertragen Sie das Leistungsdenken, das Ihren Alltag bestimmt, nicht auf den Urlaub. Sie müssen nicht jeden Berg erklimmen und jedes Museum besuchen. Sie dürfen faul sein, Fehler machen und zulassen und müssen sich nicht über jeden langsamen Kellner ärgern. Sie haben Zeit!

Wenn Sie auch nach dem Urlaub noch ein oder zwei Tage zum Ankommen nutzen können, ist der Wiedereinstieg meist leichter. In Ruhe kann Mitgenommenes versorgt werden, und Sie können sich einen Überblick über die Aufgaben der nächsten Tage verschaffen. Es muss auch nicht jeder Kollege und Bekannte wissen, dass Sie bereits wieder im Lande sind.

Wenn der Alltag Sie wiederhat, holen Sie sich Ihren Urlaub ab und zu doch einfach zurück – und wenn es nur ins Gedächtnis ist. Ein paar schöne Fotos, eine Flasche mit Sand oder eine getrocknete Blume lassen Sie vielleicht noch einmal starten – auch wenn es diesmal nur eine Gedankenreise wird.

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