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Bei Sport und Arbeit – Vermeiden Sie Fehlbelastungen

Gerade in der Sommerzeit und bei schönem Wetter gibt es vieles, was einfach mal abgearbeitet werden kann. Gartenarbeit, Job, Möbelrücken – wenn die Tage nur ausreichend lang sind, passt auch eine ganze Menge Arbeit in sie hinein. Beim Tennis noch den dritten Satz durchspielen, beim Joggen eine Extrarunde – auch Freizeit und Sport laden im Sommer zu gesteigerter Aktivität ein.
Alles gut und schön, Bewegung ist gesund. Aber man sollte es auch nicht übertreiben. Zu viel körperliche Belastung auf einmal oder auch eine einseitige Belastung, zum Beispiel durch Heben, Hocken oder Stehen, kann schmerzhafte Folgen haben.
Eine Fehl- und Überbelastung der Muskulatur führt zu Verspannungen, die nicht selten einen Negativkreislauf aus Schmerzen, Fehlhaltung und noch mehr Schmerzen in Gang setzen.

Auch bei der Arbeit – selbst wenn Sie eine vorwiegend sitzende Tätigkeit ausüben – kann es zur Überlastung einzelner Muskelpartien kommen. Eine falsche Sitzhaltung begünstigt Rücken- und Nackenprobleme. Eine falsche Arbeitsposition vor dem Rechner kann zu Verspannungen in den Armen, den Schultern und dem Halsbereich führen. Versuchen Sie im Idealfall aktiv, im Tagesverlauf eine ausgewogene körperliche Belastung zu erreichen. Das kann durch regelmäßiges Aufstehen, Umgreifen oder sportlichen Ausgleich gelingen. Beachten Sie grundsätzlich Folgendes: Die Wirbelsäule sollte bei allen belastenden Aktivitäten gerade gehalten werden, um die Bandscheiben zu schonen. Schmerzen in der Muskulatur bereits während der Aktivität können auf einen Muskelfaserriss hindeuten. Achten Sie deshalb sorgfältig auf Signale und beenden Sie die Belastung deshalb lieber zu früh als zu spät.
Ein Stechen im Gelenk deutet auf eine Überforderung hin. Entlasten Sie das Gelenk unmittelbar durch eine veränderte Haltung. Ansonsten droht im schlimmsten Fall ein Ermüdungsbruch.
Tragen Sie wenn möglich immer bequemes und sportliches Schuhwerk. Jede Art von körperlicher Fehlbelastung kann durch einen guten Stand und Gang verringert werden.
Tiefkniebeugen ergeben eine sehr hohe Belastung für die Kniegelenke. Arbeiten Sie in der vertikalen Bewegung lieber mit mehreren Körperbeugungen. Für den Sport gilt grundsätzlich: Nicht übertreiben! Auch wenn es einmal so richtig gut läuft, sollten Sie Ihr Trainingspensum nicht automatisch verdoppeln. Halten Sie sich an moderate Trainingspläne und geben Sie dem Körper ausreichend Zeit, sich an neue Belastungen zu gewöhnen. So gelingt es Ihnen am besten, die Herausforderungen des Alltags zu meistern.

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